Dressur-Tag
von Lara » Samstag 28. Mai 2011, 21:47
Ich hatte beschlossen den heutigen Tag ganz der Dressur zu widmen. Ich fuhr mit Alena zum Stall. Als erstes holte ich Ariadne von der Weide. Ich sah sie schon von weitem. Als ich ihr näher kam hob sie den Kopf und kam langsam auf mich zu. Ich gab ihr eine Karotte und führte sie zum Putzplatz. Ariadne war kaum schmutzig und so musste ich nur den Staub aus dem Fell bürsten. Beim putzen bemerkte ich das Alenas Anwesenheit Ariadne leicht zu verunsichern schien. "Komm Alena ich lass dich solange in Napoleons Box", sagte ich zu meiner Hündin. Danach fuhr ich fort Ariadne zu putzen. Ich verlas noch den Schweif, kämmte die Mähne und kratzte die Hufe aus. Dann holte ich ihren Dressursattel und die Kandarre und sattelte sie. Dann führte ich sie in die Dressurreithalle und saß auf der Mittellinie auf. Ich ritt sie einige MInuten in Schritt und Trab warm und begann dann richtig mit ihr zu arbeiten. Mit Kandarre kam Ariadne noch schneller an den Zügel und began zu schäumen. Ich verstärkte den Trab an einer langen Seite. Ich parierte zum Schritt durch und versuchte eine Hinterhandwendung. Die schien ihr nicht so zu liegen, denn sie lief dabei ein Stück vorwärts. Ich probierte noch drei, bei denen sie sich immer mehr verbesserte. Die letzte war fast perfekt, sodass ich es bei diesem Trainingserfolg beließ. Dann galoppierte ich aus dem Schritt an. Ich ritt ein paar 10m große Volten, die sie ohne Prbleme meisterte. Dann wendete ich zu einer 8m großen ab. Auch diese bereitete ihr keinerlei Schwierikeiten. Dann versammelte ich den Galopp, was ihr jedoch nicht so zu gefallen schien. Ariadne schlug ein paar mal unwillig mit dem Schweif, hatte aber dann ihren Takt gefunden und konzentrierte sich wieder aufs Training. Ich ließ sie wieder im Arbeitsgalopp gehen und ging auf den Zirkel. Dann machte ich einen einfachen Galoppwechsel und arbeitete auch auf den anderen Hand an Volten und Galoppversammlung. Dann parierte ich wieder zum Trab und ließ sie an den langen Seiten Schulterherein gehen. Ich verlangsamte nochmal zum Schritt und machte einige Schenkelweichen. Ich beschloß das Training zu beenden und ritt Ariadne trocken. Dann saß ich ab und führte sie zum Putzplatz. Ich sattelte sie ab und bermerkte, dass sie immernoch verschwitzt war. Da heute sehr warmes Wetter war wollte ich sie abspritzen. Ich führte sie zum Waschplatz und begann ihre Beine abzusritzen. Ariadne fand gefallen daran und spitzte interessiert die Ohren und versuchte immerwieder mit ihrer Nase ins Wasser zu kommen. Ich hatte inzwischen auch ihren Bauch abgespritzt. Ariadne war pitschnass und starrte immernoch richtung Wasserschlauch. Ich drehte den Wasserstrahl so klein wie möglich, sodass er nur noch heraus plätscherte. Ich zu Ariadne und ließ sie den Schlauch gegutachten. Auf einmal streckte sie ihre Nüstern ins Wasser und schnaubte erschreckt. Natürlich war ich total nass. "Ariadne!",lachte ich, "Jetzt bin ich genauso nass wie du." Dann entfernte ich das überschüßige Wasser mit dem Schweißmesser aus dem Fell und stellte sie kurz unters Solarium. Es war inzwischen fast Mittag und ich beschloß Napoleons Training auf den Nachmittag zu verlegen. Ich brachte Ariadne wieder auf die Weide und machte einen langen Spaziergang mit Alena. Dann fuhr ich nach Hause, um Mittag zu machen.
"Denn alles bis zu diesem Augenblick ist eine Geschichte und alles von nun an ist eine andere Geschichte."
Die ist der größte Augenblick unseres Lebens.
Fight Club