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Traum von der DM




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Traum von der DM

Beitragvon Lara » Sonntag 19. Juni 2011, 22:39

Ich ritt ins Viereck. Die Augen der Zuschauer waren auf mich gerichtet. Ich hielt an und grüßte. Dann folgte eine unglaubliche Dressurkür. Wir schwebten durchs Viereck. Schritt, Trab, Galopp der schwarze Hengst unter mir beherrschte alles perfekt. Dann schwebten wir in der Passage über die Mittellinie. Unsere Kür war beendet und ich grüßte. Das Publikum jubelte uns zu und ich schlang glücklich meine Arme um den Hals meines Hengstes.
Verwirrt öffnete ich die Augen. Direkt vor mir war Alenas Nase. Ich hatte wohl gestern Abend meine Schlafzimmertür nicht ganz zu gemacht. Ich dachte zurück an meinen Traum. Wahrscheinlich hatte ich gestern zu lange Deutsche Meisterschaften geguckt. Ich beschloss heute mit Napoleon alles Dressurmögliche (zumindest das was bis jetzt für ihn möglich ist) zu üben. Ich schwang meine Beine aus dem Bett und streichelte Alena kurz. Dann stand ich endgültig auf und ging in die Küche. Alena nahm ich gleich mit. Hunde im Schlafzimmer (besonders Hunde mit Alenas langem Fell) passten mir gar nicht neben bzw in meinem Bett. In der Küche machte ich erstmal ein ausgiebiges Frühstück, während Alena ihr Hundefutter aus ihrem Napf schmatzte. Dann ging ich ins Bad und duschte erstmal, um richtig wach zu werden. Nach 20 Minuten kam ich munter aus dem Bad und zog mir Reithose und Pullover an. Richtig warm sah es heute schließlich nicht aus. Ich schnappte mir noch eine Jacke und die Autoschlüssel und ging mit Alena nach unten. Ich ließ sie in den Kofferraum springen und stieg dann ein. Ich lehnte mich in die weichen Ledersitze meines BMWs. Dann brauste ich los.
Nach den gewohnten 20 Minuten Fahrzeit kam ich auf Pandora an. Ich parkte und ließ Alena aus dem Kofferraum, die schnell davon rannte um Spielgefährten zu suchen. Ich ging als erstes in den Stall und begrüßte meine zwei hübschen. Ariadne fraß ruhig weiter, während Napoleon neugierig mit seinen Kopf über die Boxentür schaute. Ich halfterte ihn auf und brachte ihn zur Weide. Dort rannnte er wieder wild buckeld über die Weide. Jedesmal wenn ich das sah, war ich froh, dass er diese Angewohnheit nicht unter dem Reiter hatte. Dann ging ich zurück zu Ariadne. "Guten Morgen Ria. Na schon aufgegessen?", begrüßte ich sie. Dann zog ich ihr das Halfter über und brachte sie zum Putzplatz. Dort band ich sie an und holte ihre Putzbox. Dann putzte ich sie ordentlich. Ariadne schnaubte wohlig dabei. Anschließend holte ich ihr Sattelzeug. Sie sah mich neugierig an, als ich wiederkam. "Wie wäre es mit ein bisschen Military?", fragte ich sie. Ariadne schnaubte zur Antwort, was ich einfach als Zustimmung interpretierte. Sie war schnell gesattelt und ritt zur Geländestrecke. Military ist schließlich ihre große Stärke. Dressur war ja bei ihr nicht ganz so ausgeprägt. Deutsche Meisterschaften könnten wir damit nicht schaffen, dachte ich in Gedanken wieder bei meinem Traum. Ich musste über mich selber lachen. Dann fiel mir ein, dass gestern auch Geländeprüfung in Luhmühlen war. Wieder musste ich über mich selbst lächeln.
Dann waren wir auch schon auf der Geländestrecke. "Auf gehts Süße", flüsterte ich Ria zu. Ich wärmte sie noch auf und galoppierte dann auf den ersten Sprung zu. Ein einfacher Zaun stand vor uns. Ariadne sauste federleicht darüber. Auch Hecken, Baumstämme, Holzstapel, Gräben und und und stellten keine Probleme für sie da. Dann der Einsprung ins Wasser. Ria brach kurz davor aus. Ich ritt einen großen Zirkel und RItt den Einsprung erneut an. Diesmal sprang sie mutig ab. Das Wasser spritzte an uns hoch, als wir ins Wasser platschten. Dann über eine kleine Insel und wieder ins Wasser. Dann über eine große Holzbariere. Ria schien jetzt wieder Spaß an dem ganzen zu finden. Das restliche Training gab es keinerlei Probleme mehr und wir flogen über die Hindernisse hinweg. Nach einem letzten Wall mit Hecke parierte ich Ria wieder zum Trab. Sie war ganz schön verschwitzt. Ich ritt sie noch im Schritt eine Runde durch den Wald, damit sie trocknen konnte und ritt dann wieder zum Putzplatz.
Ich sattelte sie noch ab und brachte sie dann auf die Weide. Ariadne blieb noch kurz bei mir stehen und ich gab ihr eine Möhre. Dann lief sie im langsamen Schritt zu ihren Weidegenossinen. Ich sah ihr noch kurz nach und ging dann zur Hengstkoppel. Napoleon stand ganz hinten auf der Weide. Ich seufzte und lief los. Auf der hälfte des Weges sah Napoleon mich und trabte gemächlich auf mich zu. Ich gab ihm einen Apfel und klingte dann den Führstrick ein. Als wir gerad eauf dem Weg zum Putzplatz waren, began es zu regnen. "Super", murmelte ich und began dann zu joggen. Napoleon trante lieb neben mir her. Ich band ihn vor seiner Box an und holt edann seine Putzbox. Napoleon war schnell geputzt. Er war wie meistens sehr sauber. Auf dem Weg in die Sattelkammer traf ich Sase. "Na auch bei diesem Wetter in den Stall geflohen?", fragte ich sie. "Klar, da draußen regnet es ja in Strömen." Wi runterhielten uns kurz und ich erzählte ihr, das ich gleich in die Dressurhalle verschwinden würde. "Da fällt mir ein, ich habe eine CD mit Kürmusik. Ich reite auch manchmal mit Johann dazu. Wenn du willst leihe ich sie dir gerne.", sagte Sase zu mir. "Echt? Das wäre super." Nach kurzem Suchen fand sie die CD und übergab sie mir. Ich bedankte mich und beschloß mir selbst eine zu kaufen. "Bis später", verabschiedeten wir uns. Dann holte ich endlich Dressursattel und Kandarre. Bandagen durften natürlich auch nicht fehlen. Ich ging zurück zu Napoleon, der schon ungeduldig auf mich wartete. "Sorry Hübscher. Aber dafür hab ich was schönes für uns", sagte ich und wedelte mit der CD-Hülle. Napoleon beschnupperte sie neugierig. Ich sattelte ihn schnell. Bei den Bandagen brauchte ich etwas länger.
Dann führte ich ihn in die Dressurhalle. Dort stand auch ein alter CD-Player. Naja würde schon klappen. Ich legte die CD ein und stellte das Radio auf eine Zuschauerbank. Ich ritt Napoleon erstmal warm und ritt dann zurück zum CD-Player. ICh drückte auf Play und Napoleon machte beim ersten Ton einen Satz zur Seite. Ich beruhigte ihn schnell. Ich drehte die Musik lauter und ritt dann an. Als erste ein Lied mit Zweitakt. Ich trabte an und Napoleon fand schnell den Takt. Ich versammelte den Trab und Napoleon kam zur Versammlung. Dann der Wechsel zur Passage. Er schwebte durch die Bahn. Seine Passage ist echt der Hammer. Er hebt die Beine echt bis zur Waagerechten, dachte ich. Dann eine Piaffe. Die war eindeutig noch ausbaufähig. Also nach einem Handwechsel durch die ganze Bahn im starken Trab, der mich auch jedesmal umwarf (natürlich nicht wörtlich), gleich nochmal. Diesmal klappte es besser. Ich ließ ihn wieder in die Passage. Nach einer halben Runde ging ich auf die Mittellinien. Einmal bis zu C in Zick-Zack-Traversalen. Dann wechselte das Lied und es wurde ruhiger. Ich parierte zum Schritt und ließ ihn die Zügel ein Stück aus der Hand kauen. Er verlängerte seine Schritte und machte den Hals lang. Bald nahm ich die Zügel wieder kürzer und versammelte ihn wieder. Ich ritt eine Hinterhandwendung im Schritt. Dann neues Lied. Wieder Trab. Ich trabte also an und taversierte noch einmal durch die ganze Bahn. Napoleon war hoch konzentriert und arbeitete super gut mit. Dann noch eine Piaffe. Wieder verbesserte er sich und wuchs über sich hinaus. Noch eine Trabverstärkung. Dann wieder Passage. Er schwebte über den Boden und bog sich wunderschön. Dann kam mir eine Idee. Ich ging auf die Mittellinie. Tarvesalen in der Passage. Das war neu für Napoleon und er kam kurz aus dem Takt. Dann verstand er was ich wollte und gab sein Bestes. Natürlich klappte es nicht perfekt. Aber daran würden wir noch arbeiten. Dann noch einmal im versammelten Trab durch die Bahn und dann kam ein Galopplied. Napoleon galoppierte sofort an. Ich verstärkte den Galopp an der langen Seite und nahm ihn dann wieder zurück. Galopptraversalen waren angesagt. Er meisterte auch die ohne Probleme. Dann Zweierwechsel auf der Mittellinie. Er sprang eigentlich gut durch, sprang aber zwischendurch mit den Hinterhand nicht ordentlich mit. Ich war trotzdem zufrieden und probierte mich gleich an Einerwechseln. Die konnte er anscheinend besser als die Zweierwechsel, denn er hatte keine Probleme damit. ICh ritt noch zwei Galopppirouetten und verlangsamte dann wieder zum Trab. Ich ließ ihn die Zügel aus der Hand kauen und beendete damit die Dressurarbeit. Kurz darauf parierte ich zum Schritt. Ich lenkte Napoleon zum CD-Player und schaltete die Musik aus. Dann ritt ich ihn noch 10 Minuten trocken. Dann saß ich ab. Beim rausgehen holte ich noch die CD aus dem Radio und brachte ihn in den Stall. Es regnete immernoch. Im Stall angekommen sattelte ich ihn ab und stellte ihn dann unter das Solarium. ICh brachte Sase solange die CD wieder, die ich in der Box von Shining Knight fand. Dann holte ich Napoleon wieder ab und brachte ihn auf die Weide. Inzwischen hatte der Regen sich in ein leichtes Nieseln verwandelt. Er trabte, nachdem er noch eine Möhre bekommen hatte davon. Ich ging zurück zum Hof und suchte Alena. Bald fand ich sie im Verkaufspferdestall. Mir fiel ein großer Apfelschimmel auf. In dem Moment betrat Fabi den Stall. "Hallo", rief sie mir zu, "Was machst du denn hier?" "Ich habe meinen Hund gesucht.", antwortete ich und grinste. "Wer ist das denn?", fragte ich Fabi neugierig und deutete auf den großen Wallach. "Das ist Uriel. Du scheinst dich ja in ihn verguckt zu haben", sagte Fabi und lächelte. "Ja da hast du recht. Meinst du ich könnte ihn mal Probereiten?" "Klar. Komm einfach die Woche ncohmal zu mir." "Mache ich", antwortete ich fröhlich. Dann verabschiedeten wir uns und ich ging mit Alena zum Auto. Wir fuhren nach Hause und dort angekommen setzte ich mich vor den Fernseher und schaute mir die Wiederholung der Dressurkür von der DM an.

Endlich fertig :)
Zuletzt geändert von Lara am Freitag 1. Juli 2011, 11:54, insgesamt 1-mal geändert.
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von Anzeige » Sonntag 19. Juni 2011, 22:39



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Re: Traum von der DM

Beitragvon Aylien » Sonntag 19. Juni 2011, 22:48

Toller Bericht, man merkt voll das du ziemlich viel Erfahrung im Dressur reiten hast..sau cool! ;)
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Re: Traum von der DM

Beitragvon Fabienne » Montag 20. Juni 2011, 06:47

Super bericht echt! Aylien hat recht, man sprüt frömlich das du eine eingefleischte Dressurreiterin bist! Nur weiter so :D
Kindheit ist nicht von Geburt bis soundsoviel,
und von soundsoviel an Sind Kinder gross und räumen Kindisches weg.
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Re: Traum von der DM

Beitragvon Lara » Montag 20. Juni 2011, 20:05

naja so ne eingefleischte Dressurreiterin bin ich auch nicht...die Pferde, auf dem Hof, auf dem ich reite, sind leider ncih so Dressurbeganbt wie ich das gerne hätte :)
Aber da arbeite ich noch dran ;)
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