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Nephilim Einreiten Teil 1:




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Nephilim Einreiten Teil 1:

Beitragvon Aylien » Mittwoch 13. Juli 2011, 22:12

Nightwish: Ausbildung….Einreiten: Teil 1

Ich blätterte eigentlich nur so in meinen Haushaltsunterlagen herum. Ich stieß auf die Papiere von meine Pferden und wenn ich ehrlich bin ich hatte sie noch nie wirklich ganz durchgelesen, klar wusste ich das zum Beispiel Eliana von einer großen Aufzucht kam und Mercurio aus einem pensionierten Rennpferdestall, aber die Stammbäume und vieles andere, schien mich anfangs noch nicht wirklich zu interessieren. Es war Montag, ich hatte heute mal Zeit was zu unternehmen, was ich hätte schon lange tun wollen. So blätterte ich so herum und auch die Unterlagen, der Potenziale und das ganze Zeug eben. Ich kam bei Nephilim an und es traf mich wie der Schlag.
,, Natürlich…", mir ging ein Licht auf, um Nephilim reiten zu können musste er erst einmal eingeritten werden. Ich wollte das schon vor ewiger zeit mal machen, aber ich kam irgendwie dann doch nicht dazu. Ich lachte kurz auf. Philipp kochte und ich war erpicht darauf was es wohl heute Mittag geben würde. Es roch auf jeden Fall total lecker, der Duft verteilte sich im gesamten Haus.
,, Was gibt’s denn?", fragte ich legte die Ordner weg und flüchtete in die Küche. ich umarmte ich von hinten und schaute über seine Schulter.
,, Gnocci und Käse. Du kannst schon mal den Tisch decken.", okay es war wirklich komisch hier im Haus kochte Philipp immer. Er hatte einfach das Talent dafür, außerdem war ich eher für die Backkreationen verantwortlich, nicht das ich gerne kochen würde, aber ich hasste es die Küche danach auf zu räumen. Ich hasste eh irgendwas das mit aufräumen zu tun hatte. Also schnappte ich mir Teller und fing an den Tisch zu decken und ich muss sagen ich gab mir sogar Mühe.

Bei der Autofahrt nach Pandora, lag mir das Essen schwer im Magen. das war wohl zu viel des guten. ich hatte Philipp so stehen gelassen mit dem Chaos und der vollen Spülmaschine, aber mit einem Kuss war das getan und jetzt saß ich im Auto und fuhr gerade die Einfahrt hoch. Ich hatte Aimee dabei, Nephilim liebte sie und die Beiden jagten sich immer gegenseitig übe den Platz. es war süß. Ich schnappte mir zwei Äpfel und lief zur Weide. Nephilim stand ganz vorne am Zaun und versuchte mit der Schnauze die letzten Grashalme ab zu zupfen.
,, Hallo Großer. Na schau mal ich hab was besseres.", er schaute hoch und erblickte als aller erstes Aimee. Er schnaufte und holte sich schließlich die Äpfel ab. Ich halfterte ihn auf und führte ihn dann zum Putzplatz. Dort fing ich an ihn zu striegeln, früher hatte das immer nur 10 Minuten gedauert, aber er war so schlagartig gewachsen. Jetzt war Nephilim nicht mehr der Kleine, Neugierige, Winzling. Gut er war immer noch neugierig wie ein Fohlen, aber das sollte ruhig so bleiben. Bei Yurica stand er schon lange nicht mehr, ab jetzt hieß es Stutenverbot, auf jeden Fall wollte ich ihm das dumme Gemache vor Stuten abgewöhnen, aber dazu später. Nun ging es erst einmal an das Kennen lernen mit dem Sattel, das Gebiss kannte er ja schon. Ich hatte einen neuen Englischsattel gekauft, schwarz, von Wintec. Mit der hellblauen Satteldecke sah das wirklich toll aus, nur erst einmal musste er ihn überhaupt sich aufsetzen lassen. ich hob ihn also hoch und ließ Nephilim daran schnuppern. Er spitzte die Ohren und blieb ruhig. Ich ging zu seinem Rücken und legte den Sattel auf. Er schaute aufgeweckt und spielte mit den Ohren hin und her.
,, Okay, gut sieht das aus. Ist doch nicht so schlimm.", meinte ich und legte den Sattelgurt etwas an. Jetzt fing er an zu zicken. Er schüttelte sich kräftig und der Sattel fiel zurück in meinen Arm. Es wäre ja ein Wunder gewesen, hätte alles von Anfang an geklappt. Also musste ich zu den Wundermittel überhaupt greifen. Leckerlis. Er liebte dies mit Apfelgeschmack und als ich den Sattel erneut zu machte, ins erste Loch bestach ich Nephilim mit einem Leckerli. Es klappte zwar, aber ich wusste so ging das nicht. Also holte ich einen Longiergurt, der war nicht so schwer wie ein Sattel und auch praktischer. Diesen war Nephilim schon etwas gewöhnt, ich hatte ihn schon einmal damit geführt, aber sonst ging es. Ich lief zum Roundpen und ließ Nephilim laufen. Er lief anfangs etwas seltsam, kam aber relativ schnell in die Gänge und gewähnte sich daran.
,, Super, findest du nicht auch Aimee.", sagte ich. Sie saß aufmerksam neben mir und folgte Nephilim im Kreis. Nephilim legte ab und zu nochmal die Ohren an und versuchte den Gurt weg zu beißen, aber je mehr Runden und Richtungswechsel er tat, desto mehr gewöhnte er sich a das Gefühl etwas an sich zu haben. Nach einigen Runden Trab gurtete ich nochmal nach. das gefiel ich gar nicht, aber mit einem Leckerli war alles wieder gut und es konnte weiter gehen. Im Galopp klappte es auch relativ gut, er machte ein paar Bocksprünge und kam aber letzte endlich in schöne leichte Gänge. Als er dann zu schnell wurde im Galopp, parierte ich ihn durch und lobte Nephilim kräftig. Ich war sehr zufrieden mit ihm. Jetzt beschloss ich noch etwas Bodenarbeit zu machen, nur so einfach ganz locker. Mal nach rechts, links, zur Seite. Drehung, Wende, Hinterhand wende..das kannte Nephilim ja alles schon. Irgendwann als selbst ich anfing zu schwitzen ging ich zurück. Nephilim hatte holte sich eine Dusche ab und auch Aimee fing an in den Wasserstrahl zu springen. Ich lächelte und gab Nephilim noch etwas zu trinken. Ich nahm ihm den Gurt wieder ab und stellte Nephilim in den Stall. es dämmerte bereits schon. Heute wurde es früh dunkel, wahrscheinlich würde ein Gewitter aufziehen.
,, Also wir sehen uns ja bald wieder, ich freue mich schon jetzt dich das erste Mal zu reiten. Gute Nacht.", ich gab ihm noch Futter und ließ ich dann neben Mercurio zurück, stehen. Ich sammelte Aimee ein und stieg ins Auto, irgendwie war ich müde. Auf der Autobahn fielen mir kurz die Augen zu und als ich endlich daheim war, erwartete mich ein vorgewärmtes Bett von Philipp, er schlief auch schon. irgendwas war in der Luft, ich war so erschöpft das ich zum ersten Mal um 19 Uhr ins Bett ging….
Aylien
 
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von Anzeige » Mittwoch 13. Juli 2011, 22:12



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Re: Nephilim Einreiten Teil 2

Beitragvon Aylien » Sonntag 17. Juli 2011, 19:43

Nephilim: Einreiten…Teil 2

Nephilim tänzelte in seiner Box herum, heute regnete es, aber was war das schon für ein Hindernis. Wozu hatten wir Reithallen. Ich begrüßte ihn mit einem Schmatzer auf die Nüstern.
,, Hey Süßer. Scheiß Wetter, aber das versaut uns doch nicht die Laune, oder? Na komm, raus mit dir…", meinte ich legte ihm das Halfter um und führte ihn durch die Stallgasse. Der Putzplatz war nass, der Wind hatte selbst dir überdachte Stelle klitsch nass gemacht. Ich band ihn an der Stange im Stall an und holte meinen Putzkasten. Nephilim schaute neugierig in die Kiste rein und schnaubte.
,, Was?", fragte ich und musste lachen. Ich fing an ihn zu striegeln, wobei ich sagen musste er war in null Komma nichts sauber. Heute war der Sattel dran, ich holte ihn also und legte ihn Nephilim vorsichtig auf den Rücken. Heute hatte ich extra noch ein Sattelkissen drunter, für den Anfang war das gut zum eingewöhnen. Er spielte kurz mit den Ohren, nahm den Sattel aber an. Nicht wie gestern. Ich schloss den Sattelgurt und spannte ihn in das dritte Loch. Dann trenste ich ihn auf und lief mit Longe und Peitsch unter dem Arm in die nahe liegende Halle. Man konnte durch das Dach jeden einzelnen Regentropfen hören. Nephilim schaute aufmerksam zu mir ich klinkte die Longe ein und schnalzte. Nephilim rannte los, eine ganze Weile im Schritt. Er lief etwas steif und stolperte bei fast jedem zweiten Schritt. Doch als er zum Trab ansetzte schien er sich an das Gefühl gewöhnt zu haben und legte jetzt schöne Gänge hin. Ich hatte erwartete, dass es so gut lief heute, deshalb hatte ich auch gleich schon Reithelm, Gerte und Chaps dabei. Ich ließ ihn noch kurz auf beiden Seiten angaloppieren, er schlug nur einmal aus, aber sonst war alles perfekt. Wie das eben bei einem Jungpferd eben so aussah. Ich hielt ihn an und Nephilim kam zu mir, holte sich ein Leckerli ab und wieherte erwartungsvoll.
,, Hast du sogar Lust zum reiten?", fragte ich erstaunt. Er schüttelte sich und die Steigbügel lösten sich und klatschten runter, gegen seinen Bauch. Nephilim erschrak und machte einen Hüpfer zur Seite, er beruhigte sich jedoch schnell wieder, als er merkte das es nur das komische Ding auf seinem Rücken war. Ich legte die Longe und Peitsche bei Seite und nahm seine Zügel in die Hand. Dann lief ich eine Bahn, nur damit er sich nicht erschrecken musste, wenn ich später hier rum reiten würde. Dann ging ich in die Mitte und legte die Zügel über seinen Hals. Ich gurtete nochmal nach und stellte die Bügel ein. Nephilim schaute nach hinten und schnupperte an meiner Hand, die nun seinen Hals berührte.
,, Ist okay, ich bins nur.", beruhigte ich ihn und lehnte mich vorsichtig in den Bügel. Er ging einen Schritt zur Seite. Okay nochmal, ich nahm die Zügel fester und lehnet mein Bein nochmals in den Steigbügel. Ich verharrte eine Weile so und dann wagte ich es und schwang mich hoch. Als ich oben saß, fing Nephilim sofort an vorwärts zu gehen und ein bisschen rumzutänzeln.
,, He, nein zurück.", meinte ich und zog etwas an den Zügeln und lehnte mich nach vorne. Er verstand mein Zeichen und lief zurück.
,, Super, na geht doch. Schon mal eine Lektion gelernt.", lobte ich ihn kräftig und stellte meine Hände auf. Dann versuchte ich mich gerade hin zu setzen und stupste ganz leicht mit meinen Hacken seinen Bauch an. Nephilim legte die Ohren an, ging jedoch vorwärts und das ziemlich versteift. Ich presste meine Schenkel fest dran und gab ihm die Hilfen für rechts und links. Anfangs musste das ja ziemlich blöd aussehen, mal rechts mal links. Nephilim blieb ruhig, aber das nicht lange. Ich ritt ein paar Bahnen und merkte schnell das er nach drei Schrittbahnen keine Lust mehr hatte. Ich wollte trotzdem heute noch keinen Trab wagen und als ich einen engen Zirkel ritt brach Nephilim aus und buckelte eine ganze Bahnlänge.
,, Hey, Nephilim, hör auf.", ich presste die Schenkel fest zusammen und setzte mich tief nach hinten, ich nahm die Zügel mehr an. In der Mitte der Halle stand noch ein Hindernis, das stand immer da. Nephilim galoppierte los und wollte nicht anhalten, er rannte direkt auf das Hindernis zu.
,, Scheiße, Nephilim.", ich wusste er würde es nicht schaffen, doch egal was ich tat er setzte sich so sehr durch das ich nicht einmal nach links konnte. Ehe ich mir darüber Gedanken machen konnte abzuspringen hob er ab und sprang über das Hindernis. Wir kamen wieder auf und erst jetzt parierte er durch und blieb stehen.
,, Du spinnst, du konntest es wohl echt nicht lassen. Man!", wurde ich lauter. Aber ich musste auch irgendwie schmunzeln. So klein und unerfahren und genau so ein Spinner wie sein Vater. Ich stieg ab, das war genug Schock für heute und ich war mir auch sicher das dieser Sprung zwar toll war, für ihn, aber nicht so gut für seine Gelenke. Nephilim drückte sich an mich, vielleicht um sich zu entschuldigen. Ich lehnte mich weg.
,, Nein, das war, meine Güte, du hast sie nicht mehr alle. Da hätte sonst was passieren können und das kannst du nicht immer so machen wenn dir was nicht passt. Du kannst das eben noch nicht, okay Nephilim. Du Freak.", schimpfte ich, wieder stupste er mich an. Ich gab nach, er war einfach so niedlich.
,, Mach das nie wieder, versprech es mir.", meinte ich und blickte in seine treudoofen dunkelbraunen Augen. Er schnaubte zufrieden und dann ging ich nach draußen. es hatte aufgehört zu regnen. Ich sattelte ihn ab und brachte Nephilim zurück in die Box. Dort gab es heute nur ein Leckerli, irgendwie musste er ja lernen das er sowas nicht mit mir machen durfte. Also wenn Kinder groß ziehen genau so war, ehrlich dann wollte ich keine. Ich lachte über diesen absurden Gedanken. Mein kleiner Nephilim würde wohl das frechste Pferd der Welt werden, noch ein Mercurio. Aber vielleicht noch viel schlimmer. Das wollte ich auf gar keinen Fall, entweder eine strenge Erziehung, oder ein freches Pferd. Oh je ich wollte lieber die strenge Erziehung, auch wenn das manchmal vielleicht doch nicht so ganz möglich war. Nur ein Blick in seine Augen und ich wurde anderwärtig überzeugt. Nephilim wieherte laut als ich die Box verließ. Dann stieg ich ins Auto und fuhr nach Hause, schnell unter die warme Dusche. Doch Ruhe hatte ich nicht zu erwarten, drei Hunde warteten auf seinen langen, ausgiebigen Spaziergang, denn Herr Freund Philipp war den ganzen Tag schon an seinen PC gefesselt und musste irgendwelche e- Mails an seinen Chef schreiben. Billige Ausrede, wenn man mich fragen würde….
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Re: Nephilim Einreiten Teil 1:

Beitragvon Fabienne » Sonntag 17. Juli 2011, 20:36

Hey Aylien! Echt tolle Arbeit Respekt! Mach weiter so! Ihr beide werdet bestimmt ein wahres Dreamteam! Das merke ich schon jetzt :D
Kindheit ist nicht von Geburt bis soundsoviel,
und von soundsoviel an Sind Kinder gross und räumen Kindisches weg.
Kindheit ist das Reich,
darin niemand Dir stirbt.
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Re: Nephilim Einreiten Teil 3:

Beitragvon Aylien » Montag 18. Juli 2011, 17:25

Nephilim: Einreiten…Teil 3

Es war neblig im Wald, das Herz von mir schlug schnell und durch diese eisige Kälte wurde mein hals zugeschnürt und ich bekam kaum Luft. Erst jetzt bemerkte ich, dass eine Schlinge darum lag und obwohl ich niemanden um mich herum sehen konnte zog sie immer mehr zu. Ich krallte mich in der Mähne von Mercurio fest. Er schnaufte aufgeregt. Dann hörte ich das Meeresrauschen, es war so laut das es meine Gedanken übertönte und mir keine Zeit zum Nachdenken gab. Ich weiß nicht warum wir galoppierten, vor mir schwarz und im Hintergrund hörte ich Schreie. Laute Schreie. Mercurio sprang und in dem Moment schnürte sich die Schlinge zu und ich fiel zu Boden.
,, Lauf! Lauf weg!", schrie ich meinem Wallach hinterher, er blieb stehen und rannte schließlich davon. Ich blieb alleine zurück, am Boden, den Sand zwischen den Händen, allein in der Dunkelheit. Ächzend am Boden und ich wusste genau ich würde sterben…..

,, Verdammt!", schrie ich auf und wachte neben Philipp auf. Philipp erschrak und schaute mich entsetzt an.
,, Oh Gott hast du mich erschreckt."
,, Tut mir Leid das ich dich geweckt habe. Albtraum.", meinte ich und er nahm mich in den Arm.
,, Versuch nochmal zu schlafen." Ich schüttelte seufzend den Kopf.
,, Jetzt bin ich wach, ich geh duschen…", er nickte und verschwand mit dem Kopf unter der Decke, wir mussten uns endlich mal Vorhänge besorgen. Das grelle Licht im Schlafzimmer weckte so ziemlich jeden, der kein Murmeltier war.
Das eiskalte Wasser machte mich wach und war gleichzeitig erfrischend und gut. Immer ich musste so einen Mist träumen. Ich wickelte mir ein Handtuch um und ging in die Küche. Ein Glas eiskaltes Wasser und ein Espresso sollte mich wieder auf die Beine bringen. Ich zog mich an und ging Richtung Tür.
,, Ich geh reiten, vergess die Hunde nicht.", rief Ich durch den Flur.
,, Ja ja….", murmelte Philipp und ich verschwand durch die Tür. Ich schaute in den Rückspiegel als Ich einstieg und musste in mein erschreckendes Gesicht blicken. Man sah ich fertig aus. Ich hatte gestern eindeutig zu viel Wein getrunken. So ein romantischer Abend war nicht immer ganz ohne Konsequenzen.
Auf Pandora endlich angekommen traf ich Lara, sie kam gerade mit ihrem Wallach Uriel von der Weide. Sie winkte mir zu und ich grinste nur. Dann stieg ich aus und holte das Halfter von Nephilim. Heute war er auf der Weide, was vielleicht auch besser war. Dann war er ausgeglichener und vielleicht schon etwas müde, wenn ich Glück hatte. Ich stand am Zaun und rief nach ihm, aber nichts. Dann sah ich wie Nephilim auf der Wiese im hohen Gras lag und schlief. Ich lachte auf und ging zu ihm.
,, So müde, he?", fragte ich ihn. Er öffnete leicht die Augen, schnaubte kräftig und hob den Hals.
,, Du willst hier doch nicht etwas noch ewig rumliegen, los. Arbeit ist an der Reihe.", meinte ich und Nephilim hievte sich hoch. Dann schüttelte er sich und ich führte ihn zum Putzplatz, wo ich Lara wieder antraf.
,, Hey, na was hast du vor?", fragte ich sie.
,, Ausreiten, du?"
,, Training.", antwortete ich und fing an ihn zu putzen und nach kurzer Zeit kam auch schon der Sattel an die Reihe. Nephilim zuckte nicht einmal, Ich glaube er war noch im Tiefschlaf, ich schnipste vor seinem Auge herum.
,, Hallo, nicht einschlafen, hier spielt die Musik.", meinte ich und Lara lachte.
,, Ja er hat geschlafen.", entgegnete ich und trenste ihn auf.
,, Also viel Spaß beim Ausreiten, vielleicht sieht man sich ja nachher.", meinte ich.
,, Ja wenn ich hier fertig mit putzen bin, kannst du wieder heim gehen.", sie lachte. Stimmt Uriel war ziemlich dreckig. Oh je die Arme. Ich grinste mitleidenswürdig und verschwand dann in der Halle. Wieder lief ich kurz eine Runde und stieg in der Mitte auf. Noch mal nachgurten und los ging es. Nephilim schlörte über den Hufschlag und stolperte ab und zu.
,, He aufwachen, pass jetzt ml auf wo du hintrittst.", warnte ich ihn und presste die Schenkel fester dran und trieb ihn mehr vorwärts. Erst nach zwei Runden wurde er langsam aber sicher wach und woran Ich das erkannte? Nephilim zickte rum.
,, Ich dachte das haben wir jetzt hinter uns.", meinte ich und ging einen großen Zirkel. Na ja ich hatte ihn ja noch unter Kontrolle. Dann trabte ich zum ersten Mal an, er hatte einen mega bequemen Trab, zwar schnell und anfangs hektisch, aber je mehr ich Figuren ritt, desto gelassener wurde er und auch der Trab wurde bequem. Ich lobte Nephilim, der jetzt sogar die Ohren spitzte und auf jede weitere Hilfe gefasst war. Ich machte in der Mitte ein paar Achter und Schlangenlinien. Alles war perfekt. Ich parierte wieder durch und ließ die Zügel etwas länger. Nephilim schnaubte und senkte etwas den Kopf. Dann trabte ich in der nächsten Ecke nochmals an und ritt in jeder Ecke einen Zirkel, dann wieder aus dem Zirkel wechseln und schließlich eine Volte in die andere Richtung. Wieder Schritt, Trab, Schritt, Trab, bestimmt eine halbe Stunde immer abwechselnd und er beschwerte sich nicht einmal. Er schien es sogar zu genießen. Ich wollte es eigentlich nicht wagen, aber irgendwas das mich sonst zurück hielt war jetzt nicht mehr da, also ritt ich einen Zirkel und trabte an. Dann galoppierte ich an und ritt die Länge der Bahn in einem gemäßigten Galopp entlang. es war wunderschön. Wie lange hatte ich auf diesen Moment gewartet. Nephilim hüpfte einmal kurz, kam aber wieder in den Takt und nach einer ganzen Bahn im ruhigen Galopp wechselte ich nochmal die Seite und versuchte es dort. Ich trieb ihn an und ging auf den oberen Zirkel. Dann hielt er an.
,, Nein hopp weiter.", ich drückte die Hacken rein und er galoppierte wieder an. Einen großen Zirkel und schließlich sogar einen engen. Dann parierte ich durch und ich war so überglücklich das ich nur noch strahlen konnte.
,, Wow, ich wusste doch du packst das, auch ohne das ich mich ärgern muss.", ich legte meine Arme um seinen Hals und flüsterte liebe Worte in sein Ohr. Dann nahm cih nochmal die Zügel auf und setzte mich in den leichten Sitz, eine Runde.
,, Nur eine okay?", fragte ich und er spitzte die Ohren. Ich trieb ihn an und er galoppierte los. In die erste Kurve, in die zweite und in der dritten wurde er schneller. Dann nahm ich die Zügel wieder enger, man sollte es ja nicht übertreiben und das was er heute geleistet hatte war sensationell gewesen. Ich lobte ihn kräftig und ging noch ein paar Runden im Schritt um ihn trocken zu reiten. Ich ritt aus der Halle raus und band ihn am Putzplatz an. Dort traf ich auch Lara wieder.
,, Auch wieder da." meinte ich lächelnd.
,, Du strahlst so, was los?"
,, Er war super.", ich knuddelte Nephilim, der mich an stupste nach dem Motto: ,, Nehm endlich das Ding von meinem Rücken, okay." Ich sattelte ihn ab und dann redeten Lara und ich noch eine ganze Weile. Nephilim bekam eine extra Portion Futter mit Rüben und dann stellte ich ihn in die Box. Da Lara mit einem Freund gekommen war fuhr ich sie noch nach Hause und ich konnte mit guten Gewissen und einem erfolgreichen Tag abschließen. Jetzt konnte ich endlich
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Re: Nephilim Einreiten Teil 1:

Beitragvon Fabienne » Montag 18. Juli 2011, 17:31

SUPER Aylien! Ihr beide habt es geschafft! Nephilim ist jetzt eingeritten und nun kannst du mit seiner Ausbildung beginnen! ( Sprich Rennen, Dressur usw. :) )
Kindheit ist nicht von Geburt bis soundsoviel,
und von soundsoviel an Sind Kinder gross und räumen Kindisches weg.
Kindheit ist das Reich,
darin niemand Dir stirbt.
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