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Mermaid: Vertrauen gewinnen….Teil 2




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Mermaid: Vertrauen gewinnen….Teil 2

Beitragvon Aylien » Dienstag 12. April 2011, 21:16

Mermaid: Vertrauen gewinnen….Teil 2

Der nächste Tag folgte sogleich. Es war Mittag und ich zog mich gemütlich an. Ich war ziemlich gespannt wie Mermaid heute drauf war. Schlechter oder besser? Doch um die schlaflose Nacht deswegen endlich aufzulockern machte ich mich schnell auf den Weg nach Pandora. Ich hatte Melody und Luna beide zu Hause gelassen. Ich konnte mich nicht auf beides gleichzeitig konzentrieren und die zwei waren sowie so noch so aufgedreht und jungspuntig, dass ich das niemals aushalten würde. Phillip hatte die Ehre die Beiden den restlichen Tag zu beschäftigen. Ich fand Mermaid wieder in der Box vor, mir erschien sie ganz ruhig. Ich öffnete die Boxentür. Nichts passierte, die stand mit dem Kopf zur Ecke gedreht und ließ ihren Hals hängen. ,, Hey Mermaid….", sagte ich und versuchte ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie regte sich nicht. ,, Hey du!", sagte ich trat näher. Sie schnaubte fest und hob langsam den Kopf, aber nicht weit nur das sie mich etwas anschielen konnte. Ich streckte meine Hand zu ihr und kam auf sie zu. Sie zuckte kurz und dann ging alles ganz schnell. Sie drehte sich einmal um 90 Grad und trat nach mir. ,, He!", schrie ich, doch verzog mich zur Tür, dort hob ich die Hände und rief ihren Namen. Sie erstarrte und atmete heftig ein und aus. Sie starrte mich an, wie ein Stier vor seinem Kampf. Egal was ich jetzt noch tun würde, es würde nichts bringen. Also hieß es für heute wohl wieder in den Roundpen. Das weitere würde sich dann noch ergeben. Ich holte also das Halfter und einen langen Strick daran. Ich halfterte Mermaid auf, die sich etwas beruhigt hatte und führte sie mit Abstand zum Roundpen. Sofort galoppierte sie durch das Tor, sodass ich den Strick nicht mehr halten konnte. ,, Shit!", ich hatte mich an dem Strick die Hand verbrannt und sie schmerzte. ,, Verdammt Mermaid!", fluchte ich und sammelte sie schnell ein, schloss das Tor und ließ den Strick von ihr ab. Ich scheuchte sie ein paar Mal um die Bahnen und ließ sie zum stehen kommen. Ich schaute sie nicht an, drehte ihr den Rücken zu. Sie sollte auf mich zukommen, nicht ich zu ihr. Aber mit schnellem Erfolg hatte ich nicht so oder so nicht gerechnet, also hob ich die Hand und sie trabte an. Sie schwitzte schon jetzt. Ich seufzte und atmete tief ein. Nochmal gab ich ihr das Zeichen zum Galopp. Irgendwann hielt ich sie an, sie schien ruhig zu sein und sogar entspannt. Ich drehte mich wieder und kurze Zeit später spürte ich den warmen Atem in meinem Nacken. Jedoch drehte ich mich nicht um, sondern ging einige Schritte nach rechts, sie folgte mir. Ich musste grinsen. Dann nach links und wieder hörte ich ihre Schritte, nah hinter mir. Ich blieb stehen, sie stupste mich an. Nochmal ging ich einige Schritte im Roundpen. Erfolg. Mermaid folgte mir auf Schritt und Tritt, sie schien mich endlich anzuerkennen und diesmal hatte ich auch das Gefühl es würde halten. Ich drehte mich zu ihr und streichelte ihr über die Nase. ,, Super, siehst du ich bin nicht so böse wie du denkst! Ich will dir nur helfen!" Sie schnaubte und schlotzte meine Handfläche ab. ,, Na also!" Ich ging also noch einen Schritt weiter und konfrontierte sie mit der ersten Probe, die sie ängstigen sollte um zu schauen ob sie mir ein wenig vertraute. Ich nahm eine Plastikplane, die am Rand lag und legte sie in die Mitte des Platzes. Raschel Raschel. Mermaid schaute neugierig und ihre Nüstern weiteten sich. Ich wusste sie wollte abhauen, denn hinzu kam ein Wind, der die Plane auffliegen ließ. ,, Na schön, beruhige dich. Nur eine Plane, die etwas raschelt!", sagte ich mit ruhiger Stimme. Ich hielt sie am Strick fest und ging langsam auf die Plane zu. Kurz davor blieb sie stehen und stieg halber. ,, Hola!", sagte ich und Mermaid kam wieder neben mich. Sie war aufgedreht und irgendwie schockiert. Ich ging einen Kreis und steuerte nochmal auf die Plane zu. Der erste Schritt ar getan, sie stand auf der Plane und trabte dann ganz schnell drüber, aber nur zur Hälfte, dann wich sie nah links aus. ,, Gut…immerhin!", lobte ich sie. Ich versuchte das Ganze noch ein zwei mal und am Ende klappte es sogar. Ich hatte es geschafft, der erste Fortschritt war getan, aber die harte Arbeit stand noch bevor, denn mein Vertrauen hatte Mermiad noch nicht. Jetzt respektierte sie mich zwar, aber sie vertraute mir noch nicht. Das sollte aber für heute reichen. Ich führte sie aus dem Roundpen und band sie am Putzplatz an und zum ersten Mal konnte ich sie putzen, zwar noch nicht alles ohne jegliche Regung, aber einige Stellen waren danach wieder hell. ,, So das wars.", sagte ich und stellte sie in die Box. Mermaid ging sofort von mir weg und stellte sich wieder in die Ecke, zickte noch kurz das Pferd nebenan an und stellte sich wieder stur. ,, Du bist vielleicht ein, bis morgen!", sagte ich und ging. Ich packte noch alle zusammen, begrüßte meine Pferde und stieg ins Auto. Zu Hause musste ich erst mal meine Hand kühlen, doch weiter als eine leichte Verbrennung war es nicht. Während der Fahrt dachte ich schon an den nächsten Tag. Was kam wohl als Nächstes?
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Re: Mermaid: Vertrauen gewinnen….Teil 2

Beitragvon Jordyn » Mittwoch 13. April 2011, 16:58

Schöner Bericht, Aylien, hoffe deiner Hand geht es besser ;-)
Tu aus das Licht und dann; tu aus das Licht.
Doch hab ich Dein Licht ausgetan,
Nie find ich den Prometheusfunken wieder,
Dein Licht zu zünden.

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