Wieder ein Morgen, ohne Phillip an meiner Seite. Anfangs war es gewöhnungsbedürftig, jetzt jedoch war es irgendwie selbstverständlich geworden und ich wusste ja das es ihm wo anders besser gehen würde. Er hatte heute ein dritte Operation an seinem Arm , weil der Knochen nicht zusammenwachsen wollte und jetzt mussten eben andere Mittel eingesetzt werde. Also würde ich heute Abend zu ihm gehen, wenn er von der Narkose aufwachen würde.
Es war eigentlich schon Mittag, denn es war 14.00 Uhr und ich lag immer noch im Bett. ich schlüpfte in eine Schlafanzughose, denn heute Nacht hatte ich sie ausgezogen, so schwül und heiß wie es war, da konnte ich nicht schlafen. Neben mir lag Stella, die erst heute Nacht um 3 Uhr Heim gekommen war. Sie streckte sich und schlängelte sich dann durch meine Beine. ,, Ja ja ich steh ja schon auf.", meinte ich und ging durch die Tür nach draußen. vor der Tür warteten auch schon die Nächsten Tiere. Luna und ihre Beiden Süßen lagen ganz brav im Flur und kamen schwanzwedelnd auf mich zugerast. ,, Guten Morgen! Hunger?", fragte ich und ratterte die Treppe runter. Ich vermied jegliche spiegel, die im Haus hingen und stürmte sofort in die Küche. Wer weiß wie ich aussehen würde. Auf dem Kühlschrank klebte ein Zettel:
Guten Morgen,
Ich wusste das du sofort zum Kühlschrank gehen würdest, also im Kühlschrank steht Erdbeerjoghurt, habe ich heute Morgen gemacht. Ritchy ist arbeiten und ich bin bei meinen Eltern zu Besuch! Komme erst spät wieder, viel Spaß bei den Pferden und mach dir einen schönen Tag!
Hab dich lieb Gina
Sie war erst seit einigen Tagen hier und wusste ganz genau was ich als erstes tat und wann ich aufstehe würde. Rekordzeit, wir machten eindeutig zu viel zusammen. ich lächelte und nahm den Joghurt aus dem Kühlschrank. doch schon gleich erinnerte mich Luna daran, dass ich eigentlich Futter machen wollte. Sie zog an meiner Hose und jaulte. ,, Oh Gott Tschuldigung Süße! Ich mache es sofort…", sagte ich und holte die Näpfe vom Boden. Aimee und Austin bekamen einen zusammen, denn Aimee hatte nie wirklich Hunger. Ich kippte vier Portionen in die Näpfe, einmal für Stella und stellte sie auf den Boden. Langsam schlich Stella und die Welpen herum. etwas Angst hatte sie schon, denn die Zwei hatten sie letztens angegriffen, naja eher spielend, aber das war einer Katze zu viel. Da hätte ich auch Respekt vor den Zwei Zwergen. Tja so war das eben, sie stürzten sich aufs Essen und innerhalb dreißig Sekunden waren die Näpfe leer und ausgeschleckt bis zu letzten Krümel.
Plötzlich ging ein Lied durch den Raum: ,, I can do it like a brother, do it like a dude….." Handyalarm. ich lauschte. Wo war es nur? ,, Mist!" Ich hetzte durch den Flur. Es kam aus dem Wohnzimmer. Dort sah ich es auch schon auf dem Tisch liegen und griff danach.
,, Halllo?"
,, Hey Aylien, wie geht’s?"
,, Sam…du lebst noch! Mir geht’s ganz gut und dir?", fragte ich und lachte. Ich hatte mich lange nicht gemeldet seid dem Telefonat im Krankenhaus. Vielleicht um etwas Abstand zu bekommen oder aber deswegen, weil ich ihm nicht im Weg stehen wollte. Ich wusste es nicht wirklich….
,, Mir geht es wirklich gut, aber was machst du heute noch so? Lust zu reiten?", fragte er dann.
,, Öhm….ja doch eigentlich schon. Du kannst Eliana nehmen.", schlug ich vor, obwohl ich sie eigentlich lieber etwas stehen gelassen hätte, da sie in letzter Zeit einige Turniere hinter sich gebracht hatte.
,, Brauche ich nicht, Jennifer hat mir ein Pferd geliehen."
,, Was? Der Hof ist doch ganz wo anders….", ich war verwirrt.
,, Ja wir haben es vorerst bei Pandora untergestellt, weil cih es Probe reiten sollte. Ein neues englisches Vollblut. Ich Vater hat es ihr gekauft und ja sie ist gerade auf Reise und kann es nicht entgegen nehmen, da habe ich das einfach übernommen." Wie süß er war, Phillip würde sich da raus halten und alles tun um nicht ein neues Pferd rieten zu müssen. Abgesehen davon konnte er noch nicht so gut reiten.
,, Aha….okay. Rennpferd also.", ich war etwas skeptisch, beließ es aber dabei.
,, Gut dann halb drei am Stall.", ohne das ich ausreden konnte legte er auf. Kaum hektisch oder so….
,, Oh meine Güte, der hat es aber eilig.", redete ich mit mir selber und jetzt war auch Melody aufgetaucht. ,, Wo warst du denn?" Langschläfer dachte ich nur und steckte mein handy in die Hosentasche.
Auf Pandora angekommen wartete schon sam auf dem Parkplatz. Das erste was er sagte als ich ausstieg war: ,, Zwei Minuten zu spät!"#
schreib nacher wieter...reiten ist nun angesagt
