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Mal wieder im gelände!




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Mal wieder im gelände!

Beitragvon Fabienne » Donnerstag 19. Mai 2011, 18:21

„Hey mein Junge schön langsam! Wir wollen etwas Schritt gehen und nicht gleich los galoppieren!“ beruhigte ich meinen Hengst El Bandito. Wir waren seit langem Mal wieder im Gelände unterwegs und mein Junge wollte wohl mal wieder den Bandit raushängen. Sanft nahm ich die Zügel etwas kürzer und gab ihm eine halbe Parade. Unwillig warf er den Kopf und beschleunigte wieder. Ich gab also etwas nach und nahm dann die Zügel wieder auf. „Komm schon Bandi! Alles ist gut!“ beruhigte ich ihn wieder und gab jetzt eine ganze Parade. Langsam wurde er ruhiger, warf aber immer noch unruhig den Kopf auf und ab. Unbeirrt ritt ich weiter und als wir bei der Trabstrecke ankamen, liess ich die Zügel etwas länger. Das liess er sich nicht zweimal sagen: Schon wollte er angaloppieren. Bestimmt hielt ich ihn zurück und schaffte es nach einer Weile ihn in einen ruhigen, wenn auch etwas zackigen Trab zu bringen. „Sei jetzt ein braver Junge okay? Du darfst schon noch rennen!“ redete ich auf meinen Hengst ein, der sich langsam beruhigte, Ich sah mich etwas um. Es war recht still heute im Wald und ich genoss es, hier mit meinem Pferd zu sein. Ich seufzte und sah zwischen den Ohren von Bandito hindurch. Endlich schnaubte er ab und fing an sich zu beruhigen. Lobend klopfte ich seinen Hals. „So ist es ein braver Junge!“ lobte ich ihn und entspannte mich im Sattel. Gemütlich ritt ich den Weg entlang und sah schon den Sand der Galoppstrecke. Auch Bandito merkte, dass wir der Strecke nahe waren, denn er wölbte den Hals und tänzelte ein bisschen. Ein Lächeln glitt über mein Gesicht. „Na dann lets go!“ sagte ich leise und gab sanft die Galopphilfen. Sofort grub mein Hengst eine Hufe in den Sand und galoppierte los. Da die Strecke schön übersichtlich war, liess ich ihn etwas Tempo machen, was ihm sehr zu gefallen schien. Ich ging immer weiter in den Jagd sitz und gab ihm den Rücken frei. Ich hatte echt das Gefühl, das wir eins wurden! „Ach Bandito ich habe dich lieb!“ sagte ich laut und nahm ihn ein bisschen zurück, da der Weg eine Kurve machte… „How mein Junge! Schön langsam!“ flüsterte ich ihm zu und verlagerte mein Gewicht nach hinten. Dieses Mal reagierte er sofort und wurde langsamer. „Schlauer Junge!“ sagte ich zu ihm und parierte ihn nach einer Weile zum Trab und dann zum Schritt durch. Bandito schnaubte und ich fuhr ihm über den Hals. Dann blickte ich auf die Uhr. „Oh man Junge wir sind schon seit 2 Stunden unterwegs! Komm gehen wir nach Hause!“ Ich ritt eine Schlaufe und war nach 30 Minuten wieder bei Pandora angekommen.

Liebevoll kümmerte ich mich um den Hengst und führte ihn dann auf die Weide. Lächelnd lehnte ich mich an das Gatter und beobachtete ihn, Chardy und Dorado beim rumtollen. Meine Hengste waren echt eine Wucht! Nie könnte ich mich an Ihnen satt sehen. „Na bewunderst du deine Jungs kleines?“ bei dieser Stimme glitt automatisch ein Lächeln über mein Gesicht. Ich drehte mich um und sah direkt in die smaragdgrünen Augen von meinem Verlobten. „Ja habe ich. Sie sind einfach wunderschön!“ Lachend kam Dean auf mich zu und ich wich automatisch rückwärts aus bis ich an der Weidestange stand mit dem Rücken. Er strahlte mich an und stütze sich rechts und links von meinem Körper ab. „Ich habe dich vermisst kleines!“ flüsterte er mir leise zu und küsste mich sanft aber innig. Meine Beine zitterten. Noch immer warfen mich seine Küsse aus der Bahn. „Ich habe dich auch vermisst. Es war echt hart diese Zeit.. Du weisst schon.“ Dean legte mir einen Finger auf den Mund. „Lass uns nicht darüber reden my Little Girl!“ Ich sah zu ihm hoch und nickte. „Ich liebe dich!“ flüsterte ich ihm zu. „And I Love you!“ flüsterte er mir zu und küsste mich erneut.“Hast du Grace und Avalon schon trainiert?“ fragte ich als der schöne Kuss vorbei war. „mhmm, Grace ja. Avalon nicht. Wollte dich fragen ob du mit mir und ihr ausreitest. Ich weiss du warst mit Bandito schon draussen, aber es wäre echt schön.“ Ich sah ihn an. „Klar komme ich mit. Wir waren schon länger nicht mehr zusammen weg.“ Er nahm meine Hand und so liefen wir zu der Stuten und Wallach – Koppel. Er hatte Avalons Halfter schon dabei. Ich blieb am Tor stehen und sah ihm zu wie er seine Stute zu sich holte. Mein Blick blieb derweil am grössten Pferd auf der Weide hängen. Ich betrat die Weide und pfiff leise. Sofort flog Buddys Kopf in die Luft. „Na komm her mein schöner!“ rief ich leise und schon setzte sich mein Shire in Bewegung. Ich spürte richtig wie die Erde unter mir bebte als er zu mir trabte. Direkt vor mir blieb er stehen und stupste mich liebevoll an. „Hallo Mein Liebling! Geht es uns gut?“ Er schnaubte und ich bot ihm eine Karotte an die er genüsslich zermalmte. Mein Blick glitt über die Weide. Da kam Dean mit Avalon auf mich zu. „Reitest du ihn?“ Ich sah Buddy an und nickte dann. „Ja der Herr hat es verdient mal ins Gelände zu kommen!“ Dean nickte. „Ich geh schnell und hole sein Halfter für dich okay?“ sagte er und schon schwang er sich auf seine Stute und ritt mit ihr von der Weide…

Kurze Zeit später standen unsere beiden Pferde am Putzplatz und ich fuhr mit der harten Bürste durch Buddy Hollys Fell. Dean erzählte mir die ganze Zeit von seinen Reitschülern und wie er mit Grace trainiert hatte. „Du solltest auch mal wieder Stunden nehmen bei Jordyn.“ Ich sah ihn an und nickte. „Ja es wird Zeit, Dorado sowie Buddy bräuchten es mal wieder. Von mir ganz zu schweigen!“ Er lächelte mich an und ich wechselte die harte Bürste gegen die weiche Bürste aus. Gleichmässig fuhr ich über das Fell von meinem Riesen und war ganz in Gedanken versunken.“Fabi? Hörst du mich?“ Ich schrak auf. „Sorry war in Gedanken. Was hast du gesagt?“ Dean war gerade dabei Avalons Hufe zu säuber bzw. er war gerade fertig und lief nun zu mir rüber. „Soll ich seine hufe für dich machen?“ Ich blickte erst Buddy dann ihn an. „Ehm ich kann es selber aber wenn du willst… Warum nicht?“ Er küsste mich sanft auf die Stirn und machte sich dann an Buddys Ultra schweren und grossen Hufen. Ich verlas in dieser zeit Buddys Schweif und kämmte noch seine Mähne durch.. „So fertig. Dann können wir satteln!“ Ich nickte und gemeinsam liefen wir in die Sattelkammer, versorgten die Putzsachen in unseren Spinden und nahmen unsere Westerntrensen und die Sättel vom Bock und liefen zu den Pferden. Als mein Wallach mich sah, scharrte er ungeduldig mit dem Huf. „Ja ganz langsam! Bald geht es los!“ sagte ich zu ihm und holte mir meine aufstieg Hilfe. Mit der konnte ich meinen Riese leichter Satteln. Anschliessend hatte ich noch einen kleinen Kampf mit meinem Herren denn er warf partout immer den Kopf in die höhe als ich ihm das Bonsal überstreifen wollte. Aber nach einigen versuchen klappte auch dies. Ich sah zu meinem verlobten rüber der auf seiner Stute sass und mich anlächelte. „Das sah echt lustig aus. Ehrlich ein Shire Horse ist eigentlich viel zu gross für meine Kleine!“ Ich streckte ihm die Zunge raus und setze mir meinen Westernhut auf. Dann gab ich Dean die Zügel und wechselte noch schnell meine Reitstiefel mit den Westernstiefel. ( Ich gebs zu ich finde die eigentlich viel bequemer :) ) Dean musterte mich genau. „Also so gefällst du mir praktisch noch mehr mein kleines Cowgirl!“ Ich wurde rot und zog meinen Hut etwas ins gesicht. Dann führte ich denn Wallach zur Aufstieg Hilfe und schwang mich auf seinen Rücken. „Dann mal los Cowboy! Gehen wir!“ sagte ich lachend zu ihm und lenkte meinen Riesen in Richtung der Strasse, die zu den Feldern führte..

Geht bald weiter.. :)
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und von soundsoviel an Sind Kinder gross und räumen Kindisches weg.
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Re: Mal wieder im gelände!

Beitragvon Fabienne » Donnerstag 19. Mai 2011, 22:31

Schon nach kurzer Zeit war Dean und Avalon an meiner Seite. Er sah zu mir hoch und ich muss zugeben irgendwie war es mal schön das ich diejenige war die auf IHN runter sah. "Du bist so klein mein Lieber!" sagte ich mit einem Lächeln. Er berührte sanft meine Hand. "Und du bist mal nicht meine kleine sondern meine grosse! Ich liebe dich!" "Ich dich auch!" sagte ich leise und lenkte Buddy nach links auf die Feldstrasse. Buddy lief ruhig den Weg entlang. Im Gelände war mein Riese einfach ein wahres Verlasspferd und dafür liebte ich ihn abgöttisch. Mein Blick fiel auf Avalon. Auch Deans Stute lief ruhig mit gespitzten Ohren am langen Westernzügel dahin und lauschte aufmerksam Deans Anweisungen. Ich entspannte mich und nahm eine gute Haltung ein, so wie es mir Jordyn schon in meiner ersten Stunde gezeigt hatte. Buddy wurde sofort weicher und ich gab auch ihm längere Zügel. Ich sah meinen Verlobten an. „Weisst du eigentlich wie die Hochzeit ablaufen wird? Jordyn hat mir kein Sterbenswörtchen erzählt und abgesehen davon weiss ich nur wie mal mein Kleid aussieht.“ Er lächelte mich an. „Stell dir vor kleines, ich weiss nicht mal das!“ Ich musste lachen. „Ist auch besser so, dass du mich in meinem Kleid noch nicht gesehen hast..“ Er runzelte die Stirn. „Warum?“ Ich schenkte ihm ein traumhaftes Lächeln. „Einfach, damit du noch eine Überraschung hast!“ Er strahlte mich wie ein Honigkuchenpferd an und sah nach vorne. Auch mein Blick fiel auf die Gerade vor uns und wir hatten beide die gleiche Idee: Ohne ein Wort gaben wir beide, fast synchron, unseren Süssen die Galopphilfen. Kopf an Kopf rannten unsere Lieblinge den Weg entlang, wobei ich Buddy Holly etwas zurückhielt, denn die kleine Avalon sollte uns auch noch nach kommen. Mein Wallach schnaubte und ich strich ihm liebevoll über den Hals. Eine Geste die mein kleiner Riese sehr liebte. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Dean mich ansah. Auch ich wandte ihm mein Gesicht zu und er zeigte mir sein schönstes Lächeln. Da konnte ich nicht anders und gab meinem Riesen die ganzen Zügeln, Ich konnte richtig merken wie er seine Hufe in den Boden stemmte und mit riesen Galoppsprüngen losrannte. „Hey Fabi!!“ rief Dean mir nach, doch sein Ruf verhalte im Wind. Buddy wieherte und ich konnte nicht anders als mich mit ihm zu freuen. Als der Weg unübersichtlicher wurde, parierte ich meinen Süssen zum Trab und dann zum Schritt durch und liess ihn anhalten. „Das war wunderbar mein Hübscher!“ liebkoste ich meinen Wallach und strich ihm ausgiebig über den Hals. Hinter mir hörte ich Avalon heran galoppieren und so drehte ich mich im Sattel um und erwartete meinen Verlobten mit einem strahlenden Lachen. Völlig aus der Puste kam er bei mir an. „Man es sieht echt krass aus wenn ihr losgaloppiert. Ich hatte kurz Angst das du mir vom Pferd fällst!“Ich lachte meinen Freund an. „Nein Buddy passt gut auf mich auf! Der würde anhalten wenn er merken würde, dass ich nicht mehr sicher im Sattel sitze. Nicht wahr Buddy?“ Mein Shire drehte den Kopf in meine Richtung und schnaubte. So als würde er mir zustimmen. „Siehst du?“ sagte ich mit einem Lächeln und ritt wieder an. Dean streckte sich etwas im Sattel und fasste meine Hand. „Hab dich lieb meine Kleine!“ Ich wurde natürlich prompt rot und zog mir daher den Hut ein bisschen ins Gesicht. „Hey versteck dein Gesicht nicht vor mir kleines, bitte!“ Verlegen sah ich ihn an und er strahlte mich an. „Bald bist du meine Frau, weisst du das?“ Ich wendete den Blick ab. „Ja das weiss ich!“ sagte ich leise. Er hielt Avalon an. „Willst du das etwa doch nicht?“ Auch ich hielt meinen Wallach an. „Doch sicher will ich das auch! Mehr als alles andere auf der Welt!“ „Aber?“ fragte er mich leise und etwas verunsichert. Ich seufzte und sah ihm dann direkt in die Augen. „Ich habe nur ein bisschen Angst.. Nach unserem letzten Streit. Wir haben soo lange nicht mehr miteinander geredet. Ich habe Angst, dass es wohl doch nicht sein soll zwischen uns… Plötzlich sass Dean hinter mir auf Buddys Rücken. „Wie hast du das?“ fing ich an doch er legte mir nur einen Finger auf den Mund. „Fabi das war ein heftiger Streit den wir hatten. Ich will dich einfach nur beschützen und bin da eben ausgetickt als ich dich mit Tom sah. Und auch du hast es mir nicht gerade einfach gemacht!“ Ich nickte und er redete weiter. „Aber dieser Streit hat uns gestärkt! Ich glaube, nein ich weiss immer noch dass wir zusammengehören! Aber wenn du dir lieber noch mehr Zeit lassen willst um ganz sicher zu sein, dann werde ich das verstehen und ich werde auf dich warten! Solange es eben sein muss.. Ich musste 29 Jahre auf dich warten, ich denke ich kann noch ein bisschen länger warten!“ Nach dieser Rede sah ich ihn an. Sehr lange… „Nein Dean.. ich will nicht warten. Genau aus diesem Grund, weshalb du mir das jetzt alles gesagt hast, weiss ich, dass wir bereit für die Ehe sind. Und ich freue mich darauf! Ich freue mich auf den Tag an dem ich vor den Altar treten werde und leise und etwas verlegen das kleine Wort *Ja* sagen werde. Aber dann erst bin ich glücklich! Weisst du warum?“ Er sah mich lange an. Strich mir eine Strähne aus dem Gesicht und schüttelte den Kopf. „Nein warum?“ Ich fuhr ihm sanft über die Wange. „Weil ich dann weiss, dass mir dich niemand mehr weg nehmen wird.“ Er sah mich auf einmal so zärtlich und liebend an, wie noch nie und küsste mich lange. Buddy stand dabei ganz still…

Ich kann mich gar nicht mehr erinnern wann wir wieder beim Stall angekommen waren. Auf jeden Fall hatten wir unsere Pferde versorgt und sind dann leise mit einer Decke auf den Dachboden gehuscht… Dort hatten wir uns ein kleines Lager aufgeschlagen. Es war einfach sehr schön. Ich lag auf seiner Brust und er erzählte mir Geschichten von Texas, von den Rodeos und von seiner Familien. Vor allem die Geschichten von Jordyn waren sehr lustig. Er erzählte mir, dass sie schon als kleines Kind sehr Dickköpfig und total Pferdeverliebt war. Als Gegenleistung erzählte auch ich ihm einiges über meine Kindheit und nach einer Weile kuschelten wir uns aneinander und küssten uns lange.. „Die Nacht ist ja noch jung nicht war kleines?“ flüsterte mir Dean zu und ich antwortete:“ Ja Dean die Nacht ist noch jung und lange!...
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