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Die Reise ging nach Südfrankreich




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Moderatoren: Fabienne, Jordyn

Die Reise ging nach Südfrankreich

Beitragvon Aylien » Sonntag 19. Juni 2011, 15:12

Die Reise ging nach Südfrankreich:

Es war Freitag, ich kam gerade zur Haustür rein, da erblickte ich Gina und Ritchy. Beide standen vor mir und strahlten. Ich legte die Jacke bei Seite.
,, Was?“, fragte ich, denn sie starrten mich weiterhin an und hatten dazu auch noch ein Geschenk in der linken Hand. Okay, ich war verwirrt und suchte nach Phillip, doch er war nirgends zu finden.
,, Okay, sagt mir was hier abgeht!“, sagte ich auffordernd und ging auf die Zwei zu.
,, Wir wollten dich nur verabschieden. Eine Woche Frankreich. Hier ist noch was Kleines!“, sagte Gina, umarmte mich und reichte mir das Paket. Ich war perplex und bekam dann auch noch eine feste Umarmung von Ritchy. Dann musste ich lächeln.
,, Es ist nur eine Woche, kein Grund hier so eine Phase draus zu machen. Ist süß gemeint, aber halb so wild. Ich werde euch ja auch vermissen…“, sagte ich und riss das Paket auf. Darin war ein Handtuch und Sonnencreme. Auf dem Handtuch war ein komplettes Foto, von Mercurio, Nephilim, Audrey und Eliana drauf. Nebenan standen dann noch Gina und Ritchy. Ich grinste breit und bedankte mich.
,, Das wäre doch gar nicht nötig gewesen, aber danke…“ noch mal eine Umarmung, doch Phillip war immer noch nirgends zu sehen.
,, Wo ist er? Wir wollten pünktlich um 14 Uhr los fahren.“, beschwerte ich mich und schaute Gina an. Sie grinste unschuldig, irgendwas war hier doch faul.
,, Ginaa…“, sagte ich herauszögernd.
,, Okay er ist hinten, hat vergessen zu packen!“, sagte sie schließlich und lächelte.
,, Das ist nicht sein Ernst!“, sagte ich und stürmte nach hinten. Phillip stopfte gerade eine Jeans in den Koffer.
,, Schatz?!“, quiekte ich eine Tonart höher.
,, Bin ja schon fertig….“
,, Du hast es gestern Abend versprochen.“
,, Die Arbeit ging länger, außerdem liegen wir noch gut in der Zeit. Also los. Nicht bummeln.“
,, Das sagt der, der gerade Koffer gepackt hat!“
,, Hast du Fabi und Jordyn noch wegen den Pferden Bescheid gesagt.“
,, Jap.“ Ich ging durchs Wohnzimmer.
,, Und es ist wirklich okay, wenn ich Austin und Stella hier lasse?“, fragte ich Gina. Ich hatte beschlossen Austin da zu lassen, da Jordyn ihn demnächst so oder so zu sich nehmen wollte, es war ja schon mit drei Hunden ziemlich anstrengend. Aber da lassen wollte ich eigentlich keinen von ihnen.
,, Ja klar, jetzt los. Fahrt schon. Ab in den Süden mit euch.“ Ich hielt kurz inne und umarmte sie.
,, Danke!“, sagte ich und schnappte die Schlüssel. Phillip packte seinen Koffer weg und lud die Hunde. Das zierliche Cabrio war voll gestopft mit Zelt, Essen und was man sonst noch brauchte um campen zu gehen. Die Hunde waren auf dem Rücksitz eingeplant, das würde eine stressige Fahrt werden. Gestern hatte ich noch Hundesicherheitsgurte kaufen müssen und dann noch die Impfpässe abholen. Meine Güte war das ein Stress gewesen. Ich stieg ins Auto und zündete den Motor. Phillip konnte noch nicht fahren, zumindest nicht die ganzen vollen 8 Stunden lang. Aimee kläffte laut als Austin aus der Haustür gerannt kam. Ich seufzte. Der arme Kleine. Aber irgendwann mussten auch die zwei unzertrennlichen Geschwister Abschied voneinander nehmen. Gina und Ritchy winkten freudig und dann verschwanden wir auch schon um die nächste Ecke. Unser Ziel war die Autobahn. Das Navigationssystem machte mich wahnsinnig. Fahren sie links, rechts, 130 km geradeaus. Argh…ich hätte durchdrehen können. Phillip legte seine neue CD ein. Jetzt hieß es fast & Furious Five Musik und zwar immer nur dieses eine Lied. Meine Nerven wurden etwas beruhigt. Melody schaute auf die Straße, während Luna und Aimee aneinander geknuddelt schliefen und sich von rein gar nichts mehr ablenken mehr ließen. Nach ca. zwei Stunden Fahrt hielten wir auf einem Parkplatz an. Phillip nahm die Hunde und ging mit ihnen über eine Wiese. Ich holte in der Zwischenzeit zwei Kaffee und Bonbons die nur dazu dienten meine Nerven etwas runter zu schrauben. Wir waren kurz vor der Grenze, also rief ich noch kurz meine Eltern an. Dann war die Pause auch wieder vorbei und es ging weiter. Über die Grenze und noch viel viel weiter. Phillip schlief und die Hunde auch. Jetzt durfte ich nicht auch noch wegpennen. Schließlich kam auch schon der nächste Nerventöter. Stau. 11 verdammte Kilometer lang.
,, Mist!“, fluchte ich und schaltet den Motor aus, als der Verkehr nach kurzer Zeit völlig still stand. Kurz danach fand auch Phillip wieder den Weg aus dem Traumland und wir unterhielten uns.
,, Was ist passiert?“
,, Keine Ahnung, Unfall…“
,, Na super..“, gerade als der das gesagt hatte fing der Verkehr sich wieder zu bewegen, zwar Zentimeter für Zentimeter aber immerhin. Nach einer ganzen Stunde war auch diese Strecke bewältigt, aber wir hatten noch 430 Kilometer vor uns….
Spät am Abend kamen wir an, nicht die Zeit die wir erwartet hatten, aber zum Glück waren wir angekommen. Es war komisch französisch zu sprechen, ich hasste es eigentlich aber war jedes Mal dankbar darüber es in der Schule gelernt zu haben. Es waren zwar nur Bruchteile, aber es reichte um einen Platz zu bekommen und sich über die Regeln und Aktivitäten in Umgebung zu informieren. Wir hatten einen schönen Stellplatz, nahe am Strand. Rechts und links türmten sich hohe Bäume, die tagsüber Schatten geben sollten. Neben uns waren auch Camper und ein Wohnwagen. Alle samt Deutsche. Nun gut es waren Pfingstferien, aber so viele auf einen Haufen hatte ich nicht erwartet. Das Auto war geparkt, ich am Arsch die Hunde kaho und jetzt noch schnell das Zelt aufbauen. Ich hatte mir wirklich überlegt im Auto zu schlafen, aber nein Danke. In weniger als 20 Minuten stand das Big foot Zelt. Innen zwei Kabinen, wo jeweils zwei Personen Platz hatten dann ein großer Vorraum und noch ein Vorzelt. Ich richtetet in die eine Kabine alles für die Hunde ein und dann noch unsere Schlafsäcke und Isomatten. Kurzer Hand ließen wir alles stehen und liegen und ich fiel in Phillips Arme und zog den Schlafsack bis zur Nasenspitze, noch alles zugemacht und weg war ich….
Die unerträgliche Hitze weckte mich. Doch es war gar nicht so früh wie ich gedacht hatte. 11 Uhr. Aimee und Luna stürmten nach draußen. Phillip schlief noch und ich ließ ihn auch weiter schlafen. Es sah noch chaotisch von gestern Abend aus. Als ich raus kam begrüßte mich jemand von der Seite.
,, Gestern erst angekommen?“
,, Oh ja…. Es war...sagen wir hektisch!“ Er lachte. In Boxershorts stand er vor mir, seine blonden Haare glitzerten in dem frühen Sonnenlicht. Braun gebrannt.
,, Ich bin Chace. Mache mit meinen Kumpels hier Urlaub.“
,, Aylien. Bin mit meinem Freund hier.“, sagte ich.
,, Ja meine Freundin ist auch dabei!“, mich wunderte es das er die Freundin erst im nachhinein erwähnt hatte. Ich lächelte. Tja in die eigene Falle getappt.
,, Cool, also man sieht sich.“ Ich nickte und verschaffte mir erst einmal einen Überblick. Wo sollte ich anfangen? Ich holte den Herd raus und die Koffer, stellte sie ins Zelt und fing an die Hängematte aufzuhängen. Die Hunde tobten herum und sammelten alle möglichen Äste auf die hier rumlagen. Spielkinder. Nach einiger zeit schlörte auch Phillip ächzend aus dem Zelt.
,, Meine Fres**!“
,, Was los?“, sagte ich und ging zu ihm. Er küsste mich zärtlich.
,, Lass alles liegen, wir gehen erst mal zum Strand.“ Er nahm mich auf die Schultern und ging los.
,, Stopp Phillip. Unsere Sachen!“, schrie ich. Er ließ mich runter.
,, Stimmt.“ Wir nahmen unsere Handtücher, Sonnenschirm, Creme, Sonnenbrillen. Das ganze Strandetui eben und liefen zum Meer. Der Sand war weich und weiß wie Schnee.
,, Wow!“, sagte ich. Melody rannte los und grub als allererstes ein riesiges Loch in den Boden. Am Strand waren nicht viele Leute, die Mengen waren eher links und rechts. Es stellte ich auch schnell raus warum da so war. Hier war der Hundestrand. Perfekt. Wir breiteten uns aus und ich steckte den Schirm in den Sand. Sonnenbrillen auf und hinlegen. Kaum lag ich zwei Minuten, packte mich Phillip erneut und schleppte mich Richtung Meer.
,, Oh Nein….“
,, Oh Doch!“, ich schaffte es gerade noch so mein Oberteil auszuziehen und keine zwei Augenblicke später war ich mit ihm im kalten Wasser. Ich kreischte kurz auf.
,, Es ist doch nur Wasser!“
,, Kaltes…nein zu kaltes Wasser!“, widersprach ich und lief zu ihm. Phillip nahm mich in den Arm und küsste mich.
,, Ist es das was du dir gewünscht hast?“
,, Nein…..es ist besser!“, sagte ich und legte meinen Kopf auf seine stramme Brust. Ich schaute zum Strand und musste lachen. Luna, Melody und Aimee planschten im Meer herum und bellten ab und zu mal. Irgendwann kam Melody auf uns zu geschwommen. Ich nahm sie in den Arm. Sie schnaufte schwer.
,, Oh Süße! Du Wassermaus!“, sagte ich und gab ihr einen Schwups zurück zum Ufer. Ich sah wie der Typ von heute Morgen zum Strand kam. Seine Freunde hintendran, doch seine Freundin blieb vorerst unentdeckt. Sie legten sich ein paar Meter neben uns hin. Hand in Hand gingen Phillip und ich aus dem Wasser.
,, Hey, auch schon hier?“, fragte ich Chace.
,, Ja klar immer….“ Das erklärte warum er so braun war und die Anderen auch. Alle sahen so unglaublich gut aus, das konnte es doch gar nicht geben.
,, Schatz das ist Chace, ich hab ihn heute morgen kennen gelernt.“
,, Kaum lässt man dich alleine….“ Er lächelte. ,, Ich bin Phillip, freut mich!“
Chace stellte uns den Anderen vor. Nate, der große schwarzhaarige. Marcel, rote Haare und Luke Blondie. Surferboy.
,, Und wo ist deine Freundin?“, fragte ich neugierig.
,, Einkaufen…irgendwer muss doch hier das Essen besorgen.“, scherzte er und brachte Phillip zum lachen.
,, Voll deiner Meinung.“, meinte Phillip und fasste mich an der Schulter. Wir setzten uns endlich auf die Handtücher, ich war nass und wollte auch schnell wieder trocken werden. Irgendwann kamen auch die nassen Hunde und legten sich zu uns.
,, Oh Luna, danke…“ Ich war wieder nass und mein Handtuch auch. Phillip lachte nur und nahm Melody in seinen Arm.
Letzten Endes ging der Mittag so aus, dass ich einen fetten Sonnenbrand an den Schultern hatte und wir am Abend mit unseren netten Nachbarn ein Grilltreffen hatten. Endlich war unser ganzer Kram aufgeräumt und verstaut. Jetzt konnte der Urlaub losgehen und zwar mit allen Konsequenzen.
,, Und was habt ihr die Woche noch so vor?“, fragte mich Nate.
,, Mhm…wir hatten viel vor, ich will unbedingt mal noch surfen, Aylien will shoppen und dann hatten wir noch vor einen Ausritt zu machen.
,, Klingt gut, wenn du, oder ihr Lust habt. Wir haben morgen ein Boot gemietet und da wollen wir in eine Bucht fahren, auch um surfen zu gehen.“
,, Echt jetzt?“, fragte ich erstaunt.
,, Ich hab kein Brett.“
,, Das lässt sich ganz leicht besorgen. Also wollt ihr?“
,, Okay….“ Chaces Freundin hatte ich bereits auch kennen gelernt. Sie hieß Trace, war groß, mega schlank und hatte einen kurzen Bob, blonde Haare. Sie war super nett und wir hatten schon einen Termin zum shoppen ausgemacht. Dienstag.
,, Reiten also?“, fragte Chace etwas belächelt.
,, Ja sie hat vier Pferde zu Hause und ich habe mein Talente dafür entdeckt.“ Er grinste breit. Dabei musste ich an das erste Mal denken wo er auf einem Pferd gesessen hatte. Es war genau dieses Grinsen, welches ich so sehr an ihm liebte.
,, Krasse Sache, hätte ich bei dir nicht so gedacht.“ Das dachte man bei Phillip nie.
,, Wieso an was dachtest du denn?“
,, Eher so Boxen, Fußball…keine Ahnung. Das was Jungs normalerweise so machen.“
,, Ich spiele auch Fußball, mehr als reiten eigentlich.“ Chace schaute verwundert.
,, Und was treibt ihr so in eurer Freizeit?“, fragte ich in die Runde hinein.
,, Nate macht Kickboxen, Luke surft wie ich, außerdem ist er noch im Tauchen und Marcel ist im Schützenverein. Ja das sind unsere dreckigen kleinen Geheimnisse.“ Ich lachte.
,, Und du Trace?“, fragte ich sie, als Trace gerade auf uns zu kam um sich zu setzen.
,, Ich studiere gerade Meeresbiologie, da bleibt nicht viel Zeit für anderes. Aber ich mag Volleyball ziemlich gerne.“
,, Cool, da hast du viel mit Haien und Fischen zu tun, oder?“
,, Ja bis jetzt war ich erst einmal tauchen, das erste Semester besteht hauptsächlich darin durch ein Mikroskop zu schauen, aber ich fliege Ende des Jahres nach Australien. Muss eine Arbeit über Delphinverhalten schreiben.“ Ich war erstaunt, das war immer mein Traumjob gewesen, aber mit Abi von 2,5 und Liebe für Pferde hätte das nie etwas werden können.
,, Was studierst du?“, fragte sie.
,, Ich studiere gar nichts, ich bin Pferdeflüsterer Ihre Augen wurden weiter.
,, Wow, das ist doch ein toller Beruf.“
,, Ja schon, es ist genau das was ich am liebsten mache. Pferden helfen.“
,, Also ist doch genial. Ich wollte eigentlich immer Polizistin werden, bin aber bei der sportlichen Prüfung durchgefallen,“
,, Immerhin hast du es bis dahin geschafft, das ist….“
So ging es den ganzen Abend weiter. Wir redeten über unser komplettes Leben und hatten am Ende des Tages neue Freunde gefunden. Ich weiß nur noch, dass wir irgendwann gegen 3 Uhr morgens, etwas angetrunken im Zelt landeten. Die Hunde neben uns….

Mittlerweile war es Dienstag. Die letzten Tage waren nicht anders verlaufen wie sonst. Am Sonntag waren wir wie versprochen mit Chace und den Anderen aufs Meer gefahren. Ich weiß, dass die Hunde einen ordentlichen Seelack hatten. Aber es war so schön gewesen. Wir waren über die Wellen geprescht und hielten in jeder zweiten Bucht an. Trace und ich sonnten uns entweder auf dem Boot, oder am Strand, während die Jungs ihr Glück beim Surfen versuchten. Es war ein total schöner Tag gewesen. Wir hatten sogar Delphine gesehen und beim Tauchen entdeckte ich bunte Fische und die schönsten Korallen der Welt. Ich war ziemlich braun geworden und wir kamen auch erst spät am Abend zurück. Dann gab es noch ein Abendessen und wieder war ein wunderschöner Tag zu Ende gegangen. Der Montag war ein ruhiger Tag gewesen, Phillip und ich waren erst einmal ewig lang am Strand mit den Hunden laufen gegangen und den Rest verbrachten wir damit faul rum zu liegen und uns verwöhnen zu lassen. Während ich Essen gemacht hatte, auf dem fast kaputten Campingherd, informierte sich Phillip über einen nahe liegenden Reiterhof. Wenn ich schon meine liebsten nicht bei mir hatte, wollte ich wenigstens nicht ganz ohne reiten auskommen müssen. Letzten Endes hatte er auch eine Ranch gefunden. Schon am Donnerstag hatten wir eine Reittour. Mitten durch die Prärie von Frankreich. Ich war schon jetzt total aufgeregt.
Aber heute war erst Dienstag und die Shopping Tour mit Trace stand auf dem Tagesplan.
,, Also wir nehmen das Auto was hast du heut noch so vor?“
,, Ich geh mit den Jungs an den Strand irgendwer muss auf die Hunde ja aufpassen, viel Spaß dir. Geb nicht so viel aus.“
,, Ja ja ich versuche mich zu zügeln.“ Ich grinste. Dann gab er mir einen Abschiedskuss und ich merkte das Trace schon hinter mir stand.
,, Na dann kann es ja los gehen!“, sagte ich und stieg in den Wagen.

,, Das ist doch schön!“, meinte Trace. Wir waren mitten in der Stadt in einem Laden der „Le Rieu“ hieß. Das war mein viertes Kleid was ich bereits anzog und bis jetzt war dieses das Schönste. Trace wühlte in den Kleiderstangen herum und suchte auch etwas für sich.
,, Ja schlecht ist es nicht.“ Es war ein blaues Kleid, kurze Ärmel und unterhalb der Brüste viel es weit auseinander, zu einem Geflatter von dünnem Stoff.
Ich zog mich wieder zurück in die Kabine und probierte noch die Shorts mit dem T- shirt an. Auf dem Shirt stand California Girl, obwohl wir hier nicht in Kalifornien waren. Außerdem war die Schrift mir winzigen Perlen bestickt. Dazu die weißen Shorts. Es sah gut aus und ich wusste das muss ich einfach haben. Mittlerweile hatte auch Trace etwas gefunden. Nach dem achten Shop musste das ja auch irgendwann passieren. Sie hatte sich ein hautenges, rotes Kleid ausgesucht. Es betonte ihre gute Figur und sah wirklich heiß aus. Dazu noch eine schwarze Kette und die Stöckelschuhe die sie eh schon an hatte.
,, Hot!“, sagte ich nur, als sie es mir präsentierte.
,, Meinst du wirklich?“
,, Ja….“
,, Willst du das nicht auch mal anprobieren. Ich will nicht alleine so rumlaufen…“ Ich seufzte.
,, Okay, Okay…“ ich mochte hautenge Kleider nicht so gerne, nicht das ich sie nicht tragen konnte, denn die Figur hatte ich alle mal dazu. Aber ich fühlte mich etwas unwohl darin, weil alle Blicke dann auf mich gerichtet waren. Jeder Frau würde das gefallen, aber ich war eben nicht so. Trace zu Liebe zog ich das gute Stück eben an und ich musste sagen es sah fantastisch aus. Mega sexy und bequem.
,, Das musste du nehmen! Bitte! Dir steht es noch mehr wie mir…!“ Ich zögerte und zog es wieder aus. Dann kam ich wieder aus der Kabine und ehe ich mich versah schnappte Trace das Kleid und ging zur Kasse.
,, Stopp!“
,, Keine Widerrede, ich zahle es und du ziehst es an!“ Ich konnte gar nichts machen und außerdem war es schon zu spät. Das Kleid war bezahlt und in eine Tüte gestopft. Ich zahlte noch meine Sachen und wir verließen den Laden.
,, Du bist verrückt!“, meinte ich und lachte.
,, Oh Phillip wird Augen machen, glaub mir. Jetzt gehen wir Bikinis und Unterwäsche kaufen!“
,, Ohjee….“ Trace zog mich mit sich und schon bald waren wir in einem Unterwäsche Laden. Ich liebte Unterwäsche. Hierbei war ich ganz anders. Da hieß es wenig haut und knallige Farben mit Rüschen. So sexy wie nur irgendwie möglich.
Wir kamen aus dem Laden wieder raus mit einem roten und weißen BH mit Unterteil. Nun hieß es Bikini. Ich brauchte dringend wieder einen. Wir kamen in den Laden und wurden gleich von Verkäufern so zu sagen überfallen.
,, Bonjour….“ Er laberte uns zu bis ich schließlich meinte.
,, Nous ne parlons pas français.“ Dann wurde er endlich still und wir widmeten uns den tausenden Bikinis die an den Stangen aufgereiht waren. Ich überlegte kurz, mein derzeitiger Bikini war bunt, grün, weiß etc….ich lief zu den eher blauen und pinken Farben und fand schon beim ersten Griff zwei die mir gefielen. Einen pink, weißen und einen blauen. Ab ging es zur Anprobe. Trace neben mir.
,, Und hast du was gefunden?“
,, Ja zwei, einen gelben und schwarzen!“, antwortete sie.
,, Zeig, ich hab meinen auch gleich an!“ Wir kamen raus.
,, Nee, der ist schrecklich, zu viele Rüschen!“, meinte sie zu mir.
,, Findest du schwarz nicht zu langweilig.“ Wir waren beide nicht sonderlich begeistert, also verschwanden wir wieder schnell in der Umkleide.
,, Der ist genial, das pink gefällt mir! Macht ein schönes Decoultee!“, meinte Trace begeistert.
,, Geld steht dir total, kaum zu glauben. Ich war skeptisch…“ Und schon hatten wir dann auch unsere Bikinis. Wir schlörten noch in einige Geschäfte, kauften uns noch Schuhe und jeweils einen Rock. Dann setzten wir uns noch in eine Eisdiele und aßen einen riesen Eisbecher zusammen. Irgendwann gegen 6 Uhr denke ich, waren wir zurück, wo die Jungs ungeduldig auf uns warteten. Luna sprang mir entgegen und auch Melody freute sich. Aimee schlief, wer weiß was die Jungs heute mit den Hunden angestellt hatten.
,, Na was unternehmen wir noch? Der tag ist noch lang…“, fragte Trace, ich wusste auf was sie hinaus wollte. Die neuen Kleider ausprobieren.
,, Eigentlich hieß es Party, oder essen gehen.“, antwortete Nate.
Phillip zuckte mit den Schultern.
,, Ich wäre für Party, hab da einen super Club gesehen.“, entgegnete Marcel.
,, Okay dann sollten wir uns fertig machen.“, meinte Luke dann und verschwand auch schon im Zelt.
Trace lächelte mich nur verschwörerisch an und ging dann mit Chace ins Zelt.
,, Ich geh duschen.“, sagte ich dann zu Phillip.
,, Ich komme mit.“, antwortete er und packte mich. Im zelt setzte er mich ab und wir fielen auf die unbequeme Isomatte. Ich lachte.
,, Au, viel zu hart!“ Dann küsste er mich leidenschaftlich. Irgendwann musste ich ihn stoppen.
,, Wollten wir nicht duschen gehen?“, ich grinste.
,, Ja, ja….na dann hopp!“ Wir schnappten uns Handtuch und Shampoo und liefen mit den Anderen zur Dusche. Das würde ja eine witzige Unterhaltung unter der Dusche werden, denn es gab keine Männer und Frauen Dusche. Massenduschen war angesagt. Yipieee…..

,, Hat dir eigentlich schon jemand gesagt das du fantastisch aussiehst!“, flüsterte Phillip mir ins Ohr und gab mir einen Kuss. Ich hatte tatsächlich das rote Kleid angezogen.
,, Ja, der Typ da hinten und ach ja der vorhin auf dem Klo…dann noch der rechts und…..!“, scherzte ich.
,, Okay, okay…dann sage ich es jetzt!“ Er strich mit seiner Hand über mein Schlüsselbein.
,, Phillip, hol uns lieber was zu trinken.“, sagte ich und lächelte. Dann ging er zur Bar. Ach ja ehe ich es vergas, wir waren in einer Disco. Überall bunte Lichter, laute Musik. Meistens Französisch und es war so voll das ich in einer Ecke stand. Völlig abgequetscht. Aber es war total toll. Trace und Chace tanzten, bei dem neuen Kleid war Chace ganz hin und weg gewesen, dass er Trace erst einmal entführen musste. Ich erblickte auch Nate, der mit einem Mädchen tanzte. Wo die anderen zwei waren wusste ich bis jetzt noch nicht. Phillip kam mit zwei Wodka Bull zurück.
,, Auf den Abend!“, sagte ich und hob mein Glas.
,, Nein auf das wundervollste Mädchen das ich je kennen gelernt habe.“ Ich lächelte und dann tranken wir einen kräftigen Schluck.
Schon nach kurzer zeit war das Glas leer. Ich zog Phillip auf die Tanzfläche, ein langsamer Song. Genau das Richtige für den Moment. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und er hielt mich an der Hüfte. Er legte den sein Kinn auf meinen Kopf und flüsterte: ,, Ich liebe dich!“ Ich blickte zu ihm hoch. Seine grünen Augen funkelten in dem Discolicht. Er sagte das so selten.
,, Ich dich auch!“, entgegnete ich und küsste ihn sanft. Der Moment war auch schnell vorbei, denn Trace tippte mich von hinten an.
,, Hey ihr Turteltäubchen. Komm wir trinken noch einen zusammen!“ aus dem einen wurden zwei, aus den zwei vier und letzt endlich hatten wir jeweils acht Drinks hinter uns gebracht.
Man muss zugeben wir waren alle gut dabei. Phillip war der einzige der noch halbwegs nüchtern war. Er fing mich immer auf wenn ich mal das Gleichgewicht verlor. Auch Trace musste aufpassen das sie nicht verloren ging.
,, Sag mal wo sind eigentlich Nate und Co?“, fragte ich, denn ich konnte sie nirgends finden.
,, Keine Ahnung….draußen?“, antwortete Chace. Wir gingen raus. Es war gut frische Luft zu schnappen, aber es war trotzdem noch so unerträglich schwül. Das musste wohl das wahre Frankreich sein. Links sah ich einen Haufen Franzosen, die rumgrölten und in einem Kreis auf jemanden einredeten.
,, Merde! Idiote!“, schrie einer.
,, Putin!“, ein anderer.
,, Du Kleiner Mistgeburt….du hast mein Freundin angefasst!“, versuchte ein großer Deutsch zu reden..
,, Phillip!“, sagte ich zögerlich und zeigte auf die Menge.
,, Scheiße! Chace komm mit!“, er riss sich von mir los und stürmte nach links. Trace und ich ihm hinterher. Ich konnte Marcel am Boden liegen sehen, er ächzte und Luke stand über ihm und hustete schwer. Phillip drängte die Franzosen bei Seite. Chace half Marcel.
,, Verdammt ihr habt sie doch nicht mehr alle!“, schrie Phillip.
,, Was willst du? Deutscher…hä? Problem?“, protzte der dicke Große.
,, Phillip hör auf, lass sie.“ Doch er wollte nicht hören, ohne einen wirklichen Grund schlug der Franzose zu. Ich schrie los und rannte zu ihm. Phillip wollte mich zurückweisen, doch der nächste schlag kam. Ich sah nur noch wie eine Hand auf mich zu kam und ich zu Boden fiel. Phillip schrie und ich spürte eine Hand auf meiner Schulter. Ich schätzte es war die von Trace. Doch dann wurde mir schwarz vor Augen und ich verlor das Bewusstsein…..

Ich wachte erst am nächsten Morgen auf. Phillip beugte über mir.
,, Oh Gott sei Dank du bist wach!“, sagte er erleichtert und streichelte mir über die Stirn. In seinem Gesicht war ein großer blauer fleck zu sehen.
,, Ohjee!“, sagte ich und fasste in sein Gesicht.
,, Halb so wild, bloß ein Kratzer.“ Ich setzte mich auf und spürte stechende Kopfschmerzen. Die aber eher an dem Kater lagen. Ich ließ mir nichts anmerken, denn Phillip machte sich so oder so schon unnötig Sorgen. Ich stand auf und setzte mich nach draußen. Auch die Anderen traf ich dort und sie sahen alle samt genau so beschissen aus wie ich.
,, Hui…was für eine Nacht.“ Ich brachte sie zum lachen. Dann witzelten wir noch über den gestrigen Abend.
,, Marcel du hättest dich niemals mit einer Französin einlassen dürfen.“ Ich grinste.
,, Hätte ich das mal vorher gewusst.“, sagte er und presste seinen Kühlakku fester auf sein Auge. Den restlichen Tag gammelten wir am Strand herum. Die Hunde spielten am Strand und waren auch die Einzigen die heute aktiv waren. Es waren dreißig Grad, viel zu heiß um auch nur einen Schritt zu tun. Ich war am Arsch, Phillip müde das passte ja hervorragend zu der ganzen Gruppenstimmung….

Donnerstag, die ganze Woche hatte ich mich über diesen Tag gefreut.
,, Schatz aufstehen.“, sagte ich und lehnte mich zu ihm rüber. Er schnaufte.
,, Schon 11 Uhr?“
,, Ja sogar zwanzig nach….wir haben noch ne halbe Stunde.“
,, Mhm…was hast du dir wegen den Hunden überlegt?“
,, Chace und Trace nehmen sie mit auf die Wanderung zu dem See.“
,, Cool….ich muss jetzt aufstehen, oder?“
,, Ja.“
,, Okay…“, er stand auf und zog sich um. Ich lag immer noch im Bett. Phillip lächelte mich an und ließ dann die Hunde raus. Aimee kam zu mir und schlotzte mir übers Gesicht.
,, Ach Süße! Los geh zu den Anderen.“, meinte ich, doch sie knuddelte sich an mich und wühlte sich durch den Schlafsack. Phillip lachte, als er mich sah.
,, Sie ist einfach noch ein Welpe!“ Dann sprang Aimee auf und spurtete nach draußen. Jetzt rappelte auch ich mich auf und zog mich um. Ich hatte extra meine Reithose mitgenommen. Es war noch nicht so heiß, aber es reichte um in langer Hose zu schwitzen. Mit dem Auto düsten wir also los, es war nicht weit in weniger als 5 Minuten waren wir da.
Es war eine kleine Ranch, zwei weiden auf denen bestimmt 10 Pferde standen. Eine Frau kam uns entgegen und begrüßte uns freundlich. Sie sprach deutsch, was mich erfreute. Endlich mal keine Franzosen. Sie hatte uns schon Pferde bereitgestellt.
,, Sie können beide reiten?“
,, Ja ich hab eigene Pferde.“, antwortete ich und bekam ein Pferd zugeteilt. Es war ein Schecke, wunderschön und lange Mähne. Ich begrüßte es und streichelte es.
,, Das ist Monty. Lassen sie sich nicht täuschen er ist ein wildes Biest.“
,, Ach wirklich Monty, schlimmer als Mercurio kannst du doch gar nicht sein, nicht wahr.“ Er machte tatsächlich einen sehr müden Eindruck.
Phillip ging zu einem anderen Pferd. Ein Weißes. Desolé.
,, Okay dann kann es ja los gehen.“, meinte die Frau und stieg auf. Sie gab uns nicht einmal Reithelme, auf Sicherheit schien hier anscheinend niemand wirklich zu achten. Ich stieg auf und schon ging es los. Es fühlte sich wirklich komisch an, das letzte mal wo ich auf fremden Pferden saß war vor mehr als 6 Jahren. Monty legte schon jetzt einen Zahn zu und wollte aus der Reihe tanzen, aber ich hielt dagegen. Phillip schaute durch die Gegend und machte Fotos.
,, Lächle mal!“, sagte er. Ich drehte mich rum und gab mein schönstes Lächeln her. Schon bald ritten wir durch eine halbe Wüste. Die Frau erzählte, dass das hier einmal ein See gewesen war, aber durch die lange Dürre alles trocken wurde. Wir trabten an. Es war schön, anders aber schön und der leichte Wind tat gut. Monty schnaufte und irgendwie wusste ich, dass er noch nicht richtig wach war.
,, Zeit für einen kleinen Galopp!“, rief sie und los ging es. Monty legte los. Er galoppierte im Rhythmus dem anderen Pferd hinterher. Er machte große Schritte und legte zwischendrin auch mal einen kleinen Freudensprung ein. Phillip kam gut hinterher. Wir parierten wieder durch und gingen nun durch einen kleinen „Wald“, es waren keine hohen Bäume, eher morsche Büsche und kleine Bäumchen, die wenigstens für einen kurzen Moment Schatten warfen. Schon bald konnten wir das Meer und den endlos langen Strand sehen. Abgeschieden von allen Menschen, hier war nur Sand, Meer und Möwen. Eigentlich sehr verwunderlich, aber wunderschön. Es erinnerte mich an zu Hause. Wir trabten noch ein kleines stück bis wir den weichen Sand unter den Hufen spürten.
,, Also, hier mache ich eigentlich immer frei rennen. Also wir treffen uns eigentlich immer am Ende vom Strand, bei den Klippen. Natürlich geht das auch anders...“, fing die Frau plötzlich an zu reden.
,, Also so zu sagen wer als erster da hinten ist?“, fragte Phillip der nun auch zu uns kam.
,, Ja…wenn einer von euch gewinnt bekommt der jenige seinen ritt um sonst!“, antwortete die Frau. ,,Die Pferde sind eigentlich alle Top fit im Galopp, wenn man sie richtig reitet. In allen steckt großes potenzial, auch wenn es bei Desolé nicht so scheint.“ Ich war irgendwie skeptisch, wer machte schon so ein Angebot wenn er nicht selber das schnellste Pferd besaß. Ich hatte ein Unwohles Gefühl bei der Sache, aber was ich schon zu verlieren. Nichts. Ob wir das alles jetzt zahlen mussten, oder nicht.
Ich blickte geradeaus. Die Strecke war lang, wenn ich jetzt mit Mercurio hier wäre wusste ich er würde es schaffen, aber Monty, ich kann ihn überhaupt nicht, wusste nicht wie er reagierte, wie man ihn anspornen konnte. Es war als würde ich auf einem fremden Tier sitzen, dessen art ich noch nie zuvor gesehen hatte und das sagte jemand der Pferdeflüsterer war und sich mit dem Wesen von Pferden bestens auskannte. Phillip schaute zu mir und nickte.
,, Okay…wann geht es los?“, fragte ich erwartungsvoll und überlegte wie ich am besten starten sollte, gleich alles geben, oder auf die volle Kante setzen.
,, Ich zähle bis drei!“
Wir stellten uns alle nebeneinander auf und ich setzte mich auf. Es war wie ein Rennen, nur anders. Unsicherer. Ich machte mir eher um Phillip sorgen, er hatte noch nie zuvor so etwas gemacht und er ritt immer Audrey, das ruhigste und bravste Pferd auf Erden.
,, 2…3!“ Los ging es. Ich startete eigentlich ziemlich schnell, auch Desolé kam gut weg. Die Frau, dessen Pferd Tony hieß, was ich auf der Satteldecke gelesen hatte war vorne. Von wegen alle gleich schnell. Ich trieb Monty an, der nicht wirklich den Elan hatte schneller zu werden. Durch Redewendungen, die bei Mercurio immer gut zogen wurde er etwas wacher und rannte los. Ich merkte, dass er in dem tiefen Sand nicht wirklich weg kam, also lenkte ich nach links, wo der Sand vom Wasser ziemlich fest war.
,, Na los geht’s, ich weiß du kannst mehr!“, sagte ich und ließ die Zügel etwas lockerer. Auf einmal wurde er schneller. Als würde in ihm ein Licht aufgehen. Ganz anders als zuvor, jetzt spurtete er nach vorne. Wir konnten Tony noch einholen. Phillip war uns dicht auf den Versen. Als ich wieder nach vorne schaute entdeckte ich den Baumstamm, der quer über der Spur lag, auf der ich galoppierte. Es war zu spät um auszuweichen, also nahm ich Monty zurück und er sprang drüber.
,, Super!“, ich klopfte seinen Hals. Endspurt war nun angesagt, es waren noch gut geschätzte 100 Meter.
,, Okay Monty, ich hab gesehen was du kannst wenn du willst. Zeigen wir es denen da vorne Mal. Ich kann es dir beweisen, dass viel mehr in dir steckt. Na dann mal ab die Post.“ Die Worte erinnerten mich an Hidalgo den film. Ich lächelte bei dem Gedanken daran. Monty wurde schneller und irgendwann waren wir auf gleicher Höhe. Die letzten Meter, ich ließ die Zügel los und Monty galoppierte an Tony vorbei, als wäre es keine Hürde gewesen. Ich hätte zu gerne das Gesicht der Frau gesehen, als ich die „Ziellinie“ überrannte, doch ich war darauf konzentriert Monty wieder durchzuparieren. Auch Phillip kam kurze Zeit später ans Ziel.
,, Du kannst wirklich gut reiten, Monty ist eigentlich kein Springer, er verweigert eigentlich immer.“, lobte sie mich.
,, Ach wirklich…das merkt man gar nicht. Er ist ein tolles Pferd.“ Zur Abkühlung ritten wir noch ins Meer, bis auch ich nass war. Auf dem Weg zurück galoppierten wir noch ein einziges Mal, gelassen und entspannt. Irgendwie ließ ich Monty schweren Herzens zurück, aber er würde mir auf jeden Fall immer in Erinnerung bleiben. Wir zahlten also nur 25 Euro und fuhren zurück auf den Camping Platz, wo sich Luna, Melody und Aimee tierisch freuten uns wieder zu sehen.

Phillip war begeistert von meinem neuen Bikini, das er ihn gleich einweihen musste und mich am nächsten Tag ins Wasser zerrte. Heute war es sogar warm, was komisch war denn es waren heute nur 24 Grad. Es dämmerte bereits, endlich. Durch das ganze herum chillen heute verfloss die Zeit viel zu langsam. Es waren gefühlte 30 Stunden von heute Morgen um 11 Uhr bis jetzt 19 Uhr.
Ich konnte nicht mehr stehen, deswegen musste ich mich an Phillip festkrallen, der es liebte mich so hilflos zu sehen.
,, Und was haben wir heute noch vor?“, fragte ich.
,, Was du willst.“
,, Ich bin für Essen gehen im L`orange.“
,, Teuer!“
,, Na und, ich will nicht immer Grillen, oder Dosentortelinie essen.“, ich setzte meinen Hundeblick auf.
,, Ist ja schon gut, ich denke wir können uns das leisten nach deinem Sieg gestern.“ Ich lächelte und zog mich an ihm hoch um ihn zu küssen. Kurz danach tunkte Phillip mich. Ich kam wieder hoch und spuckte ihn mit Salzwasser an. Er lachte.
,, Also hopp, duschen und anziehen.“
Ich hatte Shorts und ein weißes Oberteil an. Phillip Bermudahose und Muskelshirt. Luna und Aimee waren wieder trocken nach ihrem Abstecher ins Tiefe. Wir saßen also draußen im L`orange und mussten lachen über Aimee, Luna und Melody, die zusammen geknuddelt wie ein Wattebausch auf dem Boden schliefen. Der Kellner hatte uns schon ein Wasser und Cola gebracht. Nun kam er wieder um die Bestellung aufzunehmen.
,, Hast du`s?“, fragte ich. Er nickte.
,, Voila. Qu`est-ce que vous choissez? “
,, Je prends la « Tagliatelle » et mon copain « la Pizza 4 Fromage » “
,, Voila.“
Dann ging er wieder und nahm die Karten mit sich.
,, Morgen Nacht geht es schon wieder nach Hause.“, fing Phillip plötzlich an.
,, Ja schon irgendwie komisch, es ging so schnell…aber ich freue mich richtig. Nephilim ist wieder gewachsen sein. Außerdem hab ich heute Morgen eine SMS von Fabi bekommen.“
,, Wirklich?“
Ich holte mein Handy aus der Handtasche und ging auf SMS. Phillip fing an zu lesen:

Hallo Aylien,
na wie geht es dir denn so? Hoffe du hast einen schönen Urlaub. Nephilim macht sich prächtig, doch auch den Anderen fehlst du sehr. Jordyn hat es endlich geschafft die Monatsabrechnungen zu machen. Du hast jetzt genug Geld um Mermaid endlich zu kaufen. Außerdem musst du mir wenn du wieder kommst Bescheid sagen wo Nephilim zukünftig stehen soll, denn bei Yurica in der Box wird es eng. :D Ach noch was, wir haben neue Pferde gekauft. Kannst sie dir ja mal anschauen, aber ich glaube du wirst mit deinen noch genügend Arbeit haben. Trotzdem kannst du ja schauen. Also bis Sonntag, wann kommt ihr noch mal?
LG Fabi und Jordyn

,, Meine Güte ist die lang, hört ja gar nicht mehr auf. Hast du zurück geschrieben?“ Er lachte.
,, Ja aber ich finde es toll. Ich freue mich so sehr auf Sonntag. Ja ich hab gesagt wir sind Sonntag so gegen 6 halb 7 wieder da.“
,, Na dann. Du wirst es doch hier noch mit mir aushalten können, oder nicht?“
,, Natürlich, bis jetzt ist alles perfekt.“ Er griff nach meiner Hand und schaute mir tief in die Augen. Dann musste ich lächeln und schon kam der Kellner wieder mit dem herrlich, duftenden Essen, man hatte ich einen Kohldampf.

Es war der letzte Tag, aber viel zeit blieb uns gar nicht um irgendwas anderes zu machen. Trace und Nate halfen uns unser Zeug zusammen zu packen, während Chace und die Anderen das große Lagerfeuer am Strand vorbereiteten. Es sollte der letzte Abend zusammen mit ihnen sein. Feuer, Grillen, Spaß haben. Vielleicht war später noch Nachtbaden drinnen, aber das ließ ich mal noch so offen stehen. Wer weiß was der Abend noch so bringen würde. Aber eins konnte ich sicher sagen, es waren keine Franzosen weit und breit. Wir stopften das ganze zeug in den kleinen wagen und stellten uns gegen Ende die frage: ,, Wo haben wir das alles bei der Rückfahrt nur hingepackt?“, denn der Kofferraum war randvoll und das zelt musste noch rein. Schließlich stopften wir es noch auf die Rückbank unter den Fahrersitz, denn die Hunde brauchten ihre Beinfreiheit ja nicht.
,, Und ihr wollt wirklich morgen früh schon los?“ Trace schaute traurig.
,, Ja sonst ist der Verkehr so schlimm und Phillip muss Montag wieder zur Arbeit.“, sagte ich und grinste etwas.
,, Aber weißt du was Trace wir werden den Zwei einen Abend verpassen den sie noch lange in Erinnerung haben werden. Allein das wir alle am Strand schlafen wird der Wahnsinn.“, sagte Nate laut und klopfte Phillip auf die Schulter. Ich stockte.
,, Strand?“
,, Ja wo wollte ihr denn sonst pennen, das zelt ist weg und ich glaube in dem Auto wird es sehr unbequem werden….“ Nate hatte Recht, darüber hatten wir gar nicht nachgedacht, uns blieb wohl nichts anderes übrig. Phillip schaute mich belächelt an.
,, Außerdem ist das eine ganz andere Frage, ob wir überhaupt schlafen werden.“ Nate lachte und Trace gab ein leises Kichern von sich.
,, Spinner.“, sagte ich nur und schloss den Kofferraum. Alles war verpackt, der Abend konnte aus dem Ruder laufen.

,, Auf uns!“, sagte Marcel und hob die Becks Flasche.
,, Das hast du heute bestimmt schon zum achten Mal gesagt.“, lallte ich und kippte nach hinten in den Sand. Wie man sehen konnte war es nicht unser erstes Bier, nein um genau zu sein waren es 8 Bier und 4 Téquila. Phillip lachte.
,, Okay, egal, wir stoßen so lange an bis es morgen wird.“, funkte Luka dazwischen und nahm einen Schluck. Trace kicherte die ganze Zeit und lag mit dem Kopf im Sand. Vor uns brannte das Feuer, was wohl eher noch ein Häufchen elend war. Die Kartoffen die darin lagen, hatten wir vergessen. Sie waren verbrannt.
,, Ich hab eine Idee, wir spielen Flaschendrehen.“, schlug Chace vor und exte sein Bier weg. ,, Hier ist die Flasche!“ er warf die Flasche vor sich hin. Plötzlich kam Trace von hinten mit Luftschlangen und wickelte sie um mich. Ich erschrak, musste aber lachen anstatt schreien. Ich stand auf und tanzte einfach los. Wir hatten einen CD- Player aufgestellt, der Musik spielte. Ich ließ die Hüften schwingen und hörte im Hintergrund die Jungs nur grölen und lachen. ,, On the floor!“, von Jennifer Lopez ließ mich richtig in Partystimmung bringen. Jetzt wurde mir klar und ich war froh darüber warum wir so weit vom Camping Platz weg gegangen sind, es war einfach nur ober peinlich was wir hier veranstalteten.
Irgendwann als wir uns sozusagen ausgetanzt hatten setzten wir, nein wir plumpsten eher wieder zu den Jungs zurück und jetzt ging es wohl los mit Flaschendrehen. Irgendwie war es schwachsinnig, aber was machte man nicht alles mit, wenn man unter Einfluss von Alkohol stand.
,, Gut ich fang an!“, sagte Phillip und ergriff die Flasche. Sie drehte nur kurz, Sand war nicht gerade der beste Untergrund um eine Flasche drehen zu lassen. Wir saßen alle im Kreis und sie zeigte auf Trace.
,, Okay, Wahrheit oder Pflicht?“
,, Pflicht!“
,, Gut ich würde vorschlagen du versuchst Luke zu verführen, er darf dich nicht anfassen und wenn er es tut dann hast du gewonnen.“ Sie lachte. Wie peinlich. Wer weiß was noch so kommen würde. Also schalteten wir die passende Musik dazu ein. ,, Dude von Jessie J.“ Trace fing an rumzutänzeln und ging auch bald ins ganze. Luke lächelte nur und hatte auch schon nach sehr kurzer zeit verloren. Chace beobachtet alles ganz genau, fand es letzt endlich aber auch ziemlich witzig. Trace setzte sich wieder und drehte erneut. Natürlich, wie konnte es auch anders sein traf es mich. Ich nahm vorher einen Schluck Bier und entschied mich ebenfalls für Pflicht.
,, Ich bin mal nicht so fies, du musste Phillip leidenschaftlich küssen und ihn zu Boden zwingen.“ Oh das würde leicht werden. Ich ging also auf ihn zu, er grinste breit. Dann wurde ich hart im Gesicht und kroch mit den Händen unter sein T- Shirt, ich fing an ihn zu küssen und lehnte mich auf ihn.
,, Okay, gewonnen.“, schrie er fast und nahm mich in den Arm. Ich lachte nur.
,, So einfach ist das!“, prahlte ich und drehte. Diesmal war Chace das Opfer und er musste ums Feuer hüpfen und Rumpelstilzchen spielen. Marcel kam danach und musste Trace einen Kuss geben. Wir stellten fest, dass es ziemlich langweilig wurde, tranken noch ein Téquila und entschieden uns für ein anderes Spiel. Wir blieben beim Flaschendrehen, nur diesmal musste der, auf den die Flasche zeigte ein Kleidungsstück loswerden. Wir hatten zum Glück alle relativ viel an uns. Ich hatte Flip- Flops, Jogginghose, Top und Jacke an. Schmuck und Armreifen waren bei dem Spiel auch ganz praktisch. Das einzige Problem war, ich hatte keinen Bikini an, sondern die neue, rote Unterwäsche.

Irgendwann als wir alle so ziemlich nur noch zwei Sachen an hatten wurde es dann doch brennslich. Ich hatte nur noch die Jacke an.
,, Okay…hui!“, sagte ich und lachte. Trace hatte noch ein Shirt, aber die Jungs waren nur noch in Boxershorts, was ja nicht schlimm war, denn es war nicht besonderes. Keine pinke, oder Herzchen Unterwäsche. Schwarz, ganz normal schwarz.
Die Flasche zeigt auf mich, also zog ich die Jacke aus. Ein Raunen ging durch die Menge.
,, Das kenne ich ja noch gar nicht!“, sagte Phillip und gab mir einen Kuss. Ich kicherte und dann schrie Trace auf.
,, Haha Aylien ich hab es auch an. Wie cool ist das denn.“
,, Du auch, das gefällt uns nicht wahr Phillip?!“, sagte Chace und packte Trace an der Hüfte. Jetzt war eh alles zu spät und ich schämte mich gar nicht, woran lag das denn nur? Wir beschlossen das Spiel zu stoppen und stießen noch mal an.
,, Okay dann kommt jetzt Nachtbaden.“, schlug ich laut vor.
,, wohl eher NACKTbaden!“, lallte Luke.
,, NOPE!“, sagte Trace und stand auf, sie nahm Chace bei Hand und zog ihn hoch.
,, Okay dann auf ins Wasser!“, Phillip nahm trug mich zu Wasser. Alle rannten vor und machten einen Köpfer ins Wasser.
,, es tut mir leid um deine Unterwäsche, aber jetzt wird’s nass.“, scherzte er und gab mir einen Kuss. Dann ließ er mich mitten im Wasser los und ich gab einen Schrei von mir. Ich tauchte auf und merkte das alles lachten und sich gegenseitig nass spritzten. Trace und ich gingen immer auf einen Jungen zu um ihn zu tunken, nur bei Phillip scheiterten wir. Er drehte den Spieß um und wir waren mit den köpfen unter Wasser. Ich hustete, hatte viel zu viel Wasser geschluckt. Es war eine schlechte Idee unter Wasser zu lachen.
Wir gingen nachdem wir blaue Lippen hatten und am ganzen Körper zitterten wieder zum Strand zurück. Ich merkte nichts von der Kälte, nur ein warmer wind und der leichte Schwindel und die Luftblase die um mich schwebte und meine sicht verblasste. Chace gab jedem von uns eine Decke und ich kuschelte mich an Phillip, der warm war. Er nahm mich fest in den Arm und seufzte.
Ich blickte in den klaren Sternenhimmel und konnte den großen wagen erkennen.
,, Schaut mal da ist ne nackte Frau!“, lallte Luke und zeigte an eine Stelle im Himmel.
,, Natürlich, du volles Stück!“, sagte Phillip und ich merkte das er schon wieder nüchtern war. Trace lag irgendwie im Sand mit dem Gesicht nach unten, man hätte denken können sie ist tot wenn man nicht wissen würde das sie voll war.
,, Scheiße was für eine Nacht!“, nuschelte sie plötzlich und drehte ihren Kopf zur Seite. Ich dachte über die ganze Szene hier nach. Sieben verrückte Teenies, nein eher frühreife Erwachsene, die betrunken am Strand lagen und sich irgendeinen Mist erzählten und billige Spielchen spielten. Lächerlich, wenn man nicht einfach dabei war und das hier leben würde. Aber ich fand es einen guten Abschluss und ich wusste der abschied morgen würde schwer werden. Und obwohl ich sie alle nie vergessen wollte, war es doch so wie immer. Adressen austauschen, sich versprechen immer zu schreiben, zu telefonieren und letzt endlich würden wir einander vergessen und erst in 6 Jahren ein Foto anschauen und denken: ,, Ha das war ne geile Zeit und tolle Menschen!“ So war es doch, da konnte ein Versprechen noch so viel bedeuten, es würde nach einiger zeit verfallen und die Erinnerungen würden in dem Alltag zu hause verloren gehen. Eigentlich traurig, aber so waren Menschen eben, wir konnten eben nicht alles fest halten. Wenn das so wäre, wären wir perfekt und perfekt gibt es in dieser Welt nicht.
Das Lachen der anderen zog mich wieder zurück zur Realität. Marcel lachte und lachte, wollte gar nicht mehr aufhören und Chace lag krampfend am Boden, auch Phillip lächelte. Ich drehte mich zu ihm um.
,, Was?“, fragte ich neugierig.
,, Trace hat nen Witz erzählt, der Witz an sich war unlustig, aber wie sie ihn erzählt hat. Superbe!“, sagte er.
,, Okayy….“
Wir merkten allmählich, dass wir müde wurden, also öffneten wir den restlichen Alkohol und tranken das Zeug als wäre es Wasser. Ich weiß nur noch das Trace und ich spät am Abend, halb nackt am Strand entlang rannten. Kreischend und die Jungs mit Gejubel hinter uns her…..

Wir wachten alle mit starken Kopfschmerzen auf, der Handywecker hatte uns alle aus dem Schlaf gequält.
,, Ist es schon so weit?“, fragte Trace etwas gequält. Ihr Gesicht war voll mit Sand und ich quetschte mich aus dem Schlafsack, bis ich merkte das ich nur Unterwäsche an hatte.
,, Oh je…muss ja sehr schlimm gewesen sein.“, meinte ich und realisierte erst jetzt die Bierflaschen die rund um uns zerstreut Rumlagen. Wir hatten noch genau eine Stunde. Ich hatte Kopfschmerzen und an gestern Abend konnte ich mich nur vage erinnern, doch es ging nicht nur mir so. Wir hatten vielleicht drei Stunden geschlafen und jetzt war sieben Uhr. Wir räumten das ganze zeug in eine Mülltonne und stolperten zum Auto, samt Schlafsack zurück. Nate und Luke machten uns noch ein frühstück und dann kam genau das was ich erwartet hatte.
,, Aber Leute ihr schreibt uns, okay! Keine faulen ausreden!“, und wieder sagte ich das was jeder sagen würde.
,, Ja natürlich, jede Woche!“, antwortete ich und brachte ein strahlendes Lächeln über Trace Lippen. Sie gab uns ihre Adresse und auch die Anderen taten das. Ich blickte zu Luna nach unten, die ziemlich müde aussah. Wahrscheinlich hatte sie die ganze Nacht kein Auge zugemacht, aus Angst, dass uns hätte etwas passieren können. Dann ging es ans verabschieden. Wir bedankten und, Umarmungen dicke Küsschen, links rechts und sogar Tränen. Wir stiegen ins Auto und die letzten fielen zurück auf unsere Freunde. Die freunde, die eigentlich echte waren und doch innerhalb weniger Wochen in Vergessenheit geraten würden. Aimee jaulte.
,, Ich werd sie ja auch vermissen! Ja, ja ich auch…“, seufzte ich und dann fuhren wir auf die Landstraße, direkt in Richtung Autobahn. Das Navi fing schon jetzt an mich zu nerven…

Um Punkt 18.00 Uhr fuhren wir die ausfahrt auf Pandora. Ich zappelte schon die ganze Zeit auf meinem Sitz herum, dass Phillip das Steuer übernehmen musste. Ich rannte raus und sofort zu den Boxen von Eliana, Mercurio und Audrey. Alle wieherten laut und freuten sich mich zu sehen. Was wiederum mich freute.
,, Oh Gott, ich hab euch wieder!“, sagte ich und umarmte einen nach dem anderen. Dann gab ich jedem eine Karotte. Eliana schnaubte tief und stupste mich an der Seite an.
,, Ja ich bin ja wieder da.“, sagte ich und gab ihr einen Kuss auf die Nüstern. Phillip war bei Audrey und streichelte sie ausgiebig.
,, Kommst du mit, ich will Nephilim sehen.“, meinte ich schließlich und er folgte mir in den anderen Luxusstall. Ich hörte ihn schon an dem lauten Wiehern. In der sechsten Box stand er dann. Er hippelte etwas auf der stelle herum. Ich strahlte.
,, Hallo mein Hübscher, verdammt bist du wieder groß geworden. Jetzt ist wohl doch Schluss mit Fohlen.“
,, Er ist ….wow…einfach wunderschön.“, meinte Phillip und ging auf ihn zu. Ich öffnete die Box und er schien mich wieder zu erkennen, denn sofort kam er auf mich zu und riss den kopf hoch und runter.
,, Ist ja gut!“, sagte ich und nahm seinen kopf in meine Hände. Seine Mähne glänzte und ich war glücklich wieder hier zu sein. Dann ging das Licht plötzlich aus.
,, Oh!“, sagte ich.
,, Ich such mal den Lichtschalter, doch dann ging es wieder an und vor der box von Nephilim standen Fabi und Jordyn.
,, Oh mein Gott!“, sagte ich entsetzt und lief auf sie zu. Wir umarmten uns und Jordyn fragte gleich wie es war. Ich erzählte in Kurzfassung.
,, Wie war die Fahrt?“, fragte Fabi.
,, Anstrengend, wir standen im Stau, haben zwischendurch angehalten um bei MC Donald zu essen und die Hunde mussten so ziemlich alle Stunde raus. Mal davon abgesehen das ich so aufgeregt war euch wieder zu sehen, dass mir die fahrt ewig vor kam.“
,, klingt ja gut!“, sagte sie und lachte.
,, Aber wow, was ist nur mit Nephilim passiert, er ist…ich bin total hin und weg.“
,, Ja der Kleine hat sich richtig gemacht.“, antwortete Jordyn und schaute ihn an.
,, Okay, aber jetzt setzen wir uns erst mal ins Reiterstübchen, ihr müsst uns alles erzählen.“, meinte Fabi und zog uns mit sich.
,, Aber mit allen dreckigen Einzelheiten!“, lachte Jordyn und lief neben mir…..
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von Anzeige » Sonntag 19. Juni 2011, 15:12



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Re: Die Reise ging nach Südfrankreich

Beitragvon Sase » Sonntag 19. Juni 2011, 15:56

Sehr sehr amüsant! Könnte man verfilmen, Aylien. Das wird dann der Nachfolger von American Pie. :D
Schön, dass du wieder da bist!
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Re: Die Reise ging nach Südfrankreich

Beitragvon Aylien » Sonntag 19. Juni 2011, 16:00

Danke...jaja...wäre ja sehr witzig!! :D
Aylien
 
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Re: Die Reise ging nach Südfrankreich

Beitragvon Fabienne » Sonntag 19. Juni 2011, 16:58

Ich kann zu diesem bericht nur eines sagen: W O W!! grandios, fabelhaft und sehr amüsant! SUper Bericht ehrlich, hast ja einiges erlebt ;) Schön das du wieder da bist! Mermaid und die anderen haben dich sehr vermisst ;)... ganz zu schweigen von uns!
Kindheit ist nicht von Geburt bis soundsoviel,
und von soundsoviel an Sind Kinder gross und räumen Kindisches weg.
Kindheit ist das Reich,
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