Ein nerviges Piepen riss mich aus meinem Schlaf. Ich sah auf die Uhr. Es war gerade dreiviertel acht. Heute war der große Tag gekommen, ich würde endlich in meine neue Wohnung einziehen. Ich stand schnell auf und ging ins Bad. Eine schnelle Morgentoilette und dann schnell meinen restlichen Kram einpacken. Das Meiste war schon in der neuen Wohnung. Ich hatte diese Nacht nur auf meiner Luftmatratze geschlafen. Die packte ich schnell ein, noch einige Sachen aus dem Bad und dann ab ins Auto.
Endlich bog ich in die Einfahrt. Mein neues Zuhause lag vor mir. Ich stieg aus, nahm mein restliches Gepäck und ging ins Haus. Oben angekommen schloss ich die TÜr auf und stand in meinem neuen Reich. Ich sah mich um. Im Schlafzimmer standen mein Bett und mein Schrank schon aufgebaut. Im Bad hatte ich ohnehin nicht viel zu tun. In der Küche stand die Einbauküche die ich übernommen hatte. Nur das Wohnzimmer sah noch alles ziemlich wild aus. Aber ich hatte jetzt keine Zeit zum Umsehen. Als erstes wollte ich auf den Hof fahren. Ich zog mir schnell Reitsachen an und fuhr wieder mit dem Auto los.
Nach 20 Minuten kam ich endlich an. Ich parkte mein Auto und stieg aus. Als ich mich kurz umgesehen hatte kamen auch schon Fabi und Jordyn auf mich zu, um mich zu begrüßen. Auf einmal schoss hinter ihnen Alena hervor um mich schwanzwedelnd zu begrüßen. "Hallo meine Kleine, na hast du mich schon vermisst?", fragte ich lachend. "Herzlich Willkommen", sagte Fabi zu mir. "Wir hoffen, dass du dich hier sehr wohl fühlst", fügte Jordyn hinzu. Ich lachte und antwortete: " Ganz bestimmt." Jordyn musste schon wieder los, also zeigte mir Fabi wo Napoleon und Ariadne inzwischen untergebracht waren. Ich hatte mich vor einer Woche bei Probereiten für die Beiden entschieden. SIe hatten mich von der ersten Sekunde an bezaubert. "Na ihr schönen", begrüßte ich die beiden. "ICh lass euch dann mal allein. Ihr kommt ja miteinander klar", sagte Fabi und verschwand. Als erstes beschloss ich Ariadne zu putzen. Ich legte ihr das Halfter an und führte sie zum Putzplatz. Dort angekommen band ich sie an und began sie gründlich zu putzen. NAch etwa 20 MInuten war ich fertig und beschloß einen kleinen Ritt zu wagen. Ich sattlete sie und ging mit ihr zur freiluft Reithalle. Ich ging hinein und saß auf. Ich ritt sie ein paar Minuten im Schritt mit großen Biegungen. Dann trabte ich an und sie verfiel in einen federleichten Trab. Sie begann langsam an den Zügel zu kommen und ich ritt immer engere Wendungen mit ihr. Ariadne wurde richtig beweglich und ging gut am Zügel. Ich wollte einen kleinen Galopp ausprobieren und gab ihr die Hilfen dazu. Sie verfiel in einen leichten schwungvollen Galopp. ich ritt einige Zirkel mit ihr und parierte sie dann wieder durch. ICh ritt noch ein paar Minuten im Trab bevor ich Ariadne zum Schritt verlangsamte und sie zum Abschluss noch einige Runden am langen Zügel gehen ließ. Ich stieg wieder ab und führte sie zum Putzplatz. Ich sattelte sie ab und kratzte nocheinmal die Hufe aus. Dann gab ich ihr ein Leckerli. "Das hast du gut gemacht meine Süße", sagte ich zu ihr und brachte sie dann auf die Weide. Als nächstes war Napoleon an der Reihe. Ich holte ihn aus der Box. Alena hatte die ganze Zeit mit bei ihm in der Box gelegen. Sie lief uns hinterher als ich ihn zum Putzplatz führte. Dort wurde auch er einer ausführlichen Reinigung unterzogen. Ich wollte auch mit ihm nur einen kleinen Kennenlernritt unternehmen. Ich sattelte ihn und beschloss einen kleinen Ausritt zu machen. Alena kam natürlich mit. Ich ritt einen langen weichen Waldweg entlang. Nach einigen MInuten trabte ich an. NApoleon wurde immer schneller. Anscheinend war er schon lange nicht mehr im Gelände gewesen. Ich nahm ihn zurück und er ging in einem ordentlichen Tempo. ich parierte wieder zum Schritt und verließ den Wald. Eine Große Wiese lag vor mir. NApoleon begann zu tänzeln. Anscheinend hatte er Lust auf einen kleinen Galopp. Ich nahm die Zügel auf und galoppierte ihn an. Es war herrlich. Wir flogen förmlich über die Wiese. Doch sie war viel zu schnell zu ende und ich musste Napoleon zurücknehmen. Ich ließ ihn im Schritt gehen und ritt zurück zum Hof. Alena schien ziemlich erschöpft von der langen Galoppstrecke. Wieder am Hof angekommen sattelte ich Napoleon ab und putzte noch einmal schnell drüber. Dann entließ ich auch ihn auf die Weide. Alena sah mich erwartungsvoll an,was nun passieren würde. "Komm Süße", sagte ich zu ihr,"wir fahren wieder nach Hause und packen noch ein bisschen aus."
