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Ein gemütlicher Ausritt...und ein genialer Abend!




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Ein gemütlicher Ausritt...und ein genialer Abend!

Beitragvon Caro » Samstag 19. März 2011, 17:54

Unruhig stand ich vor meinem Schrank. Mensch, Caro, du gehst ausreiten, nicht auf eine Modenschau! Doch es war ein besonderer Ausritt. Moritz hatte mich dazu eingeladen. Er kannte mich nur in Reitklamotten, aber wie sollte ich das bei nem Ausritt-Date großartig ändern? Ich zog meine Reithose und einen meiner Pullis raus. Wenn er mich bis jetzt mochte, wird es am Outfit nicht gelegen haben. Als ich angezogen war, schnappte ich meine Hunde und fuhr zum Hof.
Dort angekommen lief ich zu Rhythm of Life und gab ihm einen Apfel. "bald gehörst du mir, versprochen!" und dann ging ich auch schon weiter. Ich ging geradewegs zu Apocalypto. Mein Belgier begrüßte mich wiehernd und ich klopfte seinen Hals, als ich ihn aus seiner Box holte. Ich band ihn am Putzplatz an und machte mich ans Säubern meines kleinen Schatzes. Als Apocalypto wieder hübsch war, holte ich Sattel und Trense, Gamaschen und Martingal. Ich legte ihm alles um und an und ging auf den Hof. Dort stand ein Tinker. Ein wunderhübsches Tier mit einem noch tolleren Reiter! "Hey Caro!", rief Moritz von seinem Pferd aus und ich ging auf die Beiden zu. "Das ist also Mogli.", stellte ich fest. "Ja, das ist er." Moritz ritt seinen Tinker im Westernstil und der dunkle Sattel stand ihm perfekt. Ich streichelte ihn kurz und dann ließen wir unsere Pferde kurz zueinander, so dass sie sich beschnuppern konnten. Beide waren recht artig bei anderen Hengsten und so konnten wir dann los, dachte ich. Doch es gab noch jemanden zum Begrüßen. "Caro, das ist Kiba, mein Berner Sennenrüde." Kiba begrüßte mich schwanzwedelnd und ließ sich sofort ausgiebig streicheln. Ich rief nach meinen Hunden, damit sie sich gleich kennen lernen konnten. Ich hatte etwas Angst wegen Rocko, da er andere Rüden oft nicht mochte, aber mit Kiba schien es keinerlei Probleme zu geben. Die beiden regelten kurz, wer Chef ist und dann konnte es losgehen. Ich gurtete nach, stieg auf und wir ritten gemeinsam vom Hof. Im Gelände ritten wir gemütlich im Schritt nebeneinander her und unterhielten uns. Moritz erzählte mir von seinem Job und wie er dabei noch Zeit für Hund und Pferd findet. Ich bemerkte, dass er wirklich nicht viel Zeit übrig hatte...aber er schien zu bemerken, dass ich nachdachte. "Ich würde mir natürlich auch für Anderes Zeit nehmen.", sagte er schnell. Anderes? War ich jetzt mit Anderes gemeint? Apocalypto schnaubte ruhig, während wir in den Wald abbogen. "Wollen wir etwas traben?", fragte ich Moritz und er nickte. Wir trabten an und sprachen einen Moment lang nicht. Ich war halt schüchtern...zumindest bei ihm. Als wir wieder durchparierten, ritt Moritz näher zu mir und Apocalypto ran. dann nahm er meine Hand. etwas erschrocken schaute ich unsere Hände an und dann ihn. Er lächelte selbstbewusst und drückte meine Hand. ich ließ es einfach zu und versuchte nicht darüber nachzudenken, was es bedeuten könnte, was bei einem Mädel ziemlich schwer ist, wie ihr euch vorstellen könnt! Zu schüchtern für den ersten Schritt, aber im Kopf zehn Schritte weiter, sag ich ja immer...
Wir kamen zur Galoppstrecke und Moritz schaute mich fragend an. Ich nickte und so galoppierten wir an und ließen die Beiden mal laufen. Rika, Rocko und Kiba liefen ruhig neben uns her und die Pferde waren unheimlich artig. Apocalypto freute sich über die Abwechslung, da ich ihn die letzten Male meistens gesprungen bin. Und Mogli schien sich einfach wohl zu fühlen. Am ende der Galoppstrecke parierten wir durch zum Schrit. "Sag mal, Caro, hast du eventuell Lust, später was Essen zu gehen?" Ich wurde gerade - wie sollte es auch anders sein - rot, das wusste ich. "Nein!", antwortete ich. Jetzt schaute Moritz verunsichert. "Ich fände es aber toll, wenn du was für mich kochen würdest!", sagte ich schnell und Moritz lachte laut auf. "Tatsächlich?! Das kostet dich aber was." Ich schaute ihn fragend an. "Aber du bist doch Koch und ich muss doch schauen, bzw. schmecken, wie gut du bist!", sagte ich verteidigend. Er nickte und grinste dabei. "Okay, das ist ein Deal." Wir ritten langsam zum Hof zurück, trabten das meiste Stück. Als wir wieder auf Pandora waren, putzten wir die Pferde ab. "Eigentlich ist Moglis Box noch gar nicht fertig.", sagte Moritz. "Dann sollten wir uns ranhalten!", sagte ich, schnappte Karre und Forke und ging zu Moglis vorgesehener Box. Sie war lediglich nicht eingestreut, weil Mogli eigentlich erst in zwei Tagen umziehen sollte. Aber wieso warten? Wir streuten also die Box ein und brachten Mogli in sein neues Zuhause. Er schien sich wohl zu fühlen und auch Kiba erkundete die neue Umgebung, gefolgt von Rocko und Rika. In der Stallgasse trafen wir auf Jordyn. "Mogli schon hier?", fragte sie verwundert. "Ja, ich dachte, das würde in Ordnung gehen?!", sagte Moritz. "Klar, hättest du Bescheid gesagt, wäre seine Box auch schon fertig gewesen!", sagte sie und ging mit ihrem wunderschönen Midnight in Richtung Platz. Moritz und ich gingen zu meinem Auto. Nachdem die drei Hunde drin waren, fuhren wir los. Ich brachte ihn zu seiner Wohnung. "Dann kommst du in zwei Stunden wieder her?", fragte er noch einmal. "ja, ich werde da sein, mit viiiiiiiiiel Hunder!" Er lächelte mich an und verabschiedete sich. Als ich wieder zu Hause war, bekamen Rika und Rocko erst einmal ihr Fressen. Ich duschte und zog mir was Schickes an. Einen knielangen Jeansrock und dazu ein Top mit Bluse drüber. Meine Hunde schauten mich mit großen Augen an. "Wünscht mir Glück!", rief ich und schaute noch dreimal in den Spiegel, bevor ich schließlich zu Moritz fuhr. Er erwartete mich an der Tür und führte mich in sein Wohnzimmer. "Du siehst toll aus, Caro!", sagte er und, natürlich, wurde ich bei seinem Kompliment wieder rot. "Und außerdem bist du unheimlich süß, wenn du verlegen bist." Moritz lächelte selbstbewusst und hielt mir einen Stuhl zurecht. Ich setzte mich und er fuhr sein essen auf. Es gab eine leckere Kürbiscremesuppe zur Vorspeise, Hauptgang war Kalbsfilet mit Pilzrisotto und Nachspeise war eine geniale Mousse au Chocolat! Ich hatte das Gefühl, später nach Hause ROLLEN zu müssen, so satt war ich! "Man, war das lecker!", sagte ich anerkennend. "Hat es dir geschmeckt, ja?!" - "Natürlich!", sagte ich und half Moritz beim Abräumen. Wir spülten zusammen ab und danach führte er mich in seiner Wohnung herum. Es war bereits spät. "Magst du noch einen Film schauen?" Ich nickte und wir setzten und aufs Sofa, wo Moritz eine DVD anschmiss. Ich war etwas nervös, weil ich nicht so Recht wusste, wo ich, wie, sitzen sollte, aber nach einer Weile nahm Moritz mir die Entscheidung ab. Er setzte sich dicht neben mich und legte einen Arm um mich. Ich kuschelte mich an ihn und wir schauten die DVD zu Ende. Als der Film vorbei war, schaute ich auf die Uhr. 01.22Uhr schon! "Ich muss nach Hause, muss morgen früh raus.", sagte ich schon fast entschuldigend. Moritz brachte mich zur Tür und gab mir noch den Rest der Mousse au Chocolat mit. "Danke!", sagte ich und wollte schon zum Auto gehen. "Moment mal, so einfach kommst du mir nicht davon!", sagte er und zog mich zurück zu sich. Er legte einen Finger unter mein Kinn und zog mein Gesicht zu seinem. Mein Herz schlug wie wild, als er mich küsste. Er schaute mich grinsend an und auch ich musste lächeln. "Sehen wir uns morgen?", fragte er. "Wenn du Zeit hast?" - "Ich muss Moglis Sachen ja noch nach PAndora bringen." - "Dann helfe ich dir!" - "Gut. Dann hole ich dich ab." - Aber du weißt doch gar nicht, wo ich wohne." - "Das sollten wir ändern.", meinte er grinsend. Ich schrieb meine Adresse auf und gab sie ihm. "Bin gegen vier nachmittags da!" Ich nickte. "Gute Nacht, meine Schönheit.", sagte Moritz. Ich gab ihm noch einen Kuss. "Gute Nacht." und fuhr schließlich mit Schmetterlingen 5000 im Bauch, nach Hause, wo ich absolut glücklich und schnell einschlief...

hihi, so, das sollte erst einmal reichen. Hoffe, es gefällt euch^^
Nichts kann den Unstern dieses Tages wenden;
Er hebt das Weh an, andere müssen´s enden.
[...]
Nun flieh gen Himmel, schonungsreiche Milde!
Entflammte Wut, sei meine Führerin!

William Shakespeare - Romeo und Julia
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von Anzeige » Samstag 19. März 2011, 17:54



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Re: Ein gemütlicher Ausritt...und ein genialer Abend!

Beitragvon Jordyn » Samstag 19. März 2011, 17:59

Caro hat geschrieben:Zu schüchtern für den ersten Schritt, aber im Kopf zehn Schritte weiter, sag ich ja immer...



das kenn ich nur zu gut, manchmal muss man was riskieren xD
schöner Bericht, endlich habt ihr hingekriegt ;-)
Tu aus das Licht und dann; tu aus das Licht.
Doch hab ich Dein Licht ausgetan,
Nie find ich den Prometheusfunken wieder,
Dein Licht zu zünden.

William Shakespeare - Othello
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Jordyn
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