Forum des VRH Pandora

Hier seid ihr im Forum des VRH Pandora gelandet! Herzlich Willkommen!

Ein perfektes Team




Hier kommen Deine Berichte herein, Aylien :-)

Moderatoren: Fabienne, Jordyn

Ein perfektes Team

Beitragvon Aylien » Mittwoch 11. Mai 2011, 22:45

Ein perfektes Team:
Schon die ganze Nacht gewitterte es und ich wachte um 3 Uhr morgens auf. Wälzte mich herum und hatte Albträume. Sam, Phillip, Sam, Phillip. Doch eigentlich hatte ich mich entschieden. Ich saß nun auf der Bettkante und zitterte, denn durch das offene Fenster kam ein eiskalter Wind. Ich beobachtete die Blitze, die alle 70 Sekunden hell aufblitzten. Die Regentropfen flossen auf der Terrasse entlang und aus der Dachrinne kam ein Wasserfall. Ich schloss das Fenster und kuschelte mich in Bett zurück. Phillip grunzte verschlafen. ,, Was ist?", fragte er stockend. ,, Albträume, Gewitter und einfach nur wach…..", antwortete ich und zog die Decke über mich. Er drehte sich zu mir um, nun mit geöffneten Augen und nahm mich in den Arm. Er schlang seinen warmen Arm um meine Taille. Ich schaute zum Fenster raus und spürte in meinem Nacken die gleichmäßigen Atemzüge von ihm. ,, Schlaf jetzt….ich komme morgen auch mit!", sagte er und schnaufte. ,, Wirklich? Danke.", meinte ich, aber bekam keine Antwort mehr. Er war eingeschlafen.

,, Schatz?", flüsterte ich und blickte in sein Gesicht. Ein Stöhnen. ,, Du wolltest mit, es ist halb 12, höchste Zeit.", meinte ich und kraulte durch seine Haare, die heute Morgen ziemlich verstrubbelt waren. Aber das machte ihn sexy und zum anbeißen. ,, Fünf Minuten…" ,, Na gut.", seufzte ich und schloss noch einmal kurz die Augen. Er griff nach meiner Hand und hielt sie fest. Einige Momente später, mir kam es wie Sekunden vor, schaute ich wieder auf den Wecker. 12 Uhr. Etwas schockiert über die Zeit rüttelte ich an Phillip herum. ,, Jetzt aber! Los, los!", sagte ich und schleppte mich aus dem Bett. Erst hielt er meine Hand fest, aber ich entriss mich und zog die Decke weg. Er zuckte zusammen und blitzschnell saß er. ,, Frauen!", meinte er und schlüpfte in die flauschigen Hausschuhe, die neben seinem Bett standen. Ich tapste barfuß durch den Flur. Dort kamen mir dann auch schon fünf Haustiere entgegen. Hungrig und froh darüber das ich endlich wach war. ,, Hey ihr Süßen." Hinter mir kam auch schon Phillip mit einem nuschelnden: ,, Guten Morgen!" und ein kurzer Knuddler mit Melody. Er gab der Band etwas zu fressen und nahm Stella kurz danach auf den Arm. Dann kam sie raus und als er nach zehn Minuten auch mit den Hunden von einem Spaziergang wieder kam war das Frühstück auch schon fertig. Um den Tisch saßen alle meine Liebsten. Aber wer wusste nicht das Hunde so ganz und gar nicht verfressen sind. Nein. Ich grinste.

Auf Pandora endlich angekommen, mit Luna, Aimme, Austin und Melody im Schlepptau suchte ich auch schon schnell die Halfter zusammen. Wenn man uns fragen würde wie wir die ganze Hundeschaar in das Cabrio gepackt hatten. Es war eine reine Stapel ei mit zwei Welpen auf dem Schoß. Phillip hatte die Ehre Audrey und Eliana zu holen. Ich holte Nephilim aus der Box und band ihn am Putzplatz an. Er war größer geworden und wuchs zu einem Prachtkerl heran. Sein Fell verlor langsam diese braune Farbe und ging in ein Pechschwarz über. Da hatte mir Jordyn wohl nicht zu wenig versprochen. Er war immer noch total neugierig und als er die Schritte von Audrey und Eliana hörte stellte er sich stolz hin und spannte den Hals an.
,, Wir waren schneller!", sagte ich lächelnd und fing an den Kleinen zu putzen. ,, Du wusstest ja nicht wie die Zwei mit mir gespielt haben, ich bin bestimmt drei Mal um die Weide gerannt. Die Vorstellung in meinem Kopf brachte mich zum Lachen. Aber Phillip fand das nicht so amüsant und fing mürrisch an zu striegeln. ,, Schatz!?"
Er schaute zu mir hoch und musste bei meinem Anblick grinsen. ,, Du bist einfach unberechenbar.", meinte er und verschwand wieder hinter Audrey Hals. Nephilim drängte sich die ganze Zeit an Audrey und diese ließ es sich sogar gefallen. ,, Also ich nehm den Kleinen hier mit, als Handpferd. Übung macht den Meister.", sagte ich und legte den Striegel bei Seite.
Als alle drei sauber waren und die Sättel saßen, nahm ich den langen Strick und band ihn an Audreys Sattel. Phillip musste heute Eliana reiten, denn sie konnte sich noch nicht so ganz mit Nephilim`s Aufdringlichkeit anfreunden. Ich stieg auf und streichelte Nephilim, der das Ganze ziemlich aufregend fand. Zum ersten Mal durfte er mit ins Gelände und zwar nicht Sparzieren. Nein mit anderen Pferden. Wir gingen über den Waldweg. Der Himmel war immer noch von dicken Wolken bedeckt, welche sich heute bestimmt nicht auflösten. Das Wetter blieb und ich befürchtete, dass es sogar noch anfing zu regnen. Tolle Aussichten. ,, Er läuft aber gut!", meinte Phillip und schaute auf Nephilim, der immer wieder nach links und rechts schaute. Wenn ein Fischreiher aufstieg schaute er neugierig in den Himmel und verzögerte somit die schnellen Schritte von Audrey. Aber sonst lief alles glatt und unbeschwert. Eliana lief etwas ungeduldig vor uns, aber Phillip hatte sie im Griff. Nach den vielen Turnieren am Wochenende, sollte sie etwas Pause haben und ihre Gelenke nicht überstrapazieren. In dem Eifer des Gefechts hatte ich sie zu 5 Turnieren angemeldet und weiter folgten, aber naja wie gesagt es war unüberlegt und dumm. Aber wenn man etwas neues ausprobierte verfiel zumindest ich in einen Rausch und wollte gar nicht mehr aufhören. Ich dachte vorerst an den Spaß, aber hatte nie überlegt was für ein Stress das für meine Lieblinge war, an dessen der Erflog überhaupt lag. Ohne Pferde war das doch nur ein Traum und ich musste erst erkennen was das für ein Gefühl war. Ich hatte übertrieben, gut das wusste ich, aber Fehler macht doch jeder und trotz dem schlechten Gewissen, das mich auch heute Nacht gequält hatte, wie ich immer mehr erkannte, war ich trotzdem zuversichtlich und hoffte das meine Lieblinge mir das nicht übel nehmen würden.
,, Über was denkst du nach?", fragte Phillip, ich hatte eine Weile kein Ton mehr von mir gegeben, was ungewöhnlich für mich war. ,, Nichts ich denke nach, über die letzten Wochen und Tage und an den Moment grade." Ich genoss den Ausritt sehr. Die Hunde sprangen trotz dem spröden Wetter im Walld herum und freuten sich über jeden Tropfen Wasser. Nephilim machte sich gut. Ein wilder, frecher Hengst eben und langsam wurde mir klar wofür ich lebte. Der Zwiespalt zwischen Leben, Träume und Liebe löste sich langsam auf und ich konnte leben. Frei sein und alles vergessen. endlich anfangen meinen Traum zu leben. ,, Wann musst du wieder arbeiten?", fragte ich schließlich um zu irgendeinem Thema zu kommen. ,, Ich dachte eigentlich ich nehme mir etwas frei, nach dem guten Einsatz mit letzter Woche habe ich mir einen guten Eindruck geschaffen und ja mein Chef ist zufrieden. Er hat vielleicht sogar vor mich zu befördern. Also nicht nur das Gehalt steigt sondern auch…." ,, Du wirst weniger Zeit haben…" ,, Genau darüber wollte ich mit dir reden. Wenn ich den Job annehme können wir uns eine gute Zukunft sichern. Die Bezahlung reicht für einen ganzen Pferdehof und ein neues Auto ist auch drin." Ich lächelte. ,, Konsequenzen? Phillip ich will nicht das du dauernd weg bist und vielleicht sogar das wir weg ziehen oder du und wir uns Wochen lang nicht sehen." ,, Nein der Job ist ja hier und ich muss nur ein paar Schichten mehr übernehmen. Uns bleibt genug Zeit für anderes. Mach dir da mal keine Sorgen und denk an das Auto…" ,, Es geht mir nicht ums Geld, eher um uns. Ich will nicht als das Paar enden das sich durch scheiß Karrieren einmal die Woche sieht und sich nichts mehr zu erzählen hat." ,, Wir sind nicht so und werden es auch nie werden. Versprochen.", er lächelte. ,, Nein so sind wir wirklich nicht…hoffe ich! Das haben schon viele gesagt…tu was du für richtig hältst. Wir sind jetzt schon zwei Jahre zusammen, mittlerweile sollte ich dir Glauben schenken können." Audrey und Nephilim liefen im Gleichschritt, ein perfektes Team auf acht Hufen. ,, Gut dann hat sich das geklärt. Ich mutiere nicht zum Workaholic, sowas wäre mir zu anstrengend." Er lachte. Ich liebte sein Lachen, es war so hell und ließ den trostlosen, nassen, dunklen Wald aufleben. Wir trabten ein kleines Stück, aber Nephilim wechselte in den Galopp und rannte uns fast davon, also parierten wir wieder durch und beließen es bei einem ruhigen Schrittausritt. Der Rest der Strecke war schön, trotz den einzelnen Regentropfen, die sich nun zeigten und der nassen Kälte die in der Luft lag. Aimee und Austin sahen aus als hätten sie ein Schlammbad genommen und Luan hatte auch ganz schön was abbekommen, aber Melody war einfach nur nass mehr nicht. Am Hof zurück versorgten wir die Drei und ich schnappte mir Mistgabel und Schaufel. Phillip holte die Schubkarre und zum ersten Mal ging es ans Misten. Ich wollte einfach mal wieder was für meine Pferde tun. Immer nur Reiten und Vergnügen haben, das bekam ich ein schlechtes Gewissen. Außerdem war das doch kein großer Akt. Eine Box nach der anderen war sauber. Zuerst machten wir Yurica und Nephilims Box und füllten sie ordentlich mit Stroh. Als wir ihn in die Box ließen, schmiss er sich sofort ins warme Stroh und ließ sich von Yurica knuddeln. Audrey und Elianas Box war schnell gemacht. Beide freuten sich über eine saubere Box und Audrey scharrte auf dem Boden herum. Essen gab es erst später. Mercurio kam zu guter letzt und war auch dankbar für neuen Boden unter den Füßen. Wegen dme Regen waren die Pferde alle wieder drinnen und auch nass. Da war eine frische Box wie ein warmer Tee nach einem langen Wintertag. Es war ein unbeschreibliches Gefühl in die glücklichen Augen zu schauen und zu wissen. Ich habe was Gutes getan. Phillip nahm mich in den Arm und wir standen noch eine ganze Weile vor Nephilims Box. Aimee und Austin waren im Stroh eingeschlafen und schnarchten. Zuckersüß die Beiden. Luna stand neben ihnen und kuschelte sich an Melody, die Phillip und mich erwartungsvoll anschaute. ,, Okay wir gehen ja schon.", meinte ich und Phillip nahm Aimee und ich Austin in den Arm und dann ging es ab zum Auto. Zurück nach Hause, wo eine warme Suppe nur so auf uns wartete….
Aylien
 
Beiträge: 453
Registriert: Sonntag 20. Februar 2011, 13:56

von Anzeige » Mittwoch 11. Mai 2011, 22:45



Anzeige
 

Re: Ein perfektes Team

Beitragvon Fabienne » Freitag 13. Mai 2011, 11:07

Sehr schöner Bericht! Das hat deinen Lieblingen sicher mal wieder gut getan einfach mal zu entspannen. Pass gut auf die Pferde auf nicht das es wieder zu viel wird okay ;)
Kindheit ist nicht von Geburt bis soundsoviel,
und von soundsoviel an Sind Kinder gross und räumen Kindisches weg.
Kindheit ist das Reich,
darin niemand Dir stirbt.
Breaking Dawn
Benutzeravatar
Fabienne
 
Beiträge: 748
Registriert: Donnerstag 10. Februar 2011, 20:52
Wohnort: Schweiz :)


TAGS

Zurück zu Aylien´s Berichte

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron