Doch nun fiel mir ein, dass Apocalypto immer noch unter dem Solarium stand und ich lief zu ihm. er genoss die Wärme immer noch, aber jetzt war erst einmal genug. Ich brachte ihn zum Putzplatz, wo ich unverzüglich mit der Säuberung meines Hengstes begann. Nachdem er gründlcih geputzt war, sattelte ich ihn auf und tresnte ihn. martingal, Springgamaschen und -glocken und Helm drauf, dann konnte es losgehen. ich führte meinen Schönen zum Springplatz, der menschen- und pferdeleer war. Ich gurtete nach und stieg auf. Zunächst ließ ich Apocalypto am langen Zügel ganze Bahn gehen. Dann nahm ich die Zügel auf und trabte an. Apocalypto war nicht besonders gut drauf. Er war unruhig, wehrte sich kräftig gegen meine Hilfen und wurde hart im Rücken. jegliche Versuche, ihn zu lösen, schlugen fehl. Zuletzt versuchte ich es mit galoppieren - ein böser Fehler! kaum hatte ich die Galopphilfen gegeben, stieg mein Hengst hoch und warf mich ab!!!
Zum Glück war der Platz abgeriegelt, sonst wäre er womöglich sonst wo hingelaufen! Mein Hinterteil reibend stand ich auf und war glücklich, dass ich mir den Helm aufgesetzt hatte! Mein Arm tat etwas weh, da ich mich abgestützt hatte und mein Knie war auch etwas schmerzhaft. Ich ließ mir nichts anmerken und versuchte meinen Hengst wieder einzufangen. Das gelang recht schnell. Obwohl ich Schmerzen hatte, stieg ich wieder auf, weil ich das Apocalypto natürlich nicht durchgehen lassen konnte. Ich nahm die Zügel so kurz wie nur möglich und galoppierte direkt wieder ein. Er machte zwei Buckler und ein paar Sätze zur Seite, bis ich ihn schließlich so kurz nahm, dass er sich beruhigte...Huiuiui...das war ja was. Ich ritt Apocalypto vorwärts und trieb ihn vermehrt. An den kurzen Seiten nahm ich ihn stark zurück und ließ ihn an den langen Seiten die Schritte verlängern. dann kamen Schenkelweichen und etwas Schulter herein...der Ziegenbock brauchte mal ne Lektion verpasst...Ich ließ ihn auf den Zirkel gehen, verkleinerte und vergrößerte den Zirkel, ließ ihn Volten ohne Ende gehen und das alles brav gestellt und versammelt. langsam merkte ich, wie er weicher wurde. Sowohl im Rücken, als auch im Maul. Er begann zu kauen und schnaubte ruhig. Nun ließ ich ihn wieder angaloppieren, versammelt natürlich, und ritt ganze bahn. Dann visierte ich einen Steil an und sprang drüber. Keine Schwierigkeiten, Apocalypto blieb ruhig. Ich nahm noch eine Triplebarre und einen oxer und parierte durch. Im trab ließ ich ihn noch etwas Arbeiten, viele Hufschlagfiguren reiten, vor allem Schlangenlinien und Volten, bis ich schließlich durchparierte und ihn am langen Zügel etwas im schritt trockenritt. ich war etwas gefrustet, da ich mir das Springtraining echt anders vorgestellt hatte und Dressur auf dem Springplatz auch nicht so die beste Idee war, aber egal...manchmal gibt es solche Tage. Ich hielt auf der Mittelllinie und stieg ab. Nun brachte ich Apocalypto noch zur Führanlage. ich nahm ihm seinen Sattel und das martingal ab und ließ ihn zwanzig Minuten in der Anlage. ind er Zeit brachte ich schonmal seine Sachen weg und holte longe, Longiergurt Peitsche und Kappzaum. Zurück bei Apocalypto brachte ich ihn zum Putzplatz, putzte ihn über und brachte ihn auf die Koppel.
Dann holte ich Rhythm. Um mir einen genauen Überblick über sein Können zu verschaffen, wollte ich ihn longieren. Ich holte also MEINEN neuen Hengst aus seiner Box und führte ihn zum Putzplatz. Dort bürstete ich ihn ordentlich über und massierte ihn auch etwas mit dem massagehandschuh. Zum Schluss noch Hufe ausgekratzt und dann fertig gemacht. Ich legte ihm den Longiergurt an, befestigte ein paar Ausbinder daran, legte ihm Kappzaum und Longe an und ging, mit peitsche, zum Round Pen. Dort ließ ich Rhythm gleich in einem flotten Schritt losgehen. Ich ließ die Longe länger, je weiter er nach außen ging, bis sie straffer war. Dann treib ich ihn durch Schnalzen und peitsche vorwärts. Er bewegte sich sehr schön gleichmäßig. Nach kurzer Aufwämrphase ließ ich ihn antraben und ruhig laufen. Rhythm hatte wirklich einen tollen Rhythmus und ich lobte ihn ausgiebig mit Stimme. Er reagierte gut auf meine Stimme. Ich wechselte zwischendurch die HAnd und ließ ihn auch auf der anderen hand locker traben. Dann band ich die Ausbinder an, damit sich Life etwas versammelter bewegte. er lief sofort schön rund, man konnte richtig sehen, wie er den Rücken hob. Ich lobte ihn erneut und ließ ihn angaloppieren. Im galopp machte Rhythm zunächst einen kleinen Buckler, bis er in einen schönen, gleichmäßigen und schwungvollen Galopp fiel. Er machte sich wirklich gut und vor allem machte er seinem Namen alle Ehre! er hatte wirklich Rhythmus, den Rhythmus des Lebens...etwas verträumt bemerkte ich meinen Beobachter gar nicht. "Gehört er jetzt dir?", fragte plötzlich eine gut bekannte Stimme. Ich drehte mich zu Moritz um und lächelte. "Ja, seit heute.", sagte ich stolz. "Glückwunsch", sagte er und schaute weiter zu. Nach ca. zwanzig weiteren Minuten beendete ich die Longenarbeit udn fürhte Rhythm zum Putzplatz, Moritz kam natürlich mit. "Er ist echt schön.", sagte er anerkennend. "Nicht wahr? Ich bin überglücklich!", sagte ich darauf. Er lächelte und kam mir näher. Er gab mir einen Kuss und nahm dann mein Pferd. "Komm ich helf dir schnell.", sagte er und gingw eiter, während ich noch in Gedanken bei dem Kuss war....ja, der Typ konnte einen echt aus der BAhn werfen... Am Putzplatz bürsteten wir Rhythm über und brachten ihn auf die Weide. Schließlich hatten wir noch was zu tun! Moritz hatte das gesamte Zubehör von Mogli im Kofferraum seines Autos und ich hatte versprochen, ihm beim Ausladen und Wegräumen zu helfen. Wir trugen also zunächst alles in die Sattelkammer und räumten anschließend ein. da kamen Sachen zum Vorschein o.O...uralte satteldecken, die ich erstmal entsorgte, ein paar bestickte Bandagen, Longen, so an die zehn, vermutete ich, und und und...nach fast zwei Stunden waren wir aber schließlich fertig und betrachteten den wunderhübsch eingeräumten Spind. Ich überlegte dann gelich noch Zubehör für Rhythm zu besorgen und ging in den Hofladen. natürlich war alles da und so benutzte ich Moritz gleich mal als Esel,der mir meine neuen Sättel und Decken,etc-... schleppen durfte. Tja, wozu hat man schließlich einen Freund?! Nach getaner Arbeit pfiffen wir unsre Hunde zusammen. Kibakam in Moritz´, Rika und Rocko in mein Auto und wir fuhren zu mir. Dort aßen Moritz und ich etwas und auch die Hunde bekamen was. Dann ging ich schnell duschen und kam, etwas zurecht gemacht, wieder runter, um mit Moritz einen schönen Abendspaziergang samt Hunden zu machen. Wir gingen Richtung See und lachten viel. Er erzählte von seiner Familie, seinem Bruder Marten und von seiner Beziehung zu Jordyn...auch von der tollen hochzeit, die ich leider nicht miterleben konnte, weil ich Jordyn erst später kennen gelernt hatte.
Nach zwei stunden waren wir wieder bei mir und packten uns mit Popcorn und nem film vor die Glotze, bis Moritz schließlich ging. Ich bekam einen Gute-Nacht-Kuss und ging erneut mit 80.000 Schmetterlingen ins Bett. schlafen war zwar nicht, aber ich war absolut glücklich...
hoffe, es hat gefallen
aso, fabi oder Jordyn: Zubehör für Rhythm bitte genau das Gleiche wie Apocalypto, also einfach ALLES verdoppeln(auch bandagen und so(also Reiterzubehör)) Danke schonmal!
