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Der Traum eines Westernreiters




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Moderatoren: Fabienne, Jordyn

Der Traum eines Westernreiters

Beitragvon Jordyn » Dienstag 1. März 2011, 22:17

"So, du musst jetzt wirklich aufstehen!", weckte Marten mich das geschätzte 500. Mal! "Jaaaaaa, schon gut...", gab ich kleinlaut zurück. Es war bereits halb sieben. Marten hatte Fabi bei der Fütterung geholfen, weil ich einfach nicht aus dem Bett kam. Doch nun half nichts mehr. Es gab einen riesigen Hof, der versorgt werden wollte und nicht zu vergessen meine Pferde! Ich hievte mich also aus dem Bett und ging schnell duschen, um wach zu werden. Dann zog ich mir meine Klamotten an, nahm mir meinen Thermobecher, den Marten bereits mit einem extra starken Kaffee befüllt hatte und lief zum Stall rüber. Hunter begleitete mich auf meinem Weg.
Zunächst ging ich zu meinen Pferden und begrüßte sie. Alexis und Sky ließen sich von mir kraulen, während sie genüsslich die mitgebrachten Möhren futterten. Danach sagte ich Midnight und Raphael guten Morgen. "Na, meine Hübschen?! Heute nachmittag machen wir einen feinen Ausritt!", versprach ich den Beiden. Und zum Schluss ging ich zu Jericho. "Und du, mein Schönster, bist heute schon dran!", sagte ich zu ihm, während ich seinen Hals streichelte.
Ich ging zum Büro, Fabi war natürlich schon da. Wir brachten gemeinsam die Pferde auf die Koppeln. Als wir gerade Dorado und Jericho rausbrachten, merkte ich, dass Dorado zickte. Fabi bemerkte meine Blicke. "Er hat momentan wieder so eine Phase...", sagte ich ausweichend. Ich blieb stehen, Fabi auch. "Wenn du Hilfe brauchst...", begann ich den Satz, doch Fabi ließ mich gar nicht ausreden. "Würdest du ihn dir ansehen?" - "Nein, aber Euch! Um halb zwei in der Halle, sei pünktlich und aufgewärmt!", befahl ich. Fabi lächelte glücklich und nickte. Nachdem also alle Pferde auf den Koppeln waren ging ich kurz nach Hause, füllte meinen Kaffeebecher auf und ging zu Marten ins Wohnzimmer. "Hast Du Lust heute Nachmittag mit Raphael und Midnight auszureiten?", fragte ich ihn und ließ mich neben ihm fallen. "Ja, gerne.", antwortete er, während er mich in seine Arme schloss. "Dann haben wir endlich mal wieder Zeit für uns.", sagte er und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Wir waren momentan so im Stress, dass wir wirklich kaum Zeit füreinander fanden..."Kommst du gegen vier in den Stall? Ich werde jetzt etwas mit Jericho trainieren und danach habe ich Fabi eine Reitstunde versprochen." - "Ich werde da sein.", sagte er lächelnd. Ich gab ihm einen Kuss und wollte gerade gehen, als mich Marten am Handgelenk festhielt. Er zog mich zurück auf seinen Schoß und küsste mich erneut. "So viel Zeit muss sein.", sagte er danach. "Ich liebe Dich." - "Und ich liebe Dich, Marten!" Wieder etwas glücklicher stand ich auf und ging zurück zum Stall. Ich schrieb noch schnell die Monatsabrechnungen der Einsteller und überlegte Termine für weitere Reitstunden, bis ich schließlich zu meinem Traumhengst ging.

Jericho stand auf der Koppel und hob seinen Kopf als ich laut pfiff. Sofort kam er angetrabt. Am Weidetor kraulte ich ihn kurz am Kopf, ehe ich es öffnete und ihn heraus ließ. Zusammen gings zurück zum Stall, wo ich ihn am Putzplatz Halt machen ließ. Ich holte sein Putzzeug und sein Sattelzeug. Zurück bei Jericho, fing ich sogleich an meinen hübschen Hengst zu putzen. Als er wieder weiß war und nicht mehr matschbraun(...Wälzen...toll... xD), nahm ich mir sein Pad. Ich legte ihm sein rotes Pad auf und darüber seinen schwarzen(!) Westernsattel. Zu guter Letzt trenste ich ihn und schon konnte es losgehen. Nachdem auch ich fertig war (Hut auf, Sporen dran, Chaps an), ging ich mit Jericho in die Halle. Ich ließ ihn kurz stehen, während ich die Fässer platzierte. Nachdem ich damit fertig war gurtete ich nach und saß auf. Zunächst wärmte ich Jericho auf. Ich ritt viele Übergänge und stellte ihn sehr genau. Dann kamen die Wendungen dazu. Als er aufgewärmt war ritt ich noch ein paar Reiningübungen. Spins(Drehungen), Sliding Stops(Stopps), Roll Backs und Back ups(Rückwärtsrichten). Seine neuen Sliding-Eisen waren wirklich Gold wert. Doch jetzt ging es um Barrel Racing. Ich galoppierte Jericho also an und ließ in erst eine Runde ruhig laufen. Dann ritt ich ihn, immer noch im langsamen Tempo, im Slalom um die drei Fässer. Natürlich wurde Jericho bereits schneller, denn er wusste ja, wa sich von ihm wollte. Ich parierte nochmal durch und ging im Jog um die Fässer herum. dann machte ich Ernst.
Netterweise hatte sich Fabi dazu bereit erklärt für mich die Zeit zu stoppen und da sie sehr pünktlich war, stand sie bereits in den Startlöchern, als ich soweit war. "KAnns losgehen, Große?!", fragte sie mich aufgeregt. Ich nickte und machte mich bereit. Nach einem lauten "LOS!" von fabi gings los. Nach einem fliegenden Start hieß es linkes Fass, rechtes Fass, hinteres Fass und weg. Der erste Durchgang war gut. "17 Sekunden, nicht schlecht!", sagte Fabi mit großen Augen. Ich klopfte Jerichos Hals. "Na, was meinst Du, mein Hübscher, das können wir besser, nicht wahr?!", flüsterte ich meinem Hengst zu, bis ich Fabi ein "Nochmal!" zurief. Sie nickte und wir machten uns bereit.
"LOS!", rief sie erneut und diesmal ritt ich die Wendungen noch enger und Jericho lief noch schneller. Ich berührte zwei der Fässer, aber keines fiel um. "Und?", fragte ich Fabi. "13 Sekunden, Jordyn, Klasse!" Ich nickte. Fabi sah mich lächelnd an. "Was ist?", fragte ich. "Ich kenne diesen Blick. Du bist noch nicht zufrieden. Also nochmal!" Sie kannte mich wirklich gut... Ich nickte und machte mich wieder bereit. Ich strich Jericho über den Hals. Als das "LOS!" erklang, ließ ich ihn los. Er lief noch schneller als vorher und diesmal waren die Wendungen wirklich extrem eng. Ich berührte alle Fässer beim Umrunden, doch wieder fiel keines um. Das darf es auch nicht. Wir hatten gerade die letzte Tonne anvisiert, als Fabi rief. "Komm, das schafft ihr." Angespornt gaben wir Vollgas. Im "Ziel" parierte ich keuchend durch und ließ Jericho erst einmal verschnaufen. "Und?", farget ich sofort. "Phenomenale 11 Sekunden!" Ich strahlte vor Glück. "Unsere neue Bestzeit, Jericho!", sagte ich fröhlich und streichelte erneut den muskulösen Hals meines Traumhengstes. Das sollte für heute genügen. Ich ritt Jericho trocken, nachdem ich mich bei Fabi bedankt hatte. Sie lief los, um Dorado fertig zumachen. nach zwanzig Minuten im lockeren Trab und schließlich im Schritt, brachte ich meinen Prachtburschen zurück zum Putzplatz, wo ich ihn ausgiebig abputzte, bevor er, mit Abschwitzdecke, zurück auf die Koppel kam. Dann ging ich weiter Richtung Westernhalle...(bei den Jobberichten gehts weiter)! Ausritt kommt dann später.
Tu aus das Licht und dann; tu aus das Licht.
Doch hab ich Dein Licht ausgetan,
Nie find ich den Prometheusfunken wieder,
Dein Licht zu zünden.

William Shakespeare - Othello
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von Anzeige » Dienstag 1. März 2011, 22:17



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Re: Der Traum eines Westernreiters

Beitragvon Fabienne » Dienstag 1. März 2011, 22:21

Klasse Bericht wie immer!! Ihr beide sein ein absolutes Topteamèè Ihr werdet es wiet bringen, freue mich schon auf das nächste Turnier von uns! hdgdl Fabi
Kindheit ist nicht von Geburt bis soundsoviel,
und von soundsoviel an Sind Kinder gross und räumen Kindisches weg.
Kindheit ist das Reich,
darin niemand Dir stirbt.
Breaking Dawn
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