Schnell parkte ich ein und stieg aus dem Auto. Alena sprang hinter mir aus dem Auto. Ich schloss die Tür und ging in den Stall. Meine drei waren schon auf der Weide. Ich schnappte mir einen Führstrick und ging Richtung Weide. Alena lief neben mir her. Am Zaun angekommen pfiff ich einmal laut. Napoleons Kopf flog hoch. Er wieherte und kam dann schnell auf mich zugetrabt. Kurz vor dem Zaun blieb er aprupt stehen. Ich gab ihm ein Leckerli und hakte den Führstrick ein.
Ich putzte Napoleons Fell ausgiebig und entwirrte dann seine Mähne. Sein Schweif war ein einziges durcheinander. Verzweifelt stand ich davor. Alena beobachtete mich gelangweilt. ich beschloß den Schweif zu verlesen, weil sonst nichts geholfen hätte. Nach 20Minuten war der Schweif grob entwirrt. Ich kratzte noch schnell die Huf aus und brachte dann die Putzbox weg. Ich holte Dressursattel, Bandagen und Kandarre. Schnell war er gesattelt, aber die Bandagen wollten einfach nicht faltenfrei am Bein bleiben. Nach 5 Minuten began Napoleon auch noch unruhig von einem Huf auf den anderen zu treten. "Na dann nicht, wenn du nicht willst", sagte ich zu ihm. Mein Hengst sah mich unschuldig an. Ich brachte die Bandagen wieder weg und schwang mich dann auf seinen Rücken. Alena sprang auf und folgte uns zum Dressurplatz.
Dort angekommen legte sie sich an den Rand. Ich ritt Napoleon einige große Runden im Schritt und nahm dann die Zügel auf. Ich ritt Zirkel, Volten und Kehrtvolten. Dann trabte ich an und ließ die Zügel wieder etwas länger. Er schritt weit aus. Nach zwei Runden, nahm ich die Zügel wieder auf und began auh hier mit vielen Volten, Zirkeln und Kehrtvolten zu arbeiten. Napoleon machte den Hals rund und trat besser mit der Hinterhand unter. Dann versammelte und verstärkte ich den Trab abwechselnd. Napoleon war gut versammelt. an den langen Seiten ließ ich ihn Schenkelweichen gehen. Dann arbeitete ich an seinen Traversalen. Bald ging er die Seitengänge schöner und bog sich besser. Ich lobte ihn und parierte zum Schritt. Auch hier arbeitete ich an Versammlung und Verstärkung. Dann ritt ich ein paar Hinterhandwendungen. Dann galoppierte ich aus dem Schritt an. Wieder waren Versammlung und Verstärkung angesagt. Dann Galppptraversalen. Das klappte ganz gut doch bei den Zick-Zack-Traversalen weigerte er sich fliegende Wechsel zu machen. Ich ging wieder auf die ganze Bahn. Dann Zirkel. Erstmal ein einfacher Wechsel aus dem Zirkel und dann ein fliegender. Er sprang ohne Probleme um. Ich übte noch ein paar und ging dann zurück zu den Traversalen. Diesmal sprang er ohne Probleme um und schien nie Probleme damit gehabt zu haben. "Dickkopf", sagte ich zu ihm und lobte ihn für den guten Wechsel. ICh verlangsamte wieder zum Trab. Nachdem wir noch ein bisschen an seiner Piaffe gefeilt hatten, ließ ich ihn in die Passage. Ich wusste, dass er das am liebsten machte. Napoleon hob die Beine so gut es ging und kaute zufrieden. Ich übte noch Traversalen in der Passage, die schon wesentlich besser klappten und ließ ihn dann die Zügel aus der Hand kauen. Ich parierte zum Schritt und ritt ihn trocken.
Wieder am Putzplatz sattelte ich ihn ab. Dann führte ich ihn zum Waschplatz und spritzte ihn ab. Ich shamponierte fell und Schweif ein und wusch alles ordentlich wieder aus. Napoleon schüttelte sich natürlich und prompt war ich auch nass. Als alles gut ausgewaschen war stellte ich das Wasser ab. Ich zog das überschüssige Wasser mit dem Schweißmesser aus dem Fell und führte ihn zurück zum Putzplatz. Da seine Hufe ohnehin blitzblanck waren, fettete ich sie gleich ein und gab ihm einen Apfel. Auf dem Weg zur Weide klingelte mein Handy. Ich kramte es aus der Hosentasche. Napoleon blieb brav neben mir stehen und beobachtete mich neugierig. Ich sah auf mein Handy und erkannt edie Nummer von Toby. "Hallo."
"Hallo Lara. Stör ich dich?"
"Nee wie kommst du denn darauf?" Ich war total happy seine Stimme zu hören und lächelte vor mich hin.
"Nur so. Wie wäre es, wenn wir dann essen gehen? Ich hol dich um 7 ab."
"Klar super gerne", sagte ich schnell. Oh Gott ich war aufgeregt wie eine 10jährige zu Weihnachten.
"Ok dann bis später", sagte er und legte auf. Ich schaute auf die Uh und stellte fest, dass es schon viertel 6 war. ICh brachte Napoleon schnell auf die Weide. Ich war schon auf dem Weg zum Auto, als mir Alena einfiel. Ich drehte wieder um, hatte sei aber zum Glück schnell im Stall gefunden. Ich verstaute meinen Hund auf der Rückbank und fuhr los.
Nach 20 Minuten war ich zu Hause. Es war schon dreiviertel. Ich verschwand sofort im Bad. Nach duschen, Haarewaschen und Beine rasieren, stand ich vor dem größten Problem: der Kleiderwahl. Ich räumte den halben Schrank aus, war aber mit allem komplett unzufrieden. Ich beschloß die Entscheidung zu verschieben und ging wieder ins Bad, um mich zu schminken. Dann gab ich Alena ihr Hundefutter und stand wieder vor meinem Kleiderschrank. Dann sah ich mein schwarzer Chiffonkleid. Ich zog es an und war sehr zufrieden. Dann noch meine roten High Heels. Kette, Ohringe und Armband, dann klingelt es auch schon. Ich schnappte meine Handtasche und ging nach unten.
"Du siehst unglaublich aus", begrüßte Toby mich.
"Dankeschön", sagte ich nur. Ich umarmte ihn zur Begrüßung. Dann stiegen wir in seinen wundervollen Porsche und fuhren los. Das Restaurant war wunderbar, das Essen schmeckte toll, wir unterhielten uns gut und der ganze Abned war einfach perfekt. dann brachte Toby mich wieder nach Hause.
"Noch Lust auf nen Spaziergang?", fargte er mich, als wir bei mir ausgestiegen waren. "Gerne", sagte ich und wir liefen los.
"Danke für den schönen Abend", sagte ich nach ein paar Minuten zu ihm. "Für dich doch gerne", sagte er und lächelte mich an. Dieses Lächeln war immernoch der Hammer. Dann zog er mich an sich und küsste mich. Der Kuss war einfach unglaublich. Dann liefen wir arm in Arm weiter. "Wann sehen wir uns eigentlich wieder?", fragte Toby mich. "Ähm eigentlich fahr ich Übermorgen in den Urlaub und muss morgen noch packen...", gab ich zu. "Mh und wann kommst du wieder?" "Nächste Woche Diestag" "Dann müssen wir wohl solange warten." Ich nickte und dann küsste er mich wieder. Diesmal länger und leidenschaftlicher. Wir waren inzwischen schon fast wieder bei mir. Schweigend liefen wir weiter. Ich war überglücklich. Dann standen wir auch schon wieder vor meiner Tür. Er zog mich enger an sich. Dann küsste er mich wieder. Lang und sehr intensiv. "Willst du noch mit hoch kommen?", fragte ich und konnte gleichzeitig nicht glauben, dass ich das bei unserem ersten richtigen Date frage. "Du hast es aber eilig", sagte Toby und lächelte. "Ähm das war jetzt nicht so gemeint wie du denkst...", fing ich an, doch dann küsste Toby mich wieder. "Klar komm ich noch mit", sagte er dann und wieder küsste er mich.
