Heute wollte ich Uriel unbedingt Probereiten. Ich fuhr also mit Alena zum Hof. Dort suchte ich ersteinmal Fabi. Ich fand sie im Büro. Sie saß über tausend Papieren und schien nicht sehr glücklich. Ich kloppfte an den Türrahmen und trat ein.
"Hallo Lara.", begrüßte sie mich.
"Hey. Ich sollte doch noch mal wegen Uriel zu dir kommen. Ich wollte ihn doch mal Probereiten."
"Klar ich erinnere mich. Dann lass ich die Arbeit mal kurz liegen und begleite dich in den Stall"
Gemeinsam gingen wir zum Verkaufspferdestall. "Also Uriel ist eigentlich ganz lieb. Er kann manchmal ganz schön stur sein und liebt es bei Ausritten richtig Gas zu geben. Dressurmäßig ist er nicht ganz so begabt, dafür liebt er Military. Aber seine absolute Königsdisziplin ist das Springen. Er liebt Hindernisse über alles. Wir wissen noch nicht ganz genau wie viel Potenzial in ihm steckt. Aber er schafft es, mit dem richtigen Training, garantiert mal auf internationalen Boden." ICh lauschte gespannt Fabis Ausführungen. Dann waren wir auch schon bei seiner Box angekommen. Uriel schaute neugierig über die Boxentür. "Hallo Uriel", begrüßte ich ihn und ließ ihn an mir schnuppern. Dann holte ich ihn aus der Box und brachte ihn zum Putzplatz. Fabi hatte mir schon Putzzeug für ihn rausgesucht und ich bagan gleich ihn zu putzen. Er zappelte etwas dabei herum und beäugte mich neugierig. Als ich fertig war, kam Fabi gerade mit Sattel und Trense aus dem Stall. "Danke. Ist echt lieb, dass du mir schon alles raussuchst.", bedankte ich mich. "Kein Problem", antwortete sie. ICh sattelte und trenste ihn schnel und führte ihn dann zum Reitplatz. Fabi stellte sich an den Zaun und beobachtete mich und Uriel. Auch Alena saß neben ihr und schaute neugierig. Ich gurtete nach und stellte mir die Steigbügel ein. Dann schwang ich mich in den Sattel. Ich setzte mich zurecht und trieb ihn in den Schritt. Er machte große Schritte, die aber nicht mit Napoleon seinen zu vergleichen waren. Nach ein paar Runden trabte ich an. Auch hier große Schritte. Abe rirgendwie fehlte mir der Bewegungsumfang. Er ist nun mal kein Dressurpferd, rief ich mir ins GEdächtnis. Außerdem wollte ich ja auch ein Springpferd. NAch ein paar Zirkel und Volten wollte ich angaloppieren. Doch Uriel hielt nichts von der Idee und trabte einfach weiter. ICh gab erneut Galopphilfen aber diesmal deutlicher. Endlcih versetzte er sich langsam in den Galopp. Ich musste jeden Schritt heraustreiben. "Er ist ganz schön triebig", sagte ich zu Fabi im Vorbeireiten. "Warts ab", sagte die nur und grinste. Dann kam sie auf den Platz und baute einige Sprünge auf. Uriel spitzte nervös die Ohren. Dann ritt ich auf den ersten Sprung zu und er legte plötzlich zu.
Schreib morgen weiter...
