Ich wachte ziemlich früh auf. Ich drehte mich um und schaute in Tobys Augen. "Na auch schon wach?", fragte er mich und gab mir einen Kuss. "Mh schon", murmelte ich nur. Dann streckte ich mich und stand auf. Ich ging in die Küche und kochte erstmal Kaffee. "Bekomm ich auch einen?", fragte Toby, der sich inzwischen auch aus dem Bett erhoben hatte, und in der Tür stand "Klar", antwortete ich und ächelte ihn an. "Ich geh erstmal duschen ok?", sagte Toby. Ich nickte nur und er verschwand im Bad. Plötzlich spürte ich etwas kaltes an meinem Bein und drehte mich erschrocken um. alena stand hinter mir und stupste mich mir ihrer kalten NAse an. "Ja du bekommst auch was zu fressen meine Süße", sagte ich und streichelte ihr über den Kopf. Dann füllte ich ihren Fressnapf und nahm mir selbst einen Apfel. Der KAffee war inzwischen auch fertig und ich schenkte mir eine Tasse ein. Ich setzte mich auf den Tresen und blätterte gelangweil in einer Zeitschrift, als Toby wieder aus dem Bad kam. er hatte nur ein Handtuch um seine Hüfte und sah mit seinen nassen zerwuschelten Haaren unglaublich sexy aus. Toby schenkte sich auch einen Kaffee ein und setzte sich an den Tisch. "Was hast du heute vor?", fragte ich ihn. "Mh keine Ahnung..Kommt drauf an was du vor hast", antwortete er und zwinkerte mir zu. "Ich fahr nach Pandora und geh ein bisschen reiten", sagte ich. "Mh schade...dann werd ich wohl mal zu nem Kumpel fahren, wegen Anlage im Auto." "Mh ja mach das", sagte ich und ging dann ins Bad.
Nach 40 Minuten war ich fertig mit duschen, Haare föhnen, anziehen, schminken und zähne putzen. "ICh geh dann mal", rief ich Toby zu, der im Wohnzimmer saß. "Jetzt schon?", fragte er gespielt beleidigt. Er stand auf und kam zu mir. "Ich muss jetzt wirklich. Ich hab drei Pferde die sehnsüchtig auf mich warten", sagte ich und lächelte. "Ich weiß...naja mit denen kann ich natürlich nicht mithalten." "Idiot", sagte ich nur und küsste ihn. "zieh die Tür dann hinter dir zu wenn du gehst", sagte ich noch und verschwand dann durch die Tür, vor der Alena schon gewartet hatte.
Nach 20 Minuten Fahrt kam ich auf Pandora an und stieg aus dem Auto. Alena sprang hiter mir her und sprang aufgeregt um meine Beine. "Du bist schon ein komischer Hund", sagte ich und kraulte meine Süße hinter dem Ohr. Dann ging ich in den Stall. Meine Pferde standen noch in ihren Boxen und ich holte erstmal zwei Führstricke und brachte Ariadne und Napoleon auf die Weide. Dann ging ich zu Napoleon. "Na mein Schöner", sagte ich und streichelte ihn. Er liebte es einfach, wenn man ihn streichelte. Ich holte ihn aus der Box und brachte ihn zum Putzplatz. Dort befreite ich ihn erstmal von Staub und Schmutz. Ich kämmte gerade seine Mähne, als Sase mit ihrem Shining Knight um die Ecke bog. Wir umarmten uns zur BEgrüßung und redeten ann kurz miteinander über die Pferde, während wir putzten. Ich war schnell mit Mähne, Schweif und Hufen fertig und sattelte Napoleon. "Dann noch viel Spaß beim Putzen", sagte ich zu Sase, die vergeblich versuchte das Fell von ihrem Hengst sauber zu bekommen. "Ich glaub das dauert hier noch noch etwas", sagte sie und seufzte.
Als ich auf dem Dressurplatz ankam gurtete ich nocheinmal nach und stieg dann auf. Ich wollte mal wieder ein bisschen Dressurtraining mit Napoleon machen. Nach einer kurzen Aufwärmphase began ich richtig mit ihm zu arbeiten.Ich versammelte meinen Hengst und ritt ein paar Volten mit 6m Durchmesser. Ich ritt ein paar Trabverstärkungen. Dann began ich mit meinem eigentlichen Plan. Ich wollte eine ganze S-Dressuraufgabe durchreiten. Ich galoppierte in Versammlung an und bog bei A auf die Mittellinie ab und hielt bei X an. Eingentlich folgte jetzt der GRuß aber den konnte ich mir auch sparen, da ich eh alleine war. Dann im versammelten Trab weiter. Bei C auf die linke Hand und an der langen Seite Schulterherein. Dann im starken Trab durch die ganze Bahn wechseln und an der langen Seite rechte Schulterherein. Napoleon machte gut mit und war sehr konzentriert. Dann auf die Mittellinie und Traversalen nach rechts bis zu B. Dann eine 6 m große Volte. Nach einem kurzen Mitteltrab wieder in den versammelten Trab. Dann bei M abwenden und im starken Trab durch die ganze Bahn wechseln. Dann versammelter Trab und auf die Mittellinie. Nun folgten Traversalen nach links und bei E eine 6m große Volte. Nocheinmal Mittelschritt und dann durchparieren zum Mittelschritt. Von H zu B dann im starken Schritt. Ich musste Napoleon ganz schön treiben. Im Schritt wurde er gerne mal ein bisschen faul. Dann in den versammelten Schritt. Dann im versammelten Galopp angaloppieren. Napoleon brauchte einen ziemlichen Knuff um wieder in Gang zu kommen. Dann auf die Mittellinie und Galopptraversalen nach links. Bei E dann ein fliegender Wechsel und Galopptraversalen nach rechts. Dann durch die ganze Bahn wechseln und dabei Zweierwechsel. Dann versammelter Galopp bei E abwenden und bei x eine Galopppirouette nach links. Dann bei B auf die recchte Hand und im Außengalopp eine halbe Runde und dann bei E wieder abwenden und eine Galopppirouette nach rechts. Dann noch einmal durch die ganze Bahn wechseln im starken Galopp und durchparieren und im Mitteltrab auf die Mittellinie. Bei X wieder halten und grüßen. Ich lobte Napoleon ausgiebig und ließ die Zügel etwas länger. Ich ließ ihn eine Runde am langen Zügel im Schritt gehen. Ich streichelte ihm den Hals. "Du bist einfach toll mein Hübscher", sagte ich zu ihm. Dann nahm ich die Zügel wieder auf und arbeitete mit ihm an der Passage. Dann beendete ich das Training. napoleon hatte genug für heute gearbeitet. ICh ritt ihn trocken und stieg dann ab. Ich brachte ihn zum Putzplatz und sattelte ihn ab. Er hatte, wie ich, ganz schön geschwitzt. Ich spritzte ihn am Waschplatz nochmal ab, gab ihm einen Apfel und entließ ihn dann auf die Weide. Er lief langsam davon und stellte sich in den Schatten.
Es waren bestimmt 27°C. Mir war selber ziemlich warm. Dann machte ich mich auf den Weg zu Uriels Weide. Am Zaun blieb ich stehen und rief einmal nach meinem Wallach. Er kam langsam auf mich zu und ich war ziemlich froh, da es einfach zu warm war, um sich unnötig zu bewegen. Ich führte ihn zum Putzplatz und band ihn im Schatten an. Dann putzte ich ihn. Ich war recht schnell fertig, da Uriel recht sauber war. Dann holte ich seine TRense und legte sie ihm an. Auf einen Sattel hatte ich heute einfach keine Lust. Ich schwang mich auf seinen Rücken und ritt los. Erstmal in den Wald. Im Schatten war es viel angenehmer. Nach ein paar Minuten trabte ich an und bog an der Kreuzung nach rechts ab. Bald parierte ich wieder durch und ließ die Zügel etwas länger. Als der Weg etwas breiter wurde galoppierte ich an. Uriel rannte los und ich ließ ihn. Wir flogen nur so dahin doch bald schien es Uriel zu warm zu werden und er wurde langsamer. Ich verstand ihn nur zu gut und parierte wieder durch. Dann kamen wir an einen kristallklaren See. Das Wasser war saphierblau und glitzerte. "Wie wäre es mit nem kleinen Bad?", fragte ich meinen Wallach, der leise schnaubte. Zum Glück hatte ich heut morgen meinen Bikini drunter gezogen. Ich stieg ab, zog meine Reithose und meine Stiefel aus und stieg wieder auf. Dann trieb ich Uriel ins Wasser. Mein Wallach schnaubte und trabte ins Wasser. Ich ließ ihn tiefer herein und bald war Uriel bis zur Hälte des Bauches im Wasser. Uriel hielt seine Nase ins Wasser und trank erstmal. Dann trieb ich ihn weiter und Uriel schien richtig Spaß daran zu haben, durchs Wasser zu traben. Nachdem wir beide abgekühlt waren und wir beide komplett durchnässt waren, ritt ich wieder aus dem Wasser. Ich stieg ab und Uriel began zu grasen. Ich versuchte meine Beine so gut es ging zu trocknen und zog dann meine Reithose und Stiefel wieder an. Dann stieg ich von einem Baumstumpf aus wieder auf Uriels Rücken und ritt wieder zurück in RIchtung Hof. Uriel streckte sich und schien total entspannt. Ich trabte nocheinmal ein kurzes Stück und legte den restlichen Rückweg dann im Schritt zurück. Zurück auf dem Hof ritt ich zum Putzplatz und stieg ab. Ich trenste Uriel ab und gab ihm einen saftigen Apfel und brachte ihn dann wieder auf die Weide, wo er sofort zu den anderen Pferden in den Schatten lief.
Ich ging zurück und entdeckte Alena, die faul im Schatten beim Waschplatz lag. "Komm Süße wir fahren wieder nach Hause", sagte ich zu ihr. Sie stand langsam auf und lief langsam hinter mir her zum Auto. Sie sprang auf die Rückbank und ich stieg ein. Dann fuhr ich zurück.
Wieder zu Hause nahm ich mir einen Eistee aus dem Kühlschrank und setzte mich dann auf den Balkon. Alena legte sich neben mich und ich nahm mir ein Buch und las noch ein bisschen.
