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Die Vergangenheit holt einen immer ein...




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Die Vergangenheit holt einen immer ein...

Beitragvon Sase » Montag 18. April 2011, 22:07

Ein erneuter Morgen an dem ich alleine aufwachen musste. Jason wurde die Nacht für einen Notdienst in die Klinik gerufen, naja was soll’s. Da ich die restliche Nach nicht mehr schlafen konnte, stand ich schon früh um acht auf. Ich stellte mich an das Fenster im Schlafzimmer und zog das Rollo hoch, sofort taten mir meine Augen weh. Draußen war das schönste Wetter. Der Himmel war strahlend blau und die Sonne schien. „Schau‘ mal, Nicci!“, sagte ich zu meiner Hündin, die noch verschlafen im Korb lag. Jedenfalls ging ich dann ins Bad und kümmerte mich um die morgendliche Hygiene. Ich putzte mir die Zähne, band meine Haare zusammen und schwang mich in meine Reitklamotten. Auf Frühstück hatte ich heute keinen großen Hunger, also trank ich nur einen Orangensaft. Dann setzte ich mich an meinen Laptop, um nach den verschiedensten Besorgungen für die Hochzeit zuschauen. Die Ringe hatte ich jetzt bestellen lassen, Jason gefielen sie auch. Nachdem schon wieder eine Stunde vergangen war, klingelte es an der Tür. Auf einmal war Nicci putzmunter, denn sie rannte schnurstracks zur Tür. „Erwarten wir jemanden?“, sagte ich zu ihr und ging zur Tür. Tiertransport? Muss ich das verstehen? An der Straße stand ein Transporter mit dieser Aufschrift und vor mir ein junger Mann mit einer Transportkiste vor seinen Füßen. „Saskia Richter?“, fragte er. „Ähm ja!“, antwortete ich und wusste immer noch nicht, was das hier darstellen sollte. Auf einmal hörte ich ein Bellen, das Bellen kam aus der Box und es kam mir sehr bekannt vor. „Hier eine Unterschrift, bitte.“, der Mann hielt mir ein Stück Papier hin und ich tat ihm den „Gefallen“. „Danke! Schönen Tag wünsche ich Ihnen noch.“, höflich! „Danke, gleichfalls.“, er nickte und ging zu seinem Transporter zurück. An der Box war eine Karte. Diese Handschrift war von meiner Mom! „Hallo mein Kind! Das kleine Tierchen in der Box hat dich zu sehr vermisst, aber leider fanden wir keine Möglichkeit zu dir in den Norden zu fahren. Also mussten wir es so machen. Ich wusste, wie traurig du warst, weil du sie nicht mit zum Studium nehmen konntest. Kümmer dich gut um sie. Mom & Dad.“, habe ich da gerade richtig gelesen? Ich öffnete die Box und wer kam da heraus? Meine Lilly. Ich habe bestimmte die ganze Nachbarschaft zusammen geschrien, aber das war mir egal. Ich war so glücklich und Lilly anscheinend auch. Sie kannte mich auch noch, denn sie begrüßte mich mit einer Freude. Ich konnte es gar nicht glauben. Hoffentlich verstand sie sich mit Nicci, sonst könnte das ein großes Problem darstellen. Also ging ich mit meiner „neuen“ Hündin in mein Haus und sofort stürmte sie auf Nicci zu. Oh je, Hals und Beinbruch, dachte ich mir. Beide beschnuffelten sich ausgiebig, aber sie schienen sich zu vertragen, jedenfalls jagten sie sich gegenseitig durch das Haus und spielten zusammen. Die schienen auch ohne mich klar zu kommen. Jedenfalls schnappte ich meine Autoschlüssel und fuhr nach Pandora.
Dort angekommen führte mich mein Weg zur Koppel. Ich wollte meinen Kleinen besuchen. Seit ein paar Tagen nach seiner Geburt steht er mit Vicky auf der Weide, zusammen mit den anderen Fohlen, wie Aurea Olena und Nephilim. Ich muss sagen, dass alle sich irgendwo ähnelten. „Vicky!“, rief ich der Stute zu und sie kam auf mich zu getrottet. Zur Begrüßung bekam sie ein Apfel von mir, den sie genüsslich zermalmte. Klein Vic kam gleich hinterher gesprintet. „Na Kleiner! Du siehst deinem Papa so ähnlich!“, sagte ich zu dem winzigen Hengst, der jetzt neben seiner Mama stand. Schon jetzt hatte ich das Gefühl, dass er wieder ein paar Zentimeter gewachsen ist, was natürlich nur totale Einbildung war. Aber eins sah man. Sein Fell wurde von Tag zu Tag heller, es stand fest, dass er nicht so dunkel blieb. Nach einer Viertelstunde bei meinem Pferdenachwuchs ging ich zurück zum Hof.
Dort traf ich auf Fabi, die gerade dabei war ihre Pferde fertig zu machen. Sie stand mit Chardy und Bandito beim Putzplatz, anscheinend würde sie auf Turnier gehen. „Wohin geht’s denn, Madame?“, fragte ich sie, während ich auf sie zuging. „Ein Turnier in der Umgebung. M-Dressur mit Chardy und ein S-Springen mit Bandi.“, ich grinste sie an und umarmte sie zur Begrüßung. „Viel Glück!“, sie grinste mich dankend an. „Der Kleine macht sich ganz schön, oder?“, fragte ich sie. „Oh ja, sehe ich auch so! Ich war vorhin auch bei den Beiden.“ … „Ich werde mich dann auch mal um meine Pferde kümmern, bis später und ich drück‘ dir die Daumen!“, zur Verabschiedung drückte sie noch einmal fest und ging dann in den Stall. Zuerst ging ich zu meinem frischgebackenen Papa. Ich wollte heute an seiner Springausbildung feilen. „Hallo Hübscher!“, er begrüßte mich mit einem Schnauben. Auch ich bot ihm einen Apfel an, der natürlich innerhalb von Sekunden verspeist war. „Na los, dann wollen wir mal arbeiten!“, ich halfterte meinen Hengst auf und führte ihn zum Putzplatz… (zu lesen in Shine's Springausbildung: L auf M).
…bei Peach angekommen, wusste ich noch nicht so wirklich, was ich mit ihr machen sollte. Ich setzte mich erst einmal zu ihr in die Box. Sie streckte ihren Kopf zu mir runter und ich lehnte mich an ihren Kopf. Unser Vertrauen zueinander wurde von Tag zu Tag größer, worüber ich sehr stolz war. Die Parelli-Lektion von Fabi trug natürlich dazu bei. Auf einmal hörte ich wie die Stalltür aufging und jemand die Gasse entlang lief. Die Person lief einmal hin und wieder zurück. Irgendwie schien sie sich nicht ganz auszukennen. „Warte Peach, ich schau‘ mal nach!“, ich strich meiner Stute über ihre Blesse und stand auf. Ich öffnete leise die Boxentür und schaute heraus. Am Stalleingang stand ein Mann, ein ziemlich junger Mann. Vielleicht sogar in meinem Alter? Auf einmal drehte er sich um, und mich traf bald der Schlag. Ich schloss die Tür, leider etwas zu laut und ließ mich ins Stroh fallen. Hoffentlich hatte er mich nicht gehört! Ich kannte diesen Jungen, sehr gut sogar. Was wollte er hier? Ich hörte die Schritte, die langsam auf die Box zukamen. Die Boxentür ging auf und Peach schnaubte unruhig, sie mochte keine Fremden. „Hallo?“, fragte diese allzu bekannte Stimme. „Ähm hallo!“, sagte ich unsicher und stand auf. Hoffentlich erkennt er mich nicht, dachte ich mir. Falsch gedacht. „Sase?“, fragte der junge Mann. Ich nickte nur und schaute verlegen zur Seite. Er sah immer noch verdammt gut aus und hatte sich kaum geändert. Er grinste…dieses verführerische Lächeln, welches mich damals schon um den Finger gewickelt hatte. „Felix, was tust du hier?“, sagte ich, mit einem wahrscheinlich nicht so freundlichem Unterton. Er schaute mich verdutzt an. Felix…Felix war meine große Liebe. Ganze zwei Jahre war ich mit ihm zusammen, er war einfach perfekt, wir waren einfach perfekt. Seit er in der 11. Klasse an unsere Schule gekommen ist, hatte ich nur noch Augen für ihn und ziemlich schnell hat er mich auch verführt bekommen. „Ich bin auf der Suche nach einem Pferd, du?“, was? Er reitet? „Ich wohne hier in der Nähe und meine Pferde stehen hier.“, er blickte auf meine Stute hinter mich. „Deins?“, ich nickte und trat ein Stück zur Seite. Schon jetzt fühlte ich mich so vertraut in seiner Umgebung. „Schickes Tier!“, ich grinste ihn an. „Zeig mir deine anderen Pferde!“, ich nickte und führte ihn aus dem Stall. Schon jetzt lachten wir wieder und die Zeiten von damals waren wie weggeblasen. Nur er (und natürlich ich) wussten, was damals passiert war. Alles war super, doch auf einmal wurde er rasend eifersüchtig. Auf alles und jeden! Selbst auf meine Eltern. Er fing an mich zu schlagen, und das nicht nur einmal. Aber ich konnte ihn nicht verlassen, ich liebte ihn zu sehr. Doch irgendwann hat er mich fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel, mein Körper übersät mit blauen Flecken…sollte jetzt alles vergessen sein?
Wir gingen zusammen zur Koppel, ich zeigte ihm Shine und seinen Nachwuchs, klein Vic. Er war stolz, auf mich? Theoretisch konnte ich auch stolz sein, aber wieso musste mir das ausgerechnet der verhasste Ex sagen? Ich hatte solange gebraucht, um über ihn hinweg zu kommen. Jason half mir dabei. Er gab mir wieder den Lebensmut. Wieso holte die Vergangenheit mich wieder ein? „Du hast es echt geschafft.“, wie meinte er das? Ich schaute ihn fragend an. „Deine Pferde, dein Leben, dein Job.“, ich grinste ihn dankend an. Komisch, dass er mich noch nicht auf meinen Beziehungsstatus ansprach. Mein Verlobungsring schien er noch nicht gesehen zu haben. Aber seine Stimme, dieser vertraute Klang tat so gut. Verdammt, was machte ich hier? „Du hast dich kein Stück verändert. Du bist immer noch wunderschön, wenn nicht sogar noch schöner.“, der Hauch seiner Stimme streifte mein Gesicht, mir wurde schwummrig. Er nahm seine rechte Hand und strich mit dieser über meine Wange. Ich fühlte mich pudelwohl, ich lehnte mich an seine Hand. „Ich habe dich vermisst.“, hauchte er wieder. Nein, er konnte jetzt nicht mein Leben durcheinander bringen. Nicht jetzt! Er kam mir immer näher, NEIN! Ich befreite mich diesmal selbst aus dieser Situation, schnell rannte ich weg. Rennen, einfach rennen! Irgendwann kam ich bei einer Weide an, ich ließ mich fallen und lehnte mich an den Baumstamm. Mein Kreislauf hielt das nicht stand, ich sackte zusammen und brach in Tränen aus. Es stellte sich nur eine Frage. Wieso?

Der nächste Teil folgt bald. :)
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Re: Die Vergangenheit holt einen immer ein...

Beitragvon Fabienne » Montag 18. April 2011, 22:23

Lass dich nicht von ihm einwicklen. Und hey wenn er dir zu nahe kommt dann haue ich dem einen runter!! Ich werde Dean bescheid sagen dass er ein Auge auf dich haben soll... Und wenn er dir zu nahe kommt, dann hat er nen Problem :)
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und von soundsoviel an Sind Kinder gross und räumen Kindisches weg.
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Re: Die Vergangenheit holt einen immer ein...

Beitragvon Sase » Montag 18. April 2011, 22:25

Du bist süß. :)
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Re: Die Vergangenheit holt einen immer ein...

Beitragvon Fabienne » Montag 18. April 2011, 22:40

Nee bin ich nicht. Ich passe nur auf meine freundin auf!!! :)
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Re: Die Vergangenheit holt einen immer ein...

Beitragvon Sase » Donnerstag 21. April 2011, 15:39

Wieso kam er ausgerechnet jetzt? Jetzt wo alles so perfekt war. Die Hochzeit mit meinem Traummann, meine Pferde, mein Job, … ich schüttelte den Kopf und versuchte den Typ zu vergessen. Die Tränen auf meinen Wangen wischte ich mir mit einem Taschentuch weg, dann stand ich auf und ging bedrückt zurück zum Hof. Hoffentlich musste ich Felix nicht noch einmal über den Weg laufen, hoffentlich. Jetzt jedenfalls musste ich mich ablenken, also ging ich in den Stall zu Peach.
„Na, Süße!“, sagte ich, während ich die Boxentür öffnete. Ich vergrub mein Gesicht in ihrer Mähne, irgendwie konnte ich den Kerl doch nicht aus meinem Kopf verbannen. Dann hörte ich Jason’s und Dean’s Stimme. „Das war echt der Hammer, wo hast du das aufgetrieben?“, fragte Dean. „Tja, es war eine Überraschung für dich, da werde ich dir das sicherlich nicht verraten!“, Beide brachen in Gelächter aus. Anscheinend sprachen sie über Dean’s Junggesellenabschied. Wenigstens hatten die Beide gute Laune. Wie es natürlich kommen musste, entdeckte mich Jason bei meiner Stute. „Warte mal.“, sagte er zu Dean. „Schatz?“, sagte er zu mir, während er die Box betrat. Ich versuchte ganz normal zu wirken. „Hallo, Schatz!“, ich ging auf ihn zu und gab ihm ein Kuss, natürlich wusste er, dass es mir nicht „gut“ ging. Er sah die Tränen in meinen Augen. „Was ist passiert? Hast du geweint?“, ich schüttelte nur den Kopf. „Ich sehe wie schlecht es dir geht, erzähl es mir!“, ich antwortete gar nicht mehr darauf. Er nahm mich an der Hand, aber ich riss mich los. „Lass mich doch einfach mal in Ruhe, bitte!“, er hob abwehrend die Hände, aber blieb trotzdem hier. Ich halfterte meine Stute und verließ den Stall, in der Hoffnung, dass Jason mir nicht folgen würde.
„Es tut mir so leid, Peach! Aber ich glaube ich bin nicht mehr im Stande zu reiten. Reicht longieren heute auch?“, sie schnaubte, hoffentlich war das ein Ja. Ich holte die Putzkiste und machte mich an die Arbeit. In groben Zügen strich ich ihr mit der Kardätsche über’s Fell. Durch das trockene Wetter der letzten Tage, flog mir der Staub nur so um die Ohren. Nicht anders war es bei den Beinen. Dafür befand sich nicht viel Dreck in ihren Hufen, wie auch? Wenn alles steinhart ist. „Du siehst ja wenigstens etwas ansehnlich aus, hm Süße?“, sie schaute mich aus ihren großen Augen an. Vorsichtig strich ich über ihre Blesse. Schnell holte ich die Longe und ihre Trense. Longiert wird sie heute ohne jegliche Hilfsmittel, mal schauen wie sie sich da so macht. Ich trenste sie auf, machte aber die Zügel ab und klinkte die Longe ein. Dann nahm ich die lange Longierpeitsche und ging mit Peach zum Longierzirkel.
Ich positionierte mich in der Mitte und schickte Peach nach außen. Ihr machte das Wetter auch zu schaffen, denn mit großen Schritten trottete sie nur so dahin. So faul wie heute hatte ich sie noch nie erlebt. Mal schaute sie nach rechts, mal nach links. Aber schon jetzt ging sie schön vorwärts/abwärts, sie war locker! Trotzdem ließ ich sie noch einige Minuten Schritt gehen, bei der Hitze wollte ich sie nicht überbelasten. Nach zehn Minuten gab ich ihr das Kommando „Trab“ und half etwas mit der Peitsche nach. Peach „sprang“ in einen flotten Trab und schüttelte mit dem Kopf. Sie war etwas zu schnell unterwegs, weswegen sie sich auch nicht entspannen konnte. „Ruhig, Mädchen!“, sagte ich leise zu ihr. Schon wurde sie um einiges langsamer, und sie ließ auch ihren Kopf hängen. „Brav.“, lobte ich sie, während sie eine Runde nach der anderen drehte. Nach ein paar weiteren Minuten ging sie wieder vorwärts/abwärts, außerdem nutzte sie heute ihre Hinterhand enorm. Anscheinend hatte sie heute einen dressurgeprägten Tag, denn ihre Bewegungen sahen umwerfend aus! Schließlich ließ ich sie in Ruhe angaloppieren, aber das verstand sie nicht so wirklich. Sie sprintete erst einmal los und zeigte ihre schönsten Freudensprünge. Nach ein paar Runden hatte sie sich beruhigt und sie galoppierte im gleichmäßigen Tempo, natürlich Innengalopp! „Geht doch, kleine Zicke!“, sagte ich zu ihr und daraufhin wieherte sie. Ich musste grinsen. Wenn sie was nicht verstand, aber das Wort „Zicke“ verstand sie immer. Während sie auch im Galopp immer lockerer wurde, kam jemand an den Zaun: Felix. Na super! Ich versuchte ihn zu ignorieren. Schließlich ließ ich Peach in den Schritt durchparieren und ging zu ihr. Ich klinkte die Longe aus und in die andere Seite wieder ein, Zeit für einen Handwechsel. Auf der anderen Hand tat ich alles wieder genauso. Ein wenig Schritt, dann Trab und zum Schluss etwas Galopp. Da sie im Galopp wieder „abspaßten“ musste, hatte sie schon etwas geschwitzt. Zum Ende hin ließ ich sie noch einige Runden Schritt gehen, dann klinkte ich die Longe aus und ließ sie sich wälzen. Ich stellte mich an den Rand. „Schöne Gänge hat deine Stute.“, hörte ich auf einmal Felix‘ Stimme sagen. Ich schaute ihn ohne einen Kommentar an und sammelte Peach wieder ein. Ohne einen Ton zu verschwenden ging ich an Felix vorbei, schnurstracks zum Putzplatz, wo Jason gerade Capo absattelte.
Ich sah schon wieder wie Felix mir folgte. Nicht schon wieder! Ich kümmerte mich weiter um meine Stute, trenste sie ab und brachte ihr Zeug in den Spind. Schnell putzte ich nochmal über sie drüber, dabei stand Felix immer am Rand und schaute mir zu. Wieso? Jason schien die Situation beobachtet zu haben, als er von der Koppel wieder kam, gesellte er sich zu mir. „Geht’s dir besser?“, fragte er mich und ließ Felix dabei nie aus den Augen. Ich schüttelte den Kopf und schielte Felix schief an. „Und wer bist du, kleine Wicht?“, fragte Felix Jason. Wie konnte er sich das erlauben? „Wer ich bin? Das kann dir mal gepflegt egal sein.“, oh man. Wenn Jason erfährt, wer das ist, würde er ausrasten. „Ich bin Felix, erfreut dich kennen zu lernen. Du kennst Sase also?“, jetzt war alles vorbei. Jason riss die Augen auf und verstand auf einmal alles. Ich wäre am liebsten fort gerannt. „Ich kenn sie nicht nur, ich bin mit ihr verlobt!“, sagte Jason stolz. Jetzt war es Felix, der die Augen aufriss. „Wegen dir, du Idiot, war sie jahrelang traumatisiert.“, ich hielt Jason fest und merkte wie sich seine Muskeln anspannten. „Lass uns gehen.“, sagte ich flehend zu Jason, ich wollte weg hier! Mir kamen schon wieder die Tränen. „Bring Peach auf die Koppel, ich kümmere mich um alles.“, ich gab nach, denn ich wollte wirklich nur weg. Ich schnappte Peach’s Führstrick und brachte sie eilig zur Koppel, die Verabschiedung fiel heute etwas dürftig aus. Dann ging ich zurück zum Hof, wo Jason am Putzplatz stand und auf mich wartete. „Wo ist er hin?“, fragte ich ihn, während ich in seine Arme geflüchtet bin. „Alles wird gut, Liebling.“, das war zwar nicht die Antwort auf meine Frage, weil Jason die Antwort nicht wusste. „Lass uns nach Hause fahren!“, er nahm mich an der Hand und wir gingen zum Auto. Das Spiel wird noch lange kein Ende haben…
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Re: Die Vergangenheit holt einen immer ein...

Beitragvon Fabienne » Donnerstag 21. April 2011, 18:55

.... Du arme! ABer das wird schon irgendwie!! Wenn was ist bin ich für dich da!!!
Kindheit ist nicht von Geburt bis soundsoviel,
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Re: Die Vergangenheit holt einen immer ein...

Beitragvon Sase » Donnerstag 21. April 2011, 19:07

Danke. :)
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