Es war halb fünf morgens. Unheimlich früh, aber ich musste heute unheimlich viel erledigen. Da Fabi dank Jakes Attacke erst einmal für zwei Wochen ausfällt, nahm ich mir vor, heute den ganezn Papierkram für die nächsten Tage zu erledigen und etwas mit den Pferdchen meiner Freundin und mit Shining Knight zu trainieren. So zog ich mich heute mal ziemlich untypisch an...mit richtiger Reithose und Reitstiefeln...naja, was man nicht alles für seine Freunde tut. Western konnte ich so schließlich auch reiten.
Ich ging also um kurz vor fünf zum Stall, um zu füttern. Nachdem die Pferdchen versorgt waren, ging ich ins Büro. Ich erledigte die Abbrechnungen, kümmerte mich um noch offene Rechnungen, neue Bestellungen und die Futterbestellungen...das konnte Fabi zwar besser, aber es half ja nichts. Außerdem organisierte ich etwas um. Ich sortierte die Anträge und und alle wichtigen Dokumente und machte im Büro sauber, so dass ich alles finden würde, wenn ich später wiederkommen würde.
Es war bereits kurz nach Acht, als ich aus dem Büro kam. Ich fütterte noch Heu für die Pferde in den Paddockboxen, der Rest kam schonmal raus. Dean und Marten halfen mir zum Glück beim Rausbringen der Pferde. Als dann alle draußen waren, kamen auch noch die Pferdchen aus den Paddockboxen und dann war erstmal alles geschafft. Ich verteilte die Aufgaben: "Marten, Training mit Vicky und El Bandito. Dean, du schnappst dir bitte Alexis und Buddy. Ich schnappe mir Chardy, Dorado und Shining Knight. Jericho, Midnight und Sky brauchen heute kein Training, die waren gestern dran und haben sich nen tag Pause verdient. Raphael kommt in die Führanlage." - "Nein, den nehme ich noch!", sagte Marten und ich nickte. "Na dann. Auf gehts!" Beide nickten und so legten wir los.
Ich teile das jetzt auf, schreibe also aus Martens Sicht über Vicky und Bandito, aus Deans Sicht über Buddy und Alexis und aus meiner dann über Chardy, Dorado und Shine!
Martens Sicht
Ich schnappte mir ein Halfter und ging zunächst zu Bandito. Er verstand sich gut mit Raphael und so beschloss ich, mit beiden einen schönen Ausritt zu machen. Raphael kennt es, als Handpferd mitzugehen. Ich holte also beide von ihren Weiden und band sie am Putzplatz an. Dann putzte ich die beiden gründlich. Raffi hatte sich gewälzt...super. Nachdem ich mit dem Putzen fertig war holte ich Banditos Zaumzeug. Ich sattelte ihn und machte ihm sein Martingal um. Dann nahm ich mir Raffi vor. Ich legte ihm seine Gamaschen an und danach seine Trense. Ich befestigte eine Longierbrille an den Gebissringen und nahm die Zügel ab. Dann kam ein langer Baumwollstrick dran. Bandito legte ich ebenfalss noch Gamaschen an und trenste ihn. Dann saß ich auf und nahm Raffis Strick. Ich kontrollierte alles noch und rott dann mit den Beiden vom Hof. Wir blieben zunächst im Schritt, da ich merkte, dass beide noch recht steif waren. Als sie aufgewärmt waren, trabte ich an. Bandito hatte tolle Bewegungen drauf und ich lobte ihn zwischendurch. Er schnaubte kräftig, während Raphael nur nebenher trottete. Wir ritten in den Wald. Ich versuchte viel Schritt und Trab zu reiten, um Bandito Muskeln zu lockern, denn er war etwas hart im Rücken. Und je mehr er sich lockerte, desto runder wurde er und schnaubte ausgiebig. Raphael lief schön gleichmäßig neben uns und die beiden Hengste verstanden sich wirklich wunderbar. Als wir am Feldrand waren, galoppierte ich an. Raphael war jetzt etwas schneller, aber ich konnte ihn gut zurückhalten, da er auf banditos Tempo achtete. Schließlich hatten sie sich eingelaufen und ich gab Bandito die Zügel. Bandito streckte sich und machte einen kleinen Bocksprung, den ich aber gut sitzen konnte. Raphael störte sich daran nicht und lief einfach weiter. Nach einiger Zeit parierte ich durch und trabte eine Weile. Wir waren bereits auf dem Rückweg. Ich wollte Bandito keinesfalls kaputt machen. Ich wollte, dass er schön gelockert war und Bewegung hatte. Und seiner kondition tat es auch gut, vor allem der viele Trab! Als ich den Hof schon sehen konnte, parierte ich durch zum Schritt. Ich klopfte Banditos Hals und auch Raphaels und ritt mit beiden zum Putzplatz. Dort saß ich ab und versorgte die Hengste. Ich putzte beide über und brachte sie dann, mit Abschwitzdecken, auf die Weide. Dort traf ich auf Jordyn, die gerade Chardy holte. "Mit Dorado bin ich durch(s. unten!).", sagte sie. ich gab ihr einen Kuss und ging weiter zur Stutenkoppel, um Vicky zu holen.
Die Stute sah mich von weitem, machte aber keinerlei Anstalten zu mir zu kommen. Ich rief sie und dann setzte sie sich in Bewegung. "Brave Stute.", lobte ich sie, als ich den Strick einklinkte und Vicky zum Putzplatz führte. Dort putzte ich auch sie ausgiebig und sattelte sie schließlich. Ich entschied mich ganz klar fürs Springen, da ich wusste, dass Fabi sie momentan trainierte. Ich te´renste Vicky, legte ihr ihre Springgamaschen an und führte sie zum Springplatz. Es war ein L-Parcour aufgebaut. Für Vicky kein Problem, und für mich zum Glück auch nicht! Ich gurtete nach und saß auf. Vicky war unruhig, sie wusste, dass sie springen durfte, aber nicht mit mir, Fräulein. Ich nahm die Zügel kürzer, setzte mich tief in den Sattel und stellte die kleine Hexe. Vicky wehrte sich anfangs, gab aber auf, als sie merkte, dass ich nicht aufgeben würde! Ich lobte sie und schritt sie an. Im Schritt ließ ich sie locker vorwärtsgehen, ritt mehrere Wendungen uns begann, sie zu stellen. Dann trabte ich an. Ich ließ Victoria ein paar Schlangenlinien gehen, dann Handwechsel und ich stellte sie auf jeder hand. Sie machte gut mit. Als sie versammelt und rund war, galoppierte ich an und ließ sie erst einmal locker laufen. Dann nahm ich sie etwas zurück. Wir parierten durch und nahmen ein paar Trabstangen und dann auch einen winzigen Oxer. Ich lobte Vicky und galoppierte erneut an. Ich ging in den leichten Sitz und visierte den ersten Sprung ein, ein Steil. Kurz vor dem Sprung gab ich Vicky etwas Zügel und sie sprang ganz vorbildlich über das Hindernis. Ich lobte sie und galoppierte erst ein wenig an den anderen Hindernissen vorbei. dann visierte ich eine Kombination an. Der erste Oxer klappte, dann drei Galoppsprünge und der zweite Sprung. Vicky machte das wirklich ganz super und ich lobte sie erneut. Nun wollte ich den Parcour durchreiten. Er bestand asu acht Sprüngen. Zunächst ein Oxer, dann eine zweifache Kombination, dann ein Steil, eine Mauer und dann eine dreifache Kombination. Ich gab Vicky die Galopphilfe und ging wieder in den leichten Sitz. Der Oxer klappte. Die Zweifache war gar kein Problem, obwohl sie die oberste Stange des zweiten Sprunges berührte. Der Steil war einfach, dann die Mauer, auch hier blieb alles liegen. Und zum Schluss die Dreifache. Sprung, drei Galoppsprünge, Sprung, vier Galoppsprünge, Sprung und durch! Ohne Fehler! Ich klopfte Vicky ausgiebig und gab ihr die Zügel. Ich galoppierte noch eine Runde am langen Zügel, ehe ich durchparierte und sie im Trab etwas abritt. Dann ritt ich sie im Schritt trocken und ging schließlich zurück zum Putzplatz, wo ich auf Dean und Alexis traf. Ich zäumte Fabis Stute ab und brachte sie, abgeputzt und mit Decke, auf die weide zurück. dann machte ich mich ans Füttern.
So viel zu Marten.
Deans Sicht
Zunächst wollte ich mal den Riesen meiner Kleinen anschauen. ich betrat den Stall und sah das Prachtexemplar eines Shires vor mir. "Na, mein Kleiner, wollen wir raus?" Ich streichelte Buddys Kopf und ließ ihn kurz an meiner hand schnuppern. Er kannte mich noch vom Turnier, also war er gleich zutraulich. Ich holte also den Riesen aus seiner Box und brachte ihn zum Putzplatz, wo ich mich gleich daran machte, ihn zu putzen. Als ich fertig war, stellte ich einen kleinen Hocker neben Buddy und hievte dann den riesigen Westernsattel auf seinen Rücken. Als alles saß, räumte ich den Hocker weg und trenste Buddy. Dann ging es zum Westernreitplatz.
Geht sofort weiter!
