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Coconut Teil 4: Tierarztängste....




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Coconut Teil 4: Tierarztängste....

Beitragvon Aylien » Dienstag 12. Juli 2011, 21:55

Coconut Teil 4: Tierarztängste….

Ich war ziemlich beschäftigt gewesen die letzten Tage, eine ganze Woche war vergangen und heute musste ich mich mal wieder um Co kümmern. Er hatte sich schon toll entwickelt und Fabi hatte mir erzählt das er generell im großen und ganzen relativ ruhig geworden war. Na ja er war ja auch brav, aber Tierärzte, so ganz davon überzeugt war ich dann doch noch nicht. Ich saß wieder einmal am Frühstückstisch, Philipp war schon zum Fußball Training. Er hatte alles stehen und liegen gelassen und ich hatte die Ehre seine Handtücher und Boxershorts wegzuräumen. Ich holte die Post, lauter Prospekte und eins viel mir ins Auge. Der neue Porsche 911. Ich fing schon wieder an zu schwärmen, aber warum bekam ich das überhaupt. Ich wusste er war unerreichbar und dann musste mich diese blöde Firma auch noch quälen. Ach ja, jeder wusste doch das das Leben ungerecht war. Grinsend warf ich das Prospekt auf den Küchentisch und verschwand für eine Weile im Schlafzimmer. Machte noch schnell die Betten und schlüpfte dann in die neue Reithose. Schnell die Bluse drüber und Weste, es sah windig draußen aus. Das Telefon klingelte und Herbert war dran, ich wollte mich heute nochmal mit ihm treffen. Er sollte ein paar Übungen mit Co machen. Ich ging noch schnell in die Küche und schnibbelte ein paar Karotten und Äpfel zurecht. Diese sollten als Leckerlis für Co nachher dienen. Dann schnappte ich mir die Autoschlüssel und zerrte mich in die Reit Stiefeletten.

Auf Pandora war eine toten Stille, entweder lag es daran das niemand da war, oder es war einfach ein ruhiger Tag. Unheimlich fande ich, aber ich gewöhnte mich schnell an die Stimmung hier. Es war kurz vor halb elf, um halb zwölf würde Herbert hier eintreffen. Ich wollte Co erst einmal durchchecken, ob er wirklich in Ordnung war und sich nicht drastisch verändert hatte. Ich lief zur Box und lehnte mich an seine Box, dort schaute er mich eine zeit lang einfach nur an und schnupperte an meinem Arm herum. Er war neugierig und roch auch schon die Äpfel und Karotten.
,, Ja ja, die bekommst du vielleicht später, das kommt ganz auf dich drauf an. Also Co kanns los gehen?", ich fraget vorsichtshalber. Also zog ich ihm ein halfter drüber und lief zum Putzplatz. Während ich seine fesseln sauber machte, stöberte er in meiner Putz box herum. heute war er ziemlich kindlich, alles genau beobachten. Ich lächelte und kratzte noch die Hufen aus. Dann holte ich eine Longe und einige Planen. Ich lief mit ihm zum Roundpen, wo ich ihn rennen ließ, an der Longe. Er galoppierte schön im Kreis und schreckte auch vor den Planen nicht zurück. Ich lobte ihn, das Vertrauen war nicht verloren gegangen.
,, Super, und noch ein letztes Mal.", spornte ich ihn weiter an und parierte ihn durch. Co kam auf mich zu und holte sich ein Leckerli ab. Also er war gut drauf, bei mir zumindest, mal sehen ob sich die Stimmung in den nächsten 20 Minuten noch schlagartig ändern würde. Ich hörte schon von hier hinten die quietschenden, ratternden Reifen von Herbert. Sein Auto war auch nicht mehr das neuste und seine Parkkünste waren fraglich. Ich ging als zurück zum Putzplatz. Er stand schon da. o wurde schon etwas hippeliger. Ich konnte ihn jedoch beruhigen.
,, Hallo Herbert, schöner Tag nicht wahr?", fragte ich undreichte ihm die Hand. Er nickte zufrieden und sah dich Co an.
,, Wenn ich an das letzte Mal denke muss ich sagen wow…du hast ihn zu einem Pferd gemacht."
,, Na ja er hat schon noch Angst die Arbeit ist noch längst nicht getan.", meinte ich und band ihn an. Co schaute Herbert neugierig an und schnaubte tief, er pustete die Nüstern auf und fing an zu scharren. Ich streichelte ihn. Dann gab ich Herbert das Zeichen ehr zu kommen, Co wich ihm aus und hüpfte zur Seite.
,, Okay bleib stehe und nehm das.", sagte ich du gab ihm die Tüte mit dem Gemüse und Obst. Co schaute mich hilflos an.
,, Nein ich Hab sie nicht mehr, er hat sie. Na los hol sie dir.", sagte ich und ging einige Schritte bei Seite. CO streckte seinen Hals in Herberts Richtung und ging einen winzigen Schritt auf ihn zu. Dann überwand er sich und ging auf ihn zu, bliebt vor ihm stehen und schmatzte als er den Apfel endlich ins Maul bekam. Ich lächelte und jetzt fing Herbert ihn sanft zu streicheln.
,, geht doch.", sagte ich und zog Herbert wieder zurück.
,, Gut dann könne wir jetzt einen Schritt weiter und gehen auf den Platz, ich hab das was aufgebaut. Herbert folgte mir und ich führte Co zum Platz. Dort standen Tonnen, Stangen lagen auf dem Boden und auch Eimer und zwei, drei Slalomstangen. Ich hatte heute eher weniger zu tun, nur beobachten und Co unter die Lupe nehmen. Ich erklärte Herbert alles und er nahm Co an den Strick, mit Sicherheitsabstand und ging durch den Parcours. Das klappte doch anfangs wirklich gut, nur bei den Tonnen wich Co noch etwas Herbert aus. Aber er versuchte es immer und immer wieder. Es klappte besser als ich erahnt hätte und war nach einer halben Stunde intensiver Arbeit sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Co hatte endlich eingesehen, dass Herbert als Arzt nichts schlimmes war, aber da waren ja noch die ärztlichen Auftreten und das Zubehör. Wir gingen zurück und jetzt kam es drauf an. Wie würde Co reagieren, wenn er die Spritze in Herberts Hand sehen würde. Er ging zum Auto, holte einen großen braunen Koffer. Erst stelle ich ihn auf den Boden, Herbert hielt Co am Strick fest. Falls wenn er sich erschrak, eine Möglichkeit hatte weg zu rennen. Co ging einen Schritt zur Seite, ging dann aber auf die Tasche zu und beobachtete sie eine ganze Weile.
,, Okay Herbert, ich nehm ihn du holst dein Zubehör." Co schaute ihm zu, erst eine Schere, dann Medikament boxen, da erschrak er sich etwas, aber war nicht allzu schlimm. Co achtete auf jedes kleinste Geräusch und Form. Als letztes kam die Spritze, er schreckte hoch und wurde unruhig, wich sofort bestimmt zwei Meter zurück. ich konnte ihn beruhigen, aber er wagte keinen Schritt Mehr näher an Herbert heran. ich ließ Herbert auf ihn zu kommen, ohne Spritze. Co schaute, wurde unsicher und stieg dann. Ich konnte Co nicht mehr halten, doch was dann passierte machte mich etwas schlagfertig. Er hielt an, blieb für einige Minuten vor Herbert stehen uns starrte ihn an.
,, Okay, was soll ich tun?", fragte er hilflos. Ich schaute ihn genau an und runzelte die Stirn.
,, nichts, warte einfach…", ich zögerte. Co ging einen Schritt auf ihn zu, streckte sich, dann wendete er sich jedoch ab und galoppierte davon. Ich war entsetzt. das war merkwürdig, er hatte ihn respektiert, für einen Moment sogar alles vergessen, aber die Spritze holte ihn zurück zu der Angst. das hieß nichts anderes, als das Co doch noch das Vertrauen besaß, er hatte den Willen, aber ihn holte die Angst immer wieder ein. Ich beendete somit den Tag und schickte Herbert dankend nach Hause. Ich fand Co später am seinem Stall wieder, er atmete ruhig und senkte seinen Kopf.
,, Du erstaunst mich. Das kriegen wir schon hin. Versprochen.", sagte ich und streichelte ihm. Diesmal war es nicht so das die Besitzer der Pferde mich um Hilfe baten, es war als würde Co selbst nach mir rufen und meine Hilfe anfordern. es klang komisch, aber war so. Er hatte den Willen etwas zu ändern, er brauchte meine Hilfe und die konnte ich ihm geben. Mit seinen braunen, treuen Augen schaute er mich an und schnaufte. Ich stellte ihn zurück in die Box, gab ihm noch ein paar Leckerlis und lief letzt endlich zurück zum Auto….Zu Hause bekam ich erst einmal einen Schock. Die ganzen weißen Fliesen im Flur waren voller Dreck und Grasresten. Die Kickschuhe neben dem Esstisch abgestellt und aus dem Wohnzimmer kam lautstarke Musik.
,, Philipp….!", schrie ich und seufzte. Männer und Pflichten, man konnte glauben diese Wort gab es in ihren Wortschätzen überhaupt nicht.
Aylien
 
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von Anzeige » Dienstag 12. Juli 2011, 21:55



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Re: Coconut Teil 4: Tierarztängste....

Beitragvon Fabienne » Dienstag 12. Juli 2011, 22:01

Sehr interessanter Bericht! Hat echt spass gemach tihn zu lesen :)
Kindheit ist nicht von Geburt bis soundsoviel,
und von soundsoviel an Sind Kinder gross und räumen Kindisches weg.
Kindheit ist das Reich,
darin niemand Dir stirbt.
Breaking Dawn
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Fabienne
 
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